Maria Stuart: Ein Trauerspiel (Hamburger Lesehefte PLUS)
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Dramatik EAN 9783872915115

Maria Stuart: Ein Trauerspiel (Hamburger Lesehefte PLUS)

Hersteller: C. Bange Verlag  ·  MPN: 1168774
4,5/5 (4 Bewertungen)
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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C. Bange Verlag
EAN
9783872915115
Hersteller-Artikelnr.
1168774
Kategorie
Dramatik
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Produktbeschreibung

Die Hamburger Lesehefte PLUS umfassen neben dem Text und ausführlichen Wort- und Sacherläuterungen auch einen umfangreichen Materialteil, die Königs Materialien. Die Kombination schafft die Basis für eine eigenständige, vertiefende Analyse und fördert ein umfassendes Verständnis des Textes - ideal für den Einsatz im Schulunterricht. Das zeichnet unsere Klassiker-Reihe aus: ungekürzter Originaltext (behutsam auf die neue Rechtschreibung angepasst) großzügiges Heftformat (DIN A5) in moderner Aufmachung lesefreundliches Textlayout (zeilen- und seitengleich mit den Hamburger Leseheften) breite R

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 14.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Diese Hamburger Lesehefte PLUS sind eine fantastische Ergänzung für jeden, der sich mit Schiller und Maria Stuart auseinandersetzt; die detaillierten Erläuterungen sind wirklich sehr hilfreich.
Redaktion 14.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Gut
G 06.05.2024 amazon.de
Wahnsinnig gute Lektüre, geschichtlich sehr interessant und treffende schöne Sprache!
Ivy 06.05.2024 amazon.de
Theaterstücke haben beim Lesen den speziellen Reiz im "luftleeren Raum" zu handeln, keine Umgebung, keine Ablenkungen durch Details. Bei Schillers 1799/1800 entstandenen Werk fasziniert mich die Konzentration auf das Wesentliche und die dadurch erkennbare Symmetrie des Werkes in 5 Aufzügen.Das Drama beginnt drei Tage vor der Hinrichtung der in Schloss Fotheringhay inhaftierten Maria Stuart im Februar 1587. Im Verlauf des Stückes beleuchten die geführten Dialoge die Vorgeschichte: Die von den schottischen Adeligen entthronte Maria Stuart flüchtete nach einem misslungenen Versuch ihren Thron zurückzuerobern aus Schottland und suchte in England Unterschlupf. Elisabeth I. ist grundsätzlich bereit, sie beim Versuch die Krone zurückzuholen zu unterstützen, fürchtet jedoch, dass die englischen Katholiken sich mit Maria als Flagschiff gegen ihre protestantische Königen erheben könnten. Elisabeth ist bereit ihren eigenen Thron und ihre Macht um jeden Preis zu sichern, denn auch Maria hat einen nachrangigen Anspruch auf ihre Krone. Der Sohn Mariens Bewachers Mortimer verliebt sich in die schöne Schottin und möchte sie zur Not auch gewaltsam befreien, während Leicester (Robert Dudley), Favorit und Berater der englischen Königen versucht die beiden Frauen auszusöhnen. Die (fiktive) Begegnung läuft völlig aus dem Ruder, Elisabeth verhöhnt Maria und diese rächt sich mit dem Hinweis auf Elisabeths Herkunft: "Der Thron von England ist durch einen Bastard entweiht, der Briten edelherzig Volk durch eine listge Gauklerin betrogen." Nach einem Mordversuch an Elisabeth nimmt Mortimer sich das Leben. Nun ist Elisabeth bereit dem Drängen des Volkes und ihrer Berater nachzugeben und das Todesurteil gegen Maria zu unterzeichnen. Sie versucht jedoch, das als Königsmord empfundene Urteil anderen anzulasten. Die Vollstreckung wird vollzogen, daraufhin verliert Elisabeth alle ihre Berater und steht alleine da.Die historischen Fakten sind bekannt, lediglich Mortimer ist eine fiktive Gestalt, aber Schiller verwendet darüberhinaus das Werk um die Frage zu klären, wie sich ein Staat emanzipieren kann, ohne in „in Barbarei und Knechtschaft zurückgeschleudert“ zu werden, wie dies in Frankreich nach der französischen Revolution geschah. Er davon aus, dass der Ursprung in einer nicht ganzheitlichen Existenz des Einzelnen zu finden ist, die sich in sinnliche Wahrnehmung und Verstand trennt. Elisabeth ist dabei Sinnbild des nicht einheitlichen Menschen, sie ist einerseits öffentliche Person und andererseits Frau - sie entsagt als jungfräuliche Königin der weiblichen Erfüllung und kann als vorgeblich freiester Mensch im Staat nicht ohne den Willen des Volkes existieren. Maria steht dazu im Gegensatz, sie schafft es zum Ende ihres Lebens alle Ängste und Einschränkungen als Frau und Königin abzulegen - sie wird ein ganzer Mensch und eins mit sich selbst.Es gibt gute Gründe wieso sich Jahr für Jahr hunderte Schüler durch dieses Werk quälen... es ist nicht nur das typische Beispiel des klassischen Dramas, sondern es dauert auch bis man sich den bedeutungsschwangeren und gesteltzen Versen hingeben kann. Bei Reclam gehts leichter als in der etwas merkwürdig gesetzten eBook-Version, aber für jemanden der öfter Theaterstücke liest, ist es nach ein paar Seiten kein Problem mehr. Unbedingt lesenswert.
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