Das Buch vom Dreck: Eine nicht ganz so feine Geschichte von Schmutz, Krankheit und Hygiene
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Indische Geschichte EAN 9783836961646

Das Buch vom Dreck: Eine nicht ganz so feine Geschichte von Schmutz, Krankheit und Hygiene

Hersteller: Gerstenberg Verlag  ·  MPN: 1206726
5,0/5 (4 Bewertungen)
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Produktfakten auf einen Blick

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Gerstenberg Verlag
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9783836961646
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Indische Geschichte
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Produktbeschreibung

Wieso duschen und baden wir eigentlich? Wie waschen sich Astronauten im Weltall? Wann wurden Toiletten erfunden? Und wann die Berliner Kanalisation? Wer hat entdeckt, wie es zu Epidemien wie Pest oder Cholera kommt? Und wer, was man dagegen tun kann? Dieses Buch führt uns durch die jahrtausendealte Geschichte von Schmutz, Krankheit und Hygiene von den alten Ägyptern bis in unsere Zeit. Und das nicht nur mit Blick ins Badezimmer, sondern bis in die Köpfe von uns Menschen hinein: So wie unsere Sprache »schmutzige Wörter« kennt, wurden immer wieder auch Menschen als »schmutzig« verunglimpft. »Dr

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 11.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist absolut faszinierend und regt zum Nachdenken an, es ist eine großartige Lektüre über die Geschichte und die ungewöhnlichen Aspekte des Lebens. Ich habe die Geschichte mit großem Interesse gelesen und kann es jedem empfehlen.
Alain 21.06.2023 amazon.de
Ich befasse mich mit dem Thema Abwasser beruflich und habe oft den Eindruck, dass viele nicht wissen, wie viel Aufwand, Geschichte und technisches wie ökologisches Know-how unter unseren Füßen/Straßen nötig ist, um unseren Dreck abzutransportieren, in Kläranlagen zu reinigen und so sauber und schadstoffarm wie eben möglich in ein Gewässer einzuleiten. Das Buch nimmt diesem schmuddeligen Thema den üblen Geruch und zeigt wie wir Menschen mit unseren körperlichen Hinterlassenschaften früher umgegangen sind und wie groß die kulturellen Unterschiede sind. Die engen Verbindungen zu anderen Themen wie Hygiene, Krankheiten, Pandemien werden genauso behandelt wie medizinische und technische Fortschritte. Dabei ist es intelligent und witzig geschrieben und die zahlreichen schönen Bilder tun ihr übriges, um unser Allgemeinwissen und das unserer Kinder erheblich zu steigern. Sehr empfehlenswert.
U.W. 21.06.2023 amazon.de
Lustig und informativ werden hier heikle Themen der Hygiene und des stillen Örtchens mit geschichtlichen Hintergründen erklärt. Sehr kurzweilig.
AJuM Sachsen-Anhalt 21.06.2023 amazon.de
Schlägt man den Pappdeckel des großen "Buchs vom Dreck" auf und sieht sich das Vorsatzpapier sowie den "Schmutztitel" an, dann bekommt man einen beinahe umfassenden Eindruck von den großen Qualitäten dieses sehr empfehlenswerten Sachbuchs. Das Vorsatzpapier ziert ein Muster aus stilisierten Mikroben, also den Kleinstlebewesen, die für viele Krankheiten verantwortlich sind. Damit weist es ganz nebensächlich auf die Relevanz des Buchthemas hin. Immer wieder wird in den informativen Texten von Monika Utnik-Strugala darauf hingewiesen, dass erst die Entdeckung der Mikroben in Europa zu einem Umdenken in Fragen der Sauberkeit geführt hat. Von der Renaissance und der Aufklärung und bis ins späte 19. Jahrhundert hinein hatten viele Europäer aufgrund von falschen Vorstellungen über das Entstehen von Krankheiten Angst vor zuviel Kontakt mit Wasser. Trotzdem wollten sie sich wohl und gepflegt fühlen, was zu Methoden und Sitten der Körperpflege geführt hat, die aus heutiger Sicht skuril wirken. Es wurden die seltsamsten Erfindungen gemacht, z.B. Läusefallen für barocke Prachtperücken. Diesem Erfindungsgeist will der Illustrator Piotr Socha huldigen. Dies zeigt er augenzwinkernd auf dem "Schmutztitel" mit der Darstellung eines Mannes, der auf einem Fahrradgestell ohne Räder in einer flachen Wanne sitzt und mit seiner eigenen Muskelkraft das Wasser zu einem Duschkopf über seinem Rücken pumpt. Der Illustrator nähert sich den oft eher unappetitlichen Themen dieses Buchs mit Bildern an, die die Dinge humorvoll, treffend und zugleich soweit stilisiert vor Augen führen, dass man sie sich gerne mit einem leichten Schaudern anschaut. Er verwendet kräftige Farbflächen und verzichtet weitgehend auf Licht und Schatten sowie die Illusion von Räumlichkeit. Seine Figuren weisen oft über- oder unterdimensionierte Köpfe und Gliedmaßen auf, wodurch die technischen Illustrationen wohltuend aufgelockert werden.Die Texte sind klar strukturiert und können auch schon von interessierten Grundschulkindern nachvollzogen werden, wobei ihnen der eine oder andere Fachbegriff jedoch erläutert werden müsste. Die 31 Kapitel behandeln alle nur erdenklichen Aspekte der Hygiene. Beginnend bei der Frage, welche Bedeutung die Weltreligionen der Sauberkeit beimessen, bis zu der Frage, wie Astronauten in der Schwerelosigkeit auf die Toilette gehen können. Es werden Moden und Methoden der Haar- und Bartpflege vorgestellt sowie (gesundheitsgefährdende) Kosmetiktrends vergangener Epochen erläutert. Nicht zuletzt wird gezeigt, dass Sauberkeit nicht immer das Mittel der Wahl war, um Krankheiten vorzubeugen, und wie sie sich dann in Europa dann doch zu diesem Zweck durchgesetzt hat - einschließlich der zugehörigen technischen Entwicklungen. So bekommt das Toilettenpapier bzw. die Dinge, die diesem Zweck entsprechend weltweit eingesetzt wurden, ein eigenes Kapitel.Das Buch überzeugt mit interessanten Einblicken, Illustrationen und Texten. Eine eindeutige Empfehlung trotz des stolzen Preises. Denn, um es mit den Worten von Piotr Socha zu sagen: "Ich kann mir problemlos eine Welt ohne Generäle und berühmte Herrscher vorstellen, ohne bis an die Zähne bewaffnete Armeen. Viel schwieriger ist es aber, mir eine Welt ohne funktionierende Toiletten, ohne Abwassersystem und ohne Wasser aus der Leitung vorzustellen."Weitere Rezensionen auf ajum.de
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