New Work verändert die Arbeitswelt. Ein Arbeitsmodell, das mit mehr Freiheit, Selbstbestimmung und Teilhabe an Gemeinschaft in Verbindung gebracht wird und sich von starren Hierarchien und unflexiblen Organisationsformen löst. In Fit für New Work erklärt die Autorin alles Wissenswerte über die neuen Arbeitsformen - von neuen Mechanismen, wie Home Office oder Coworking, bis hin zu den verschiedenen Methoden, wie Design Thinking oder der gezielten Mitarbeiterbindung. Sie erörtert, welche neuen Anforderungen im New Work an Führungskräfte gestellt werden und wie diese umgesetzt werden können. Die ses Buch gibt einen allumfassende Überblick über die neue vielfältige Arbeitswelt 4.0, erläutert Vor- und Nachteile, wie Scheinselbstständigkeiten oder Work-Life-Blending, und erklärt was beachtet werden muss, wenn man in diesem Umfeld arbeitet.
Bewertungen & Erfahrungen
3,8 von 5
6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion01.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet eine hervorragende und sehr praxisnahe Einführung in die Konzepte des New Work, die perfekt für alle, die sich in der modernen Arbeitswelt orientieren möchten. Die Zusammenhänge zwischen Businessmodellen, Work-Life-Balance und Co-Working werden sehr anschaulich und fundiert erklärt.
Redaktion01.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch bietet interessante Einblicke in die neuen Arbeitsmodelle und die Bedeutung von Work-Life-Balance, allerdings sind einige Aspekte der Umsetzung noch zu vage dargestellt. Es ist ein guter Einstieg in das Thema, aber tiefergehende Strategien fehlen teilweise.
*** ÜBERSICHT ***New Work ist in aller Munde, doch was bedeutet sie für uns konkret? Auf welchen Haltungen und welchen Verhaltensweisen baut sie auf, welche Businessmodelle und Methoden passen zu ihr? Und vor allem – wie können wir in der Arbeitswelt von heute und morgen erfolgreich bestehen?Christiane Brandes-Visbeck und Susanne Thielecke beleuchten verschiedene Aspekte von New Work – arbeitsorganisatorische, psychosoziale, methodische und technologische. Gesellschaftspolitische Aspekte und konkrete Digitaltools streifen sie nur, doch diese würden den Rahmen des Buches wohl auch sprengen.Der Inhalt wird mit unterschiedlichen Elementen vermittelt. So kann sich jeder Leser in das vertiefen, was ihn besonders anspricht: • Infoboxen für eher faktenorientierte Leser • Porträts von New Work-Protagonisten für Leser, die Geschichten mögen • Journaling-Fragen für diejenigen, die das Gelesene gleich konkret auf sich anwenden wollenWas befähigt die Autorinnen, über New Work und Digitalisierung zu schreiben? Beide beraten Firmen zu Kommunikation und Leadership im digitalen Zeitalter. Zuvor gestaltete die Kommunikationswissenschaftlerin Christiane Brandes-Visbeck bei der Bertelsmann AG die Digitalisierung in der Medienwelt mit, heute engagiert sie sich unter anderem als Führungsfrau bei den Digital Media Women. Susanne Thielecke ist langjährige HR-Expertin, Trainerin und Coach für Organisationsentwicklung in der VUKA-Welt.Doch die Autorinnen bringen nicht nur ihre eigenen Erfahrungen ein, sondern interviewten für das Buch auch sieben Menschen, die auf die eine oder andere Weise New Work leben.Das Buch gliedert sich in folgende sieben Kapitel: • New Work (Übersicht) • Coworking • Mindset • Methoden • Netzwerken • Leadership • GeschäftsmodelleIn jedem Kapitel erzählt einer der Protagonisten von seinem Weg in die neue Arbeitswelt, wobei jeweils ein bestimmter Aspekt besonders im Brennpunkt steht. Diese persönlichen Geschichten machen das Thema besser fassbar. Die Metapher der Heldenreise empfand ich allerdings nicht immer ganz stimmig.Außerdem lockern Journaling-Fragen das Buch auf. Mit ihnen können praxisorientierte Leser herausfinden, wie wichtig die einzelnen Aspekte für sie sind und was sie konkret tun möchten, um sich New Work zu nähern.*** BUCHKRITIK ***Die Autorinnen zeigen, dass selbstbestimmtes, erfülltes Arbeiten im Netzwerk mit modernen Digitaltechnologien ein Kernelement von New Work darstellt.Das erfordert eine selbstverantwortliche Haltung jedes Einzelnen. Sie beginnt mit Mindset-Fragen wie „Was ist mir wichtig, was gibt meiner Arbeit Sinn?“ und „Wie führe ich mich selbst?