Der zehnjährige David vom Stamm der Sicangu Lakota kennt Tatanka Iyotake, besser bekannt als Sitting Bull, nur als eine mythische Gestalt seines Volkes. Als er seinen Großvater besucht, erfährt er von ihm die wahre Geschichte des berühmten Häuptlings und Medizinmanns der Lakota. Am Lagerfeuer des alten Mannes taucht er ein in eine längst vergangene Zeit, in die faszinierende Welt des amerikanischen Westens - die spannende Lebensgeschichte Sitting Bulls. In dieser großartig illustrierten, auf historischen Tatsachen beruhenden Erzählung für Jung und Alt wird die wechselvolle Geschichte des Jäge rs, Sonnentänzers, Kriegers, Geheimnismanns, Kriegshäuptlings und Showmanns Sitting Bull zu neuem Leben erweckt.
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5
5 Bewertungen
5 ★4
4 ★1
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.
Redaktion08.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine faszinierende und tiefgründige Darstellung der Geschichte von Sitting Bull, die mich absolut begeistert hat. Die Erzählung ist sehr lebendig und vermittelt eine beeindruckende Tiefe in die Kultur und die Geschichte des Volkes.
Die Geschichte ist gut aufgearbeitet und mit den vielen tollen Malereien ein Spaß zu lesen. Kann ich nur sehr jedem empfehlen, der sich für die Geschichte eines der bekanntesten Häuptlinge interessiert.
„...Sie haben uns besiegt, aber sie konnten uns nicht vernichten...“David besucht seinen Großvater im Reservat. Der Junge ist bedrückt, weil er in der Schule in Sport zu langsam ist. Daraufhin erzählt ihm der Großvater die Geschichte von Tatanka Iyotake, in die Geschichte eingegangen als Sitting Bull. Als Kind wurde er Hunkeshni genannt, das heißt „Langsam“.Der Autor hat eine beeindruckende Biografie über Totanka Iyotake geschrieben. Das Buch besteht aus drei Teilen. Der erste Teil endet kurz nach der Todeszeremonie für Springender Büffel, Tatankas Vater.Der zweite Teil zeigt die Welt im Wandel und beginnt 1864. Darin beschreibt der Autor den Kampf der Lakota um ihre Selbstständigkeit und Freiheit. Abschluss bildet die letzte siegreiche Schlacht am Little Bighorn.Der dritte Teil beginnt mit der Flucht nach Kanada und beschreibt die letzten Jahre des Häuptlings bis zu seinem Tod.Am Ende greift der Autor nochmals die Rahmenhandlung auf. David begreift, dass in ihn das Blut der Lakota fließt und das dies kein Widerspruch zu seiner aktuellen Interessen in der digitalen Welt ist. Er möchte vom Großvater das Spielen der Flöte lernen. Es gilt, die Tradition nicht zu vergessen. Obiges Zitat fällt in diesem Abschnitt.Der Schriftstil des Buches weist etliche Feinheiten auf. Die Geschichte wird lebendig und spannend erzählt. Es sind wichtige Episoden aus dem Leben von Tatanka, die mir als Leser nahegebracht werden. Die Freude über den ersten geschossenen Büffel, die Trauer über den Tod des Vaters, die Achtung, die ihm als Häuptling entgegengebracht wird, seine Großzügigkeit und Freigiebigkeit sind nur einige der Themen, die berührt werden. Gleichzeitig werden die Lebensverhältnisse der Lakota ausführlich dargestellt, sei es der Inhalt eines Tipis, die vielfältige Verwendung der erlegten Büffel, der Sonnentanz, Aufbau und Funktionsweise einer Schwitzhütte und vieles mehr. Eingebettet in die Handlung sind Sagen und Mythen der Lakota. Besonderer Wert wird auf die Wiedergabe der wesentlichen Visionen von Tatanka gelegt. Die weißen Amerikaner werden durch ihr Tun charakterisiert. Zusätzlich äußern die Lakota ihre Meinung zu den neuen Mitbewohnern. Die eigentliche Erzählung ist aber nur ein Teil des Buches. In gelber Schrift sind zusätzliche Informationen in Randkästchen enthalten. Ich als Leser kann also entscheiden, wann ich die lese. Gleiches gilt für Zitate, die fett an der Seite eingefügt wurden. Lieder und Gedichte der Lakota werden in gelber Schrift im Text gekennzeichnet.Neben dem Text besticht das Buch durch die vielfältigen und anschaulich wiedergegebenen Zeichnungen. Es ist erstaunlich, wie gut die Bilder Stimmungen wiedergeben. Einige gehen über eine Doppelseite, sind in einer Grundfarbe gestaltet, die nur in geringfügig im Farbton variiert. Eine Büffeljagd und Kriegsgeschehen werden so dargestellt. Andere Illustrationen sprühen vor Farbe und zeigen selbst minimale Details. Das gilt auch für die malerische Darstellung der Personen. Meine Lieblingsbilder sind der Blick ins Gebirge auf den Seiten 100/101 und der Vogel auf Seite 90.Das Buch wird ergänzt durch den Stammbaum von Tatanka, eine Karte des den Lakota per Vertrag zugesicherten Landes und des Territoriums, was ihnen bis heute blieb, Zitate über Tatanka und eine Bibliografie.Das Cover zeigt Tatanka mit seinem Federschmuck während seiner Reise mit Buffalo Bill über den Heiligen Bergen der Lakota. Es passt sehr gut zum Inhalt des Buches.Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich habe nicht nur die Biografie einer Persönlichkeit gelesen, sondern gleichzeitig den Untergang eines Volkes gedanklich miterleben müssen. Das Recht des Stärkeren hat für Leid und Trauer gesorgt. Die Folgen sind bis heute spürbar. Es geht aber auch um Freundschaft und gegenseitige Achtung, um Verrat und Gier.
Klappentext:Der zehnjährige David vom Stamm der Sicangu Lakota kennt Tatanka Iyotake, besser bekannt als Sitting Bull, nur al eine mythische Gestalt seines Volkes. Als er seinen Großvater besucht, erfährt er von ihm de wahre Geschichte des berühmten Häuptlings und Medizinmanns der Lakