Finn und Frieda finden den Frühling: Lesestufe B
Erstes Lesealter EAN 9783864294112

Finn und Frieda finden den Frühling: Lesestufe B

Hersteller: Tulipan Verlag  ·  MPN: 1187706
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Produktfakten auf einen Blick

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Tulipan Verlag
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Produktbeschreibung

Eines Morgens finden Finn und Frieda einen kleinen Igel. Die Stachelkugel ist zu früh aus seinem Winterschlaf erwacht. Deswegen bringen die Geschwister ihren tierischen Fund zur Tierärztin. »Die größten Chancen hat unser stacheliger kleiner Freund, wenn einfach so bald wie möglich der Frühling kommt«, sagt die Ärztin bei der Untersuchung. Doch wie und wo findet man den Frühling am besten? Finn und Frieda beschließen, sich auf die Suche zu begeben. Sie gehen gemeinsam mit Opa Reinhold in den Park, denn der kennt die Natur so gut wie Kinder die Süßwarenabteilung im Supermarkt. Und tatsächlich we

Bewertungen & Erfahrungen

4,7 von 5
3 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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W. Bönisch 23.09.2023 amazon.de
Mit der Reihe Tulipan ABC gibt der Münchner Tulipan Verlag Erstlesebücher heraus, in der 2018 das Kinderbuch "Finn und Frieda finden den Frühling" von Martin Klein erschienen ist. Es ist die Fortsetzung von "Finn und Frieda halten den Herbst auf". Das Buch ist für Kinder ab 7 Jahre, besser ab 2. Klasse, konzipiert.Martin Klein erzählt, wie die Geschwister Finn und Frieda morgens an einem der letzten Wintertage einen halbverhungerten, kleinen Igel finden. Frühzeitig ist er von den ersten warmen Sonnenstrahlen wach geworden. Er braucht dringend Hilfe. Am besten wäre es, der Frühling würde schnell kommen. Doch wie erkennt man ihn? Finn und Frieda machen sich auf seine Spuren und helfen auf vielerlei Weise dem Igel.Ganz zentral steht die Naturbeobachtung im Fokus. Damit sie keine reine Beschreibung oder Aufzählung bleibt, hat Martin Klein sie in eine interessante Geschichte eingebaut. Die Geschwister Finn und Frieda sind etwa im Alter der Zielgruppe. Neugierig und voller Tatendrang mit ganz viel Empathie für die Natur helfen sie dem kleinen Igel. Stück für Stück erzählt Klein , was Frühlingsboten sind: der aufwachende Igel, die singende Vögel, die ersten Kräuter, Frühlingsgefühle, Frühlingsmüdigkeit. Alles fügt sich gut in die Geschichte ein, die Klein lebendig, interessant, aber nicht mit lauten Tönen erzählt. Er schult die Kinder auf feine Naturbeobachtungen, erzählt von so mancher Tradition wie der Sieben-Kräuter-Suppe. Auch wenn Klein mehr ruhigere Töne im Plot anschlägt, so ist die Geschichte keineswegs langweilig. Nein, sie lebt von ganz viel Natur, von Empathie zu Pflanzen, zu Tieren und von einer heimeligen Familie mit Eltern und Großeltern. Es ist alles rund und lebendig zugleich. Genau in den Naturbeobachtungen und in der Geborgenheit liegt die Stärke des Buches. Die Kinder erspüren die aufstrebende Kraft des Frühlings, seine Mächtigkeit, den Winter zu vertreiben.Zugleich hat Klein einen modernen Erzählstil gefunden, wenn Frieda die mathematisch begabtere ist, wenn beide sich kabbeln, wenn in diesen Abschnitten ein feiner Humor auftaucht. Hier trifft er genau den Charakter der Kinder, wie sie in dem Alter sind.Kerstin Meyer hat das Buch mit farbigen, kleinen Bildszenen illustriert. Sie mischt Zeichnung und farbige Malerei. Mit einem feinen schwarzen, knappen Strich gibt sie den Figuren eine Struktur und Umrandung. Ansonsten bleibt sie mehr flächiger, ohne jedoch die Tiefendimension zu vernachlässigen. Auffällig sind übrigens die spitzen Nasen der Figuren. Helle Töne passen zum Thema Frühling.Da das Kinderbuch in der Erstlesereihe des Tulipan Verlages erscheint, braucht es besondere Merkmale. Ein größerer Schriftgrad, überschaubare Abschnitte (aber keine Kapitel), eine Fibelschrift, eine klare Layoutstruktur, mit knapp 50 Seiten ein gut machbarer Umfang und viele Bildszenen als Lesepausen lassen es für Grundschulkinder ab der 2. Klasse gut geeignet sein.Das Erstlesebuch "Finn und Frieda finden den Frühling" zieht die Kinder mit einer guten Naturgeschichte, modernen Figuren und feinem Humor in den Bann. Es ist bestens über das private Lesevergnügen für den Sachkundeunterricht oder für ein Angebot von Vorschulkindern geeignet. Richtig gut gemacht!
