Der Verlust eines Hundes - und wie wir ihn überwinden: Um Tiere trauern (edition tieger)
Hunde EAN 9783866711020

Der Verlust eines Hundes - und wie wir ihn überwinden: Um Tiere trauern (edition tieger)

Hersteller: Autorenhaus Verlag  ·  MPN: 1101265
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Produktfakten auf einen Blick

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Hunde
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Produktbeschreibung

Dieses Buch ist für alle, die ihren Tieren und sich selbst helfen wollen, Abschied zu nehmen. Oft fühlen wir uns in diesem schmerzhaften Erlebnis von unserer Umwelt unverstanden oder sogar der Lächerlichkeit preisgegeben. Wir verstehen nicht, warum das jetzt passiert und wissen nicht, wie es weiter gehen soll. Mit diesem Buch möchte ich meine Erfahrungen mit Ihnen teilen, denn aus zahlreichen Gesprächen weiß ich, dass es hilft zu wissen, dass wir mit unseren Gedanken und Gefühlen nicht alleine sind. Auch wenn wir nach dem Tod eines geliebten Angehörigen, sei es ein Mensch oder ein Tier, unendl

Bewertungen & Erfahrungen

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3 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 28.05.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine unglaublich bewegende und hilfreiche Lektüre für alle, die einen Abschied von einem geliebten Hund erleben. Es bietet eine sehr sanfte und tiefgründige Art, mit diesem schmerzhaften Gefühl umzugehen.
Trekking-Queen 14.05.2024 amazon.de
Inca war mein Herzenshund. Im Mai 2009 entdeckte ich sie - damals 5-jährig - auf der Seite einer Tierschutzorganisation. Sie saß in einem spanischen Auffanglager, nachdem sie von ihrer Familie dort abgegeben worden war. Kurz zuvor hatte ich meine Bassethündin Afra gehen lassen müssen. Nun sollte ein neuer Hund unser Leben bereichern und da die Tierheime voll sind mit armen, gestrauchelten Geschöpfen, schaffe ich es einfach nie, mir einen Bassetwelpen zu holen. Inca war ein Original und ich verliebte mich bereits virtuell in sie. Ein Basset-Schäfer-Mix - wie lustig, dachte ich. Und so war sie auch. Nachdem ich mit der Organisation Kontakt aufgenommen hatte und Inca mir zugesagt wurde, konnte ich sie drei Wochen später in Empfang nehmen. Die Figur eines Bassets, das Fell eines Schäferhundes, die Ohren irgendwie dazwischen, halblang, manchmal lustig abstehend, ein sensationell liebes Gesicht und sie war sofort MEIN Hund. Wir verstanden uns blind, bereits nach zwei Tagen trottete sie zuverlässig und ohne Leine mit mir durch die Westerwälder Wälder. Sie liebte meinen Sohn, sie hatte Humor (Hundebesitzer verstehen das ;-)) und war rundrum ein Traumhund.Im Mai diesen Jahres bemerkte ich, dass ich mit Inca etwas nicht stimmt. Sie wirkte aufgedunsen und atmete viel zu schnell. Sonntagabends fuhr ich von Furien gehetzt mit meinem kranken Hund zum Notdienst unseres Tierarztes. Man gab uns sofort eine Überweisung zur Tierkardiologin. Bis zu diesem Moment wusste ich gar nicht, dass es so etwas gibt - obwohl ich auf über zwei Jahrzehnte Hundehaltung zurück blicke. Die Diagnose der Kardiologin war vernichtend. Incas Herz war bereits im sogenannten dekompensierten Zustand (Kardiomyopathie, Vorhofflimmern, Herzklappeninsuffizienz, hochgradige Rhythmusstörungen). Lebenserwartung: maximal ein Jahr, laut klinischer Studien im Durchschnitt 267 Tage. Allein diese Diagnose riss mir den Boden unter den Füßen weg, irgendwann arrangiert man sich und versucht alles mögliche um sämtliche Studien ad absurdum zu führen. Ich ließ ein Mördergeld bei Tierärzten und der Pharmaindustrie. Inca wurde hoch medikamentös eingestellt. Im Juni kam ein kleines Hoch, Inca lief wieder (halb)große Gassirunden mit (wir haben noch zwei Bassetmischlinge), fraß für einen herzkranken Hund recht ordentlich und war teilnahmsvoll.Im Juli ging es dann rapide bergab, selbst mit hochdosierten Diuretika war der Wasserbauch (Aszites) nicht mehr in den Griff zu bekommen. Nun magerte sie auch ab, der Wasserbauch wuchs täglich, Inca wusste nicht mehr wie sie liegen soll. Da habe ich am Morgen des 24.07.12 die schlimmste Entscheidung treffen müssen, die einen Hundebesitzer treffen muss. Unsere tollen Tierärzte kamen nachmittags zu uns und sie wurde im Schatten unseres Gartens sehr sanft über die Regenbogenbrücke geführt. Danach haben wir sie im Abschiedswald