Japan: Ein Länderporträt (Länderporträts)
Mangas EAN 9783861538356

Japan: Ein Länderporträt (Länderporträts)

Hersteller: Ch. Links Verlag  ·  MPN: 1193737
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 10:22 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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Ch. Links Verlag
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9783861538356
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Mangas
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Produktbeschreibung

Japan - kaum ein Land wirkt so exotisch und doch vertraut: Wir denken an ultraschnelle Züge, die vor majestätischer Fuji-Kulisse durch das Land rasen, an Tempel, Pagoden und modernste Technik - nebst ihrer Risiken. Christian Tagsold zeigt ein Land, das vielschichtig und uns oft näher ist, als sich ahnen lässt. Er erzählt von der alternden Gesellschaft, dem langen Schatten des Zweiten Weltkriegs und dem oft nicht einfachen Leben nach dem großen Wirtschaftscrash vor zwei Jahrzehnten; von einem Land,das mehr ist als die stereotype Gegenüberstellung von Tradition und Moderne.

Bewertungen & Erfahrungen

4,3 von 5
6 Bewertungen
5 ★ 2
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.

Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.

Redaktion 30.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Ein sehr interessantes und ansprechendes Buch über Japan, das die exotische und zugleich vertraute Atmosphäre des Landes gut einfängt. Es bietet spannende Einblicke, auch wenn man vielleicht noch mehr Tiefe in einige Aspekte wünscht.
Redaktion 30.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Ein sehr interessanter und stimmungsvoller Einblick in Japan, der die Vorstellung von Geschwindigkeit und Landschaft gut einfängt. Es ist ein ansprechendes Buch für alle, die sich für die Kultur und die Szenerie des Landes interessieren.
Redaktion 30.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Exotisch & echt
Pale Blue Dot 28.06.2023 amazon.de
Viele Bücher des Landes sind sinngemäß mit "1000 Dinge über Japan" betitelt. Es werden also kapitelweise wirklich nur 1000 kleine Einblicke geliefert. Aber aus 1000 Löchern in der Wand formt sich kein zufriedenstellendes Bild. Ich wollte etwas Grundlegendes.Daher bin ich froh, zu diesem Buch gegriffen zu haben, denn ich bekam ein fundiertes aber nicht langatmiges Werk, das mit eigenen Anekdoten und Erfahrungen gespickt ist. Der Autor, selbst Japanologe, zerstört im ersten Kapitel quasi unser oberflächliches Bild der Japaner, um es dann facettenreich wieder aufzubauen: Gegensätze, die eben keine Gegensätze sind; die Geschichte des Landes in unterhaltsamer Weise; der Ost-/Westkonflikt, den ich eher als Nord-/Südkonflikt erwartet hätte; die Hauptstadt und ihre inländischen Konkurrenten; das alltägliche Leben. Nur einige der interessanten Themen, um das Land zu verstehen.Sehr spannend auch zu lesen, wie unterschiedlich die Alten und die Jungen auf ihr Land blicken. Die Bedeutung des Kaisers und der Heldenverehrung, die Geschichtsverdrehung und der Atombombenfall wird dann ebenso erklärt wie der Aufbau der Regierung, die Parteien, das häufige Wechseln des Premierministers und die starke rechtsnationalistische bzw. konservative Bewegung. Dazu kommt im hinteren Teil des Buches noch jeweils eine Abhandlung über das rasante Altern des Landes, wobei der Autor hier seine fast unfreiwilligen aber dann doch umfangreichen Forschungskenntnisse einbringt, und ein Kapitel über das Erdbeben und den Tsunami 2011, was ja bei uns eher als Fukushima-Katastrophe bekannt wurde. Hintergrundwissen und