“.Und vor allem: Wie stärke ich Zeit meines Leben die Überzeugung und die Fähigkeit, immer wieder Neues lernen zu können? Seien es neue Digitaltechnologien, Kreativitätstechniken oder Verfahren der agilen Entwicklung. Mit der Betonung eines Wachstums-Mindsets knüpfen die Autorinnen an die Erkenntnisse der Psychologin Carol Dweck an.Nicht nur Selbstführung, Vernetzung und „digitale Führung“ gewinnen an Bedeutung. Gearbeitet wird zunehmend in der Cloud. Agile Vorgehensweisen lösen Entwicklung nach starrer Langzeit-Planung ab. Dabei machen die Autorinnen klar, dass Agilität nicht nur agile Methoden, sondern vor allem ein agiles Mindset verlangt.Auch das Verhältnis von Angestellten zu Selbständigen ändert sich. War früher die Festanstellung das Ideal, bieten heute auch „gestandene Unternehmen“ immer weniger Sicherheit. Zudem wird vielen Menschen die Selbstbestimmung wichtiger – sie wollen Sinn in der Arbeit finden. Nach Sinn in der Arbeit und mehr Selbstbestimmung suchen übrigens nicht nur viele Digital Natives, sondern verstärkt auch Menschen ab der Lebensmitte, wie ich bei meinen Coaching-Klienten immer wieder feststelle.Wer selbstbestimmt in Einklang mit eigenen Werten, Interessen und Stärken arbeiten will, zieht oft eine Selbständigkeit vor. Für immer mehr dieser Selbständigen heißt New Work heute, digitale Dienstleistungen oder Produkte bereitzustellen.Digitale Dienstleister sind beispielsweise Programmierer, Spezialisten für Suchmaschinen-Optimierung oder Social Marketing, Webdesigner und Texter. Auf Plattformen zur flexiblen Auftragsvergabe und Mitarbeiter-Gewinnung finden sie mit ihren zeitweiligen Arbeitgebern zusammen. Digitaltechnologien wie z.B. digitale Kooperationstools helfen bei der Zusammenarbeit in der Cloud.Viele Unternehmen fahren zunehmend eine fluide Personal-Strategie. Zum einen werden Schlüsselpersonen fest angestellt, die die Projektkoordination und die Stabilität des Unternehmens sichern sollen („Kernmannschaft“). Zum anderen werden zusätzliche Projektmitarbeiter und Experten flexibel beauftragt – gerade bei großen Projekten und Auftragsspitzen.Wer also über Knowhow verfügt, das stark nachgefragt wird, und ständig weiterlernt, hat hier die Nase vorn.Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass auch die Schattenseiten von New Work klar angesprochen werden: Niedriglöhne in viele Arbeitsfeldern, Problematik für Digitalarbeiter, allein die eigenen Rechte durchzusetzen, mögliche Selbstausbeutung.Interessant fand ich unter anderem die Passagen über die Trends zum „Blended Working“ (zunehmende Vermischung von Beruflichem und Privatem) und zu flexiblen Arbeitsorten. Wenn Menschen je nach Bedarf im Home Office, Co-Working Space oder in Räumlichkeiten ihrer Firma arbeiten, macht das die Arbeit nicht zwangsläufig effektiver und auch nicht jeden so Arbeitenden zufrieden. Entscheidend ist, dass der Arbeitsort wie auch die Art der Kommunikation klar ausgehandelt wird – je nach den den zu erledigenden Aufgaben sowie den Bedürfnissen des Einzelnen und des Teams. Wer klare Strukturen oder enge Arbeitskontakte „face to face“ bevorzugt, wird anders arbeiten wollen als jemand, der möglichst viel Freiheit vorzieht.Mir hat gefallen, dass das Buch „New Work“ nicht auf Technologien, Tools und Geschäftsprozesse reduziert, sondern Kernprinzipien und praxisorientierte Aspekte in den Mittelpunkt stellt.Das Buch ist gut lesbar. Besonders die knackigen Journaling-Fragen regen dazu an, das Gelesene konkret zu reflektieren und auf sich selbst anzuwenden. Beispiele: „Zu was trage ich durch meine Arbeit bei?“ oder „Wenn ich eine Führungskraft bin: Wie fördere ich mutiges Verhalten meiner Mitarbeiter?“*** FAZIT ***Sehr empfehlenswert – besonders für Menschen, die bisher noch keine persönlichen Erfahrungen mit New Work gemacht haben.Weil New Work kein festes Konzept ist, sondern eher einem dynamischen und komplexem Patchwork-Teppich gleicht, ist eine praktikable Orientierungshilfe ein schwieriges Unterfangen. Die Autorinnen haben diese Aufgabe respektabel gemeistert.Ich vergebe 5 Punkte, weil das Buch dem Leser hilft, sich in diesem komplexen Thema zu orientieren, seine Bedürfnissen und Stärken mit den Möglichkeiten der neuen Arbeitswelt abzugleichen und sie vielleicht sogar ein Stück weit mitzugestalten.
Ja, dieses Buch ist trendy. Es hat alle Schlagworte die man in diesem Kontext auch erwartet. Aber durch alle trendigen Begriffe zieht sich doch eine Grundhaltung die alles andere als reine Stimmungsmache und Mode ist. Für alle die nach einer sehr gut lesbaren Lektüre über die bunte neue Arbeitswelt suchen, die verstehen wollen was für Geisteshaltungen hinter all den "Agilen", "Lean", und "New Work" Ansätzen steht, ist dies Buch bestens geeignet.
Leider kann ich zum Inhalt des Buches keine Aussage treffen. Ab der ersten Seite (im Kindle-Format) wurden das letzte Wort in jeder Zeile abgeschnitten. Dadurch war das Buch leider nicht lesbar.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.