Die acht Bücher des Wissens: Matheseos Libri VIII: Matheseos Libri VIII. Eingeleitet und kommentiert von Reinhardt Stiehle (Klassiker der Astrologie)

Die acht Bücher des Wissens: Matheseos Libri VIII: Matheseos Libri VIII. Eingeleitet und kommentiert von Reinhardt Stiehle (Klassiker der Astrologie)

Hersteller: Chiron Verlag  ·  MPN: 1212118
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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Chiron Verlag
EAN
9783899971712
Hersteller-Artikelnr.
1212118
Kategorie
Astrologie, Mond & Sternzeichen
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Produktbeschreibung

Firmicus Maternus lebte im 4. Jh. n. Chr. und hat das umfangreichste Lehrbuch der Geburtsastrologie hinterlassen, welches uns aus dem Altertum erhalten geblieben ist. Nach einer Erwiderung an die Gegner der Astrologie geht es um die Grundlagen wie die Tierkreiszeichen, die klassischen Würden, die Dekane und Grenzen, Häuser, Hyleg oder Spiegelpunkte. Die Stellung der sieben Planeten in den einzelnen Häusern werden ebenso detailliert beschrieben wie der Aszendent. Einen Höhepunkt bildet seine Lehre von den Sternbildern und der Deutung der Tierkreisgrade. Eines der wichtigsten Bücher der klassisc

Bewertungen & Erfahrungen

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jupiter-sterne 27.05.2024 amazon.de
Man sollte sich bei dem Kauf dieses Buches darüber im Klaren sein, dass die "acht Bücher" einzeln jeweils ca. 50 bis 60 Seiten umfassen - man also nicht einen dicken Wälzer bekommt, sondern das, was eben Maternus als seine acht Bücher des Wissens bezeichnet hat.Gefällig daran ist die Art, wie Maternus schreibt: In mancher Hinsicht ähnelt es einer direkten Ansprache - es wurde ja auch wohl für seinen Gönner Mavortius geschrieben. Diesen spricht er auch direkt an und erklärt ihm astrologische Bedeutungen. Berechnungen kommen nicht vor - das Wissen darum scheint Maternus voraus zu setzen. Er erklärt Bedeutungen - und das in einer für die heutige Astrologie nicht nur festlegenden, sondern manchmal auch recht drastischen Weise. Aber: Es handelt sich ja auch um einen Klassiker; dem Blick und dem Weltbild der Astrologie der damaligen Zeit. Wer jedoch mit Begriffen wie Hyleg, klassische Würden, Grenzen, Lospunkten, Orten u.ä. noch nie etwas zu tun hatte scheint mir persönlich mit diesem Buch überfordert, falls er sich für klassische Astrologie interessiert und diese erlernen möchte. Man kann manches, von dem Maternus so selbstverständlich spricht, nicht verstehen oder einordnen und dann meines Erachtens schnell die Lust daran verlieren. Er oder sie sollte sich in diesem Fall eher zuvor einem heutigen Lehrbuch der klassischen Astrologie zuwenden. Wer jedoch mit den Grundlagen der klassischen Astrologie vertraut ist - für den ist dieses Buch sicher ein historisch interessanter "Schmöker", den man immer mal wieder hinzu ziehen kann, wenn man sich überlegt: Wie kommen wir eigentlich zu den Bedeutungen, die wir heute beispielsweise Aspekten oder Planeten oder ihren Verbindungen mit Häusern zuschreiben? Allerdings: Auch wenn die einzelnen der acht Bücher sich mehr oder weniger jeweils einem bestimmten Grund-Thema zuwenden, so können die vielen "wenn -dann", aber eben auch nur "dann - wenn auch gleichzeitg wiederum" verwirren.Die Übersetzung scheint mir - nach allerdings nur sehr kurzen Vergleichen mit dem lateinischen Text - gut gelungen. Die Sprache bzw. Wortwahl ist auch sehr gut verständlich für die heutige Zeit. Wem klassische astrologische Texte Freude machen, für den ist diese Ausgabe in Deutsch sicher ein "Muss" - und in kleinen Etappen geschmökert eine Freude.
Mag Gerd Albrecht 27.05.2024 amazon.de
Das römische Standardwerk der Astrologie des 4. nachchristlichen Jahrhunderts steht deutlich in der Nachfolge des weitaus bedeutenderen und einflussreicheren Claudius Ptolemäus. In acht Bänden offenbart Maternus in einer Widmung einem Freund sein ihm verfügbares astrologisches Wissen. Maternus sei kein geschulter Astrologe gewesen, wie die Einleitung glaubhaft machen möchte, und das stimmt höchstwahrscheinlich auch : Nicht besonders systematisch wird hier vorgegangen. Auch die einzelnen Deutungen malen ein eher düsteres, oft überzeichnetes und drastisches Bild von den einzelnen Planetenwirkungen, und man fragt sich, ob die Planeten alles wissen, wofür sie verantwortlich sein sollen. Leider fehlen auch ganze Passagen, wo es eigentlich interessant wird. Mit heutigem Wissensstand verglichen lockt einem das Buch beim Lesen immer wieder ein amüsiertes Schmunzeln heraus, so drollig wirken die einzelnen Zuschreibungen. Das Kapitel über den Einfluss der nichtzodiakalen Sternbilder weckt mehr Erwartungen, als es fundierte Informationen bieten kann. Dennoch ein interessanter Versuch, ein so umfangreiches Wissensgebiet in Buchform darzustellen und leicht zu lesen, viel Toleranz, Wissen über die römischen Verhältnisse der damaligen Zeit und viel Sinn für Humor einmal vorausgesetzt.
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