Wagner, ein ewig deutsches Ärgernis: Eine jüdische Geschichte im Nachkriegsdeutschland
Musikgeschichte & -kritik EAN 9783864893117

Wagner, ein ewig deutsches Ärgernis: Eine jüdische Geschichte im Nachkriegsdeutschland

Hersteller: Westend  ·  MPN: 1655468
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WESTEND
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Produktbeschreibung

Richard Wagner wurde in Deutschland ganz unterschiedlich rezipiert: Es gab die historisch-politische Person, den genialen Tondramen-Schöpfer und Wagner, den erbitterten Antisemiten. In seinem neuen Buch zeichnet Moshe Zuckermann die Gestalt Wagners als das deutsche Ärgernis nach: seine Wandlung vom linken Revolutionär zum angepassten Königstreuen. Er untersucht die geistesgeschichtliche Zuordnung seines Denkens und den latenten Antisemitismus in Wagners Opern. Die entscheidende Frage lautet: Welche Relevanz hatte und hat diese Wandlung für die heutige Wagner-Rezeption?

Bewertungen & Erfahrungen

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Roland R. Ropers 21.07.2023 amazon.de
Vorab: Richard Wagner war kein Antisemit wie z.B. Martin Luther u.a.Der in Leipzig geborene Richard Wagner hat ganz große und wesentliche Musik komponiert, wie der Jude und Jahrhundert-Künstler Daniel Barenboim immer wieder betont.Unsere Kinder müssen endlich von der Last der deutschen Geschichte befreit werden, die der Buchautor offenbar mit Leidenschaft und Nachdruck lebendig erhalten möchte.Viele glauben inzwischen, Richard Wagner und Adolf Hitler hätten sich persönlich gekannt.Die Unwissenheit in unserem Land ist erschreckend.Zahlreiche miese Regisseure haben immer wieder dafür gesorgt, dass Wagner als NAZI präsentiert wird. Auf der Bühne Gaskammern oder Biogasanlagen bei Tannhäuser-Inszenierungen, wo Wolfram von Eschenbach die Arie des Abendsterns auf einer Toilette sitzend singen musste.Primitiver geht es wohl kaum. Aber das Publikum und die Kulturjournalisten waren stets begeistert.Die Künstler stehen schon lange nicht mehr im Vordergrund.Mein Vorschlag:Moshe Zuckermann möge mit seinem Buch auf Lesereise an die großen Opernhäuser gehen.Damit würde er für die NAZI-Erinnerungskultur sorgen.Auf die Künstler sollten wir getrost verzichten. Ihre Seelen werden zunehmend von psychopathischen Regisseuren beschädigt/vernichtet.Roland R. RopersKultur- und Sprachphilosoph
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