Das Zeitliche segnen: Voller Hoffnung leben. In Frieden sterben.
Lebensführung EAN 9783863340247

Das Zeitliche segnen: Voller Hoffnung leben. In Frieden sterben.

Hersteller: Adeo Verlag  ·  MPN: 1130351
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Produktfakten auf einen Blick

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Lebensführung
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Produktbeschreibung

Unsere Zeit ist begrenzt. Das macht sie so kostbar. Wer das wahrnimmt, lebt anders. Dankbarer. Margot Käßmann schreibt offen über eigene Verlusterfahrungen und was sie dann getragen hat. Wie man in schweren Zeiten Trost findet, weil man weiß, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Ihr Buch macht Mut, sich beizeiten den großen Fragen des Lebens und Sterbens zu stellen - damit das Leben gelingt. "Ich bin überzeugt: Es tut gut, ans Sterben zu denken - für das Leben! Gerade wer die eigene Endlichkeit und die anderer nicht ignoriert, lebt intensiver. 'Wie will ich leben, damit ich am Ende in Fr

Bewertungen & Erfahrungen

4,8 von 5
4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 07.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Tiefgründig
Dieter Adam 10.11.2024 amazon.de
Habe mir das Buch angeschafft, als ich auf das Ergebnis einer ärztlichen Untersuchung wartete, die Anlass zu schwerwiegenden Befürchtungen gab. Auch nachdem Entwarnung gekomen ist, empfinde ich die Lektüre als sehr hilfreich. Sie zwingt dazu, sich mit Gedanken auseinanderzusetzen, die man im Alltag des Lebens leicht im Hintergrund verschwinden lässt. Umso größer oft die Fassungslosigkeit, wenn Leid und Tod nicht mehr in den allsonntäglichen "Tatort" abgeschoben werden können, sondern einen plötzlich existenziell betreffen.Die Verfasserin starrt nicht auf den Tod wie das Kaninchen auf die Schlange, sie weist aber auf das hin, was der 90. Psalm "klug werden" nennt. Oder wie ein weiser Mensch eine bekannte lateinische Sentenz abgewandelt hat: "Si vis vitam, para mortem" (Wenn du das Leben in seiner ganzen Tiefe erfassen willst, stelle dich den Gedanken an die Endlichkeit dieses Lebens). Letzlich ist nicht entscheidend, wie viele Jahre unser Leben hat, sondern wie viel Leben unsere Jahre haben. Und dann kann man auch dem Tod und der Trauer anders begegnen.Natürlich schreibt hier eine engagierte Christin. Insofern wird ihr Buch auch in erster Linie von Christen als hilfreich empfunden werden. Aber ich empfehle die Lektüre durchaus auch Lesern, die sich mit diesem Glauben eher schwer tun. Vielleicht gewinnen auch sie überraschende und hilfreiche Einsichten.Ergänzend weise ich auf eine wichtige und ebenfalls ausgesprochen nachdenklich stimmende Publikation hin, die auch von Margor Käßmann zitiert wird: Fritz Roth, "Das letzte Hemd ist bunt".
Jaroschek 10.11.2024 amazon.de
Das Buch der Theologin Käßmann ‚Das Zeitliche segnen‘ ist wunderbar und äußerst lesenswert. Über den Tod redet man nicht gern, man denkt am liebsten gar nicht darüber nach und rückt ihn aus dem Blickwinkel der Öffentlichkeit. Wenn es schon mit dem Leben schwer wird, wenn das eigene Ende unausweichlich naht, beschäftigt man sich lieber mit Sterbehilfe, einfach um möglichst das eigene Ende nicht bewusst hinzunehmen, sich lieber einschläfern zu lassen. Es gibt wohl keinen Aspekt über Leiden und Tod, den Käßmann nicht einfach schildert, so einfach und natürlich, dass Ängste abgebaut werden und die Einsicht entsteht, der Tod gehört ganz natürlich zu unserem Leben. Natürlich spielt für eine Theologin auch eine große Rolle, die Zuversicht deutlich zu erwähnen, die aus dem Glauben erwächst. Nachdenklich wird man, wenn man durch dieses Buch dazu geführt wird, auf die heute sehr veränderte Haltung gegenüber dem Tod und damit auch auf den Umgang mit den Verstorbenen nachzudenken. Dass Hospize an die Stelle der Familien treten, dass Bestattungen zunehmend anonymisiert werden, ist wohl kein kultureller Fortschritt.
Sonnenscheintrotzalledem 10.11.2024 amazon.de
Was Anselm Grün als Katholik und als Mann an großen Themen des Lebens und der Spiritualität anfasst, das ver-hand-elt Margot Käßmann als Protestantin und Frau. Beide schreiben viel. Beide haben einen großen Leserkreis. Beide sind in unserer Zeit notwendige Stimmen des Menschseins und des Religiösen.Beide schöpfen aus den uralten Quellen der Glaubenserfahrungen. Beide heben sich wohltuend ab von aller esoterischen Oberflächlichkeit.Vornehmste Aufgabe der Seelsorge war es einmal, den Menschen auf sein Ende vorzubereiten. Dies war immer auch das Erinnern daran, dass unser Leben begrenzt ist und nur aus dieser Begrenztheit seinen eigentlichen Wert bezieht.Alle guten Rituale und Traditionen im Umgang mit dem Tod sind schon da und gereift im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende. Nur unsere Zeit tut sich so unsäglich schwer mit dem Sterben. Wir weigern uns, das Sterben, das uns aufgelastet wird, anzunehmen, weil wir glauben, das Leben sei ein riesiger Hohlraum, den man mit Spaß, Erfolg, Statussymbolen und den Albernheiten der Macht ausfüllen müsse.Die Größe eines Menschen erkennt man nicht daran, wie viele Erfolge er erzielt hat, sondern wie er mit seinen Niederlagen umgeht.Margot Käßmann hat einige Niederlagen erfahren. Ich werde nie den Satz vergessen: “Niemand kann tiefer fallen als in die Hände Gottes.” - Sie hat ihn zitiert nach ihrer Alkoholfahrt. Sie hatte - im Gegensatz zu unzähligen anderen - den Mumm, alle Ämter niederzulegen. Sie hat dadurch unzähligen Menschen Mut gemacht, auch ihr Scheitern in der Geborgenheit ihres Glaubens aufgehoben zu wissen.Das Sterben, das letzte große Scheitern, die bedeutendste Niederlage, wird aus der Perspektive des Glaubens und auch aus der Perspektive einer praktischen Lebensphilosophie und philosophischen Seelsorge verwandelt in eine große Liebeserklärung an das Geschenk des Lebens.Zum Schluss ein ketzerischer Gedanke: Anselm Grün, der zölibatäre Mönch und Margot Käßmann, geschieden, Weintrinkerin: Tut Euch zusammen, werdet ein Paar und macht Euch das Bemühen um die Einheit der Christenheit (in aller Verschiedenheit und unterschiedlicher Folklore) zum großen Ziel, bevor Ihr das “Zeitliche segnet”. (War nur so ein Gedanke, aber Träume können die Welt verändern.)
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