Baader, Roland: Geldsozialismus - Die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression
Recht EAN 9783935197571

Baader, Roland: Geldsozialismus - Die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression

Hersteller: Resch-Verlag  ·  MPN: 1108037
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Weltweit haben nur sehr wenige Ökonomen die aktuelle Weltfinanzkrise vorhergesehen. Diese wenigen entstammen allesamt der sog. "Österreichischen Schule" (Austrian Economics), deren bekanntester Vertreter der Nobelpreisträger Friedrich A. von Hayek war. Hayek hatte schon 1976 dringlich die Abkehr vom staatsmonopolistischen Papiergeld gefordert, eine "Entnationalisierung des Geldes". Davon, so Hayek, könne nicht weniger als das Überleben der Zivilisation abhängen. Roland Baader, Diplom-Volkswirt und Hayek-Schüler, ist herausragender Vertreter der Österreischischen Schule in Deutschland. Wie etli

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 14.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein faszinierendes und tiefgründiges Werk, das die Ursachen der globalen Depression auf eine Weise beleuchtet, die man sonst selten findet. Roland Baaders Analyse ist unglaublich aufschlussreich und hat mich zum Nachdenken angeregt.
Redaktion 14.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet eine tiefgehende und faszinierende Analyse der Ursachen der globalen Depression, die wirklich zum Nachdenken anregt. Die Argumentation ist sehr überzeugend und ein Muss für jeden, der sich für die aktuellen wirtschaftlichen Zusammenhänge interessiert.
Redaktion 14.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Tiefgründig!
Friedolin1224 08.12.2024 amazon.de
Roland Baader hat es geschafft in knappen Worten, den Wesenskern der derzeitigen Wirtschaftskrise zu erfassen. Flott geschrieben ein Buch für einen kalten sehr gruseligen Halloweenabend. Es ist eine knallharte Analyse unserer dysfunktionalen Geldpolitik. Ob seine Schlüsse aus dieser Analyse jedoch uns in der derzeitigen Kriegssituation weiter helfen, bleibt eine spannende Frage.
Dr. M. 08.12.2024 amazon.de
Früher, als die Menschen das Geld noch nicht erfunden hatten, mussten sie Waren gegen Waren handeln. Sie hatten also vorher eine Arbeitsleistung erbracht, die sie zum Markte trugen. Daran änderte auch das später ins Spiel kommende Geld nichts, denn es war zunächst nichts anderes als eine universelle Ware mit einem inneren Wert. Niemand wäre auf die Idee gekommen, dafür Kieselsteine zu nehmen, die diese Eigenschaft nicht besitzen und obendrein auch noch in beliebiger Menge vorhanden sind.Doch vor etwa 100 Jahren änderten sich die Rolle und die Eigenschaften des Geldes grundlegend. Der Staat nahm sich von nun an das Recht heraus, ein alleiniges und allgemein gültiges Zahlungsmittel herauszugeben und es durch ein Gesetz allen Marktteilnehmern aufzuzwingen. Zentralbanken beschlossen in planwirtschaftlichen Entscheidungen den Zins als Preis dieses Geldes. Zunächst waren die meisten Währungen noch goldbesichert. Doch auch das ist inzwischen verlorengegangen. Überall in der Welt herrschen also Zahlungsmittel, die beliebig vermehrbar sind, keinen inneren Wert, aber dafür einen planwirtschaftlich festgelegten Preis besitzen.Dass das nicht in eine Marktwirtschaft passt, sagt eigentlich schon der gesunde Menschenverstand, denn erstens bilden sich Preise in einem solchen Gefüge immer am Markt und zweitens haben alle Waren gewöhnlich einen Wert, sonst würden sie nicht tauschbar sein. An der Geldvermehrung sind neben den Zentralbanken auch die ganz normalen Banken beteiligt, die nur einen geringen Teil ihrer Einlagen wirklich vorhalten müssen und den Rest verleihen können. Auf diese Weise kann eine Einlage je nach Größe der vorgeschriebenen Mindestreserve x-mal verliehen werden, was eigentlich schlichter Betrug ist. Von den katastrophalen Folgen einer solchen Deformation der Marktwirtschaft berichtet dieses schmale Büchlein.Es beantwortet zunächst die Frage, warum die Lage so ist, wie sie ist. Zum Führen von Kriegen oder um die jeweiligen Wählerschichten zu korrumpieren benötigen die herrschenden Machteliten Geld. Echtes Geld wäre dazu nicht in ausreichendem Maße vorhanden. Beliebig durch Schulden vermehrbares Papiergeld hingegen ist dazu prima verwendbar. Doch einer sich am Ende explosionsartig vergrößernden Geldmenge (wie wir es aktuell erleben) stehen nicht genug Güter gegenüber. In der Folge werden sich die Preise ebenso erhöhen.Da der Staat im Wesentlichen nur konsumiert und dazu in inzwischen unvorstellbaren Größenordnungen Schulden macht, wird diese Kapitalvernichtung - wie der Autor schreibt - am Ende katastrophale Folgen haben. Für eine Umkehr sei es nach Baader bereits lange zu spät, denn inzwischen gäbe es nicht nur kein gesundes Geld mehr, sondern die Schuldenorgien haben einfach Dimensionen erreicht, die niemals mehr von den Schuldenmachern zurückgezahlt werden können. Also werden andere die Zeche begleichen müssen, was