Freilingen begraben.An solch einem Tag, wo man solch ein Grauen durchlebt, funktioniert man irgendwie nur. Wir sind abends sogar mit Freunden noch in den Biergarten gegangen, haben über Inca erzählt und gelacht. Der große Einbruch kam erst am nächsten Morgen. Unsere anderen beiden Hunde begrüßten mich, aber Inca fehlte :-(. Ihr vertrautes, geräuschvolles Gähnen am Morgen, ihr zufriedenes Schubbern und die Freude auf ein Hundefrühstück.Ich stand völlig neben mir und googelte planlos im Netz herum. Dabei entdeckte ich hier das Buch von Elli Radinger.Es ist sehr einfühlsam und trotzdem sachlich geschrieben. Jeder Hundebesitzer wünscht sich natürlich, dass ihr Hund alt wird wie kein anderer und irgendwann einfach friedlich von selbst einschläft. Leider tun uns jedoch die wenigsten diesen "Gefallen". Dann kommt zur Trauer um den Verlust des Hundes auch noch das zerstörerische Gefühl des Schuldgefühls. Ich bekam das Bild der schwerkranken Inca nicht mehr aus dem Kopf, wie sie schwach wedelnd aus einer schattigen Ecke geschlurft kam und unsere Tierärztin begrüßte. Alles schrie in mir "jetzt hast Du nur noch einige Minuten und ich habe es entschieden. Ich bin Schuld!" Um uns herum die normalen Geräusche einen schönen Sommertages, spielenden Kinder, Rasenmäher, zwitschernde Vögel.....Inca, all das hörst Du gleich nicht mehr. Und ich bin Schuld! Die Erde dreht sich einfach weiter. Merkt sie denn nicht, dass einer fehlt?Gerne hätte ich Elli Radingers Buch schon etwas eher gehabt. Dann hätte es zumindest meine immensen Schuldgefühle gemindert. Wir sind es ihnen einfach schuldig, denn es ist keine Schuld. Ein Hund, der keine Lebensqualität mehr hat muss gehen dürfen. Ihn dabei zu begleiten, ist eine Herzensangelegenheit.Schön finde ich auch in dem Buch, dass Radinger keinen Lebensbereich vergisst. So wird erwähnt, wie der Tod von Haustieren in anderen Religionen gesehen wird, wie man es Kindern ehrlich und einfühlsam erklärt, welche Bestattungsformen es für unsere geliebten 4-Beiner gibt und auch sonst allerhand tröstliches. Und am Ende ermutigt sie dazu, sich wieder einen Hund anzuschaffen. Das "Hundetestament" ist ganz schön!Nun ist es gute drei Wochen her, das Leben geht weiter und wir weinen nicht mehr ständig. Aber in den traurigen Momenten kann man immer mal wieder in dem Büchlein schmökern.Liebe Inca, ich hoffe, Du warst gerne bei uns. Den schweren Wochen der Trauer um Dich, stehen drei wunderbare Jahre mit Dir entgegen. Es hätte gerne ein bisschen mehr sein dürfen....
Claudia 14.05.2024 amazon.de
Ich habe kürzlich meinen lieben Hund verloren, mußte ihn einschläfern lassen, weil er einen faustgroßen Tumor hatte, der ihm auf die Luftröhre drückte und nicht zu operieren war. Ich habe mehrere Tage sehr darunter gelitten, habe viel geweint und mir gedacht, dass ich mir einiges von der Seele schreibe und darüber lesen will, wie ich am besten darüber hinwegkommen kann. Obgleich das sicher nicht einfach ist auch nach dem lesen des Buches.Ich bekam es an einem Freitag und habe dann am nachmittag durchgelesen.Ich finde, dass Elli H. Radinger das Buch sehr ehrlich und liebevoll geschrieben hat. Ich konnte mich komplett in die Situation hineinversetzen und fühlte mich verstanden. Sie hat das Sterben des Hundes als Ritual vollzogen. Ich habe darüber nachgedacht, dass ich meinen lieben Hund noch hätte länger bei mir lassen können. Das war mein erster Hund den ich beerdigen mußte. Ich habe ihn 1 Std. nach der Euthanasie beerdigt.Sie hatte ihren Hund noch einen ganzen nachmittag bei sich behalten. Ich habe beim Lesen dieses Buches sehr geweint. Ich war froh darüber, dieses Buch gelesen zu haben und danke der Autorin ganz herzlich dafür, dass sie so liebe Worte gefunden hat und ihre Geschichte so liebevoll geschrieben hat, so dass ein JEDER versteht, dass es nicht schlimm ist, wenn man um ein , für manche NUR ein TIER, trauern darf. Ich schäme mich nicht dafür zu trauern, denn die Liebe zu einem Lebewesen, egal ob 2 oder vierbeinig, kann sehr stark sein. Verstehen können nur die Leute, die Tiere haben und diese als Familienmitglied sehen.Vielen Dank für dieses liebevoll geschriebene Buch!!!!!Für jeden der trauern will und sich seiner Gefühle nicht schämt nur zu empfehlen!!!! Vielleicht auch schon lesen, bevor das Tier stirbt???!!!!
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