eine andere Blickrichtung auf das Ganze wurden hier sehr erfrischend meinem Bild der Lage entgegengestellt. Ach, und um Mangas und Nudeln geht es auch.Letztlich noch ein für mich wichtiger Hinweis: Das Buch enthält fast keine Rechtschreibfehler. In der zweiten Hälfte sind mir ganz wenige untergekommen, darunter eher Formatfehler. Nichts schlimmes, daher ein großes Lob. Ebenso enthält meine Kindle-Version eine ausreichende, wenn auch unscharfe Karte des Landes. Ob es daran lag, dass ich das oft erwähnte Kioto darauf nicht finden konnte?Besser als Bücher sind nur eigene Erfahrungen und so hoffe ich mehr denn je, irgendwann mal nach Japan zu kommen. Das Interesse hat sich Dank Herrn Tagsold klar gesteigert. Vielen Dank!
Bernd 28.06.2023 amazon.de
Das ist mir noch nie passiert, wollte eigentlich 4,5 Sterne vergeben und rätselte, ob ich mangels dieser Möglichkeit 4 oder 5 vergebe. Volle Punktzahl deshalb nicht, weil ich es für mich so empfand, das etwas wenig auf den hohen Technisierungsgrad in Japan eingegangen wurde wie die Verkehrsinfrastruktur und das Bauwesen speziell unter den schwierigen Bedingungen dort und der grundsätzlich freundliche Umgang der Menschen, die Sauberkeit usw. War mehrfach in Japan und hatte immer das Glück Reiseleiter zu haben, die zum Teil selbst lange in Japan gelebt, studiert bzw. gearbeitet haben. Somit war es sehr angenehm zu lesen, wie einige Dinge gut und fundiert ergänzt wurden. Am Ende des Buches wurde dann ausführlich auf die letzten großen Erdbeben eingegangen und hier nahezu perfekt der Zustand der unzureichenden und oberflächlichen Information in den deutschen Medien geschildert. Da spricht mir er Autor aus dem Herzen, ich bedaure es immer wieder, das das Bild von Japan in Deutschland davon so fest manifestiert geprägt ist. Diese Einschätzung hat mich sehr begeistert und gefreut, ich würde daher am liebsten 6 Sterne vergeben. Also aus meiner Sicht ein empfehlenswertes Buch wobei wie generell auf Japan bezogen, man sollte bemüht sein, bei Interesse sich sehr umfassend und breit zu informieren, für das Land lohnt es sich auf jeden Fall.
Naoko 28.06.2023 amazon.de
Das Buch hebt sich von anderen Länderportraits über Japan oder Erfahrungsberichten von in Japan "gestrandeten" Westlern angenehm ab. Es stellt eine fundierte und wissenschaftliche Beschreibung dar, die sich aber sehr locker lesen lässt. Ein Hauptanliegen des Autors, das sich wie ein roter Faden durch das ganze Werk zieht, ist, dass alles nicht immer so einfach ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Er stemmt sich mit aller Kraft gegen ein Schubladendenken, das die Japaner als ein Volk beschreibt, das sich vom Rest der Welt durch eine ganz bestimmte Mentalität unterscheidet.Der Autor will sich damit bewusst von den zahlreichen anderen Büchern absetzen, die versuchen, die japanische Seele zu erfassen. Die Infragestellung des Schubladendenkens ist sozusagen der Akzent, den der Autor setzt, um damit zu rechtfertigen, dass es eben doch noch ein Buch über Japan braucht. Eine durchschaubare, aber doch kluge und auch legitime Vorgehensweise.Weiterhin ist erkennbar, dass der Autor sich beim Aufbau des Buches auf Bereiche konzentriert, von denen er aufgrund eigener Erfahrung und Forschungsschwerpunkten am meisten Ahnung hat. Das mag enttäuschend für denjenigen sein, der sein spezielles Interessenfeld dort nicht so intensiv analysiert findet, hat aber den Vorteil, dass die behandelten Themen wirklich gut dargestellt sind.Im Großen und Ganzen also eine kurzweilige Lektüre mit einigen neuen Denkanstößen.
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