nur zu einem fürchterlichen gesamtwirtschaftlichen Kollaps führen kann.Die Tragik bestehe, wie der Autor schreibt, obendrein noch darin, dass die aktuellen Vorboten des kommenden Desasters von der Propaganda der eigentlich Verantwortlichen der Marktwirtschaft oder dem Kapitalismus angelastet werden, obwohl beide an einer ganz entscheidenden Stelle planwirtschaftlich deformiert wurden und dies die eigentliche Ursache für die gegenwärtige Krise sei.Baaders Buch ist folgendermaßen aufgeteilt: 1. Geld, 2. Banken und Zentralbanken, 3.Schulden, 4. Inflation/Deflation, 5. Zyklen, 6. Ökonomen, 7. Aktuelle Weltfinanzkrise und 8. Rettung?Der Autor setzt sich insbesondere an vielen Stellen mit den Irrlehren von Keynes auseinander, die den Eliten als intellektuelle Begründung ihrer Schuldenorgien dienen. Diese Lehren stehen in scharfem Kontrast zu den Auffassungen der sogenannten österreichischen Schule der Nationalökonomie, zu der man den Autor rechnen muss. Diese Ökonomen haben sowohl die Weltwirtschaftskrise der 1930-er Jahre als auch die gegenwärtigen Krise treffsicher vorausgesagt.Fazit.Baaders Buch steht der offiziellen Auffassung von den Ursachen der gegenwärtigen Krise diametral entgegen. Schon allein deshalb ist es lesenswert, zumal Baader in einem anderen Buch die gegenwärtige Krise vor einigen Jahren treffsicher vorausgesagt hat. Darüber hinaus erklärt der Text auch, wieso die Regierungen dieser Welt in der Finanzkrise so und nicht anders reagiert haben und welche Folgen dies haben wird.
Friedrich Dominicus 08.12.2024 amazon.de
die man lesen "muss" oder zumindest sollte. Für einen Einstieg in unsere Falschgeldsystem bietet sich dieses Buch von Baader an. Es verweist auf mehrere Bücher die man als an Ökonomie Interessierter lesen muß. Darunter fallen mindestens 2 Werkt von Mises. Das sind "Human Action" und Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel.Warum der Name Geldsozialismus passt wird in dem Buch gut dargestellt. Fakten die niemand leugnet:1) Keine Fiat-Geld Währung kann nur annähernd die Funktion für Wertaufbewahrung bieten. Die ach so stabile DM hat während Ihrer Lebenszeit rund 70 % Ihres Wertes eingebüßt. Der Dollar seit 1913 mehr als 95 %.2) Wie Sie mit dem Fiat-Geld System betrogen werden kann man recht einfach "berechnen" unser BIP gemessen in EUR beträgt ungefähr 3 Billionen ausgeschrieben sieht diese Zahl so aus 3 000 000 000 000 bei einer "angestrebten" Inflation von 2 % beträgt die Summe die Ihnen entzogen wird: 60 000 000 000. Um dieses Betrag wird der Gegenwert Ihres Geldes in jedem Jahr entwertet und zwar ausschließlich durch die Zentralbanken und Banken. Wie machen die das? In dem Sie die Geldmenge aufblähen (inflationieren). Darauf läuft nämlich die Politik der Banken und Zentralbanken hinaus.Diese Entwertung kann nur stattfinden, weil Zentralbanken und Banken beliebig Geld erzeugen. Und dafür müssen Sie dann Zinsen bezahlen!Auch unsere Bundesbank bestreitet das nicht. Es gibt glücklicherweise neben Geldsozialismus eine Reihe von Büchern über diesen Bereich prominenter Vertreter: "End the Fed".Baader ist in der österreichischen Schule zu Hause, diese zeichnet einfache Worte und Klarheit aus. Es ist relativ einfach; wer nichts zu verschleiern hat, braucht nicht viele Worte. Das ist auch ein Grund warum Zentralbanker sich äußern wie das Orakel von Delphi und es gibt zu viele angebliche VWL-er die die Deutung übernehmen wollen/versuchen. Vergleichen Sie einfach mal deren Aussagen mit denen von Herrn Baader, und überlegen sich dann wer wohl glaubwürdiger ist.....Ein weiter Punkt der für Sozialismus spricht ist allein die Anwesenheit von Monopolen wie die Zentralbanken. Nur in einem Sozialismus gibt es "zentrale Planung" unser Geld ist unter der Fuchtel einer zentralen Instanz - eben der Zentralbanken - und unsere Geld ist damit auch in einem Sozialismus. Der korrekte Begriff wäre eigentlich "gesetzliches Zahlungsmittel". Auch das kann man direkt den Gesetzen entnehmen, die Staaten trafen um Banken und Zentralbanken zu schützen.Egal wie man es dreht und wendet der Titel trifft den Nagel auf den Kopfe. Deswegen kann ich dieses Buch nur wirklich jedem nahelegen. Ohne ein Änderung in diesem Bereich werden wir niemals aus den Krisen herauskommen und es wird immer auf Repression hinauslaufen. Denken Sie an die Ideen zum Bargeldverbot. Warum stört es? Weil es den Menschen ermöglichte sich aus dem Bankensystem auszuklinken, das will unser Staat unterbinden.... Warum will er es unterbinden? Nun mit den Guthaben nur noch auf Banken sind "Strafabgaben" kein Problem, Beispiele dafür kann man in der jüngeren Vergangenheit in Italien, Österreich, Griechenland und Zypern beobachten.Baader erklärt Ihnen in diesem Buch warum der folgende Satz zutrifft:„Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll“.Wenn Die das nicht glauben, wird Ihnen das noch einmal in etwas ausführlicherer Form in diesem Buch dargelegt.
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