matheelfe 23.09.2023 amazon.de
„...Finn und Frieda rannten zur Haustür. Sie waren spät dran. Die ganze Familie hatte verschlafen. Das gab es sonst nie. Ihre Mutter meinte, der Grund sei Frühjahrsmüdigkeit...“Mit obigen Sätzen beginnt ein abwechslungsreiches Kinderbuch. Obwohl es Finn und Frieda eigentlich eilig haben, fällt ihnen auf der Wiese vor dem Haus ein kleiner Igel auf. Der Tierarzt, den sie mit der Mutter am Nachmittag aufsuchen, meint, dass der Igel zum Überleben bald den Frühling braucht. Also machen sich die beide mit ihrem Opa auf, um den Frühling zu suchen.Die Geschichte lässt sich gut lesen. Der Schriftstil ist kindgerecht. Durch die kurzen Sätze eignen sich das Buch auch für Leseanfänger. Auf einen Tafeltext während des Unterrichts können die Kinder auch Schreibschrift lesen.In der Geschichte wird den Kindern die Natur nahegebracht, denn nach und nach erleben sie, woran man die Ankunft des Frühlings erkennt.Farbenfrohe und realistische Bilder veranschaulichen das Geschehen.Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Chris 23.09.2023 amazon.de
Aufmachung des BuchesDieses Buch gehört zur ABC-Reihe des Tulipan Verlags. Diese sind auf verschiedene Altersklassen ausgerichtet, sodass junge LeserInnen das richtige Buch zum jeweiligen Lesefortschritt erhalten. Das Buch ist im Hardcover gebunden und durchgängig farbig bebildert.InhaltFinn und Frieda finden in ihrem Garten einen kleinen Igel, der schlapp und krank wirkt. Nach der Schule bringen sie ihn zu einer Tierärztin und diese ist sicher: wenn sich die beiden um den Igel kümmern und der Frühling rasch kommt, dann schafft es auch dieses Tier durch den Winter. Kurzerhand gehen die beiden mit ihrem Opa in den Park, um nach Anzeichen zu suchen, dass der Frühling kommt - und dieser kündigt sich mit Kräutern, Blumen, Vögeln und Frühlingsgefühlen an.UmsetzungDas Buch ist für geübte Leseanfänger geschrieben und dies macht sich in vielem bemerkbar. Die Schrift ist größer, als bei Erwachsenenbüchern und es gibt ausreichend Abstand zwischen den Zeilen, um nicht aus Versehen zu verrutschen. Darüber hinaus ist der Text im Flattersatz angelegt. Verliert man sich doch einmal irgendwo, kann man den Anfang leichter finden, als bei einem Blocksatz. Die Sätze selber sind in angemessener Länge für Siebenjährige.Die Bilder sind schön und mit verschiedenen Details gespickt. Mit diesem Buch lernen Kinder auch ein wenig über Igel – und das ganz nebenbei. Nachdem die Lehrerin von Finns und Friedas Fund erfahren hat, werden diese nämlich zum Thema in der Grundschule.Die Geschichte ist unterhaltsam und locker geschrieben, ergreift dabei aber trotzdem den Leser. Einige Male macht man sich um den kleinen Igel doch große Sorgen. Action und Hochspannung wird man in diesem Werk allerdings nicht finden.Eins hat mir nicht gefallen, da bin ich eigen. Als Frieda glaubt, der Igel sei gestorben, weint sie und presst ihr Gesicht an die Schulter der Mama. Sie sagt unter anderem „Ügel hobn Loctose-Üntoleronz“. Es ist klar, dass man Frieda an dieser Stelle nicht gut verstehen kann, aber bei Büchern für Erstleser finde ich wichtig, dass diese in richtigem Deutsch geschrieben sind.FazitEin faszinierendes Buch über Igel und darüber, wie sich der Frühling ankündigt. Es ist unterhaltsam geschrieben und auf die Anforderungen junger ErstleserInnen abgestimmt. Vielleicht animiert es die Kleinen auch selbst einmal hinauszugehen und den Frühling zu suchen. Es gibt sicher einige Pflanzen und Tiere, die selbst den Erwachsenen mittlerweile unbekannt sind.Der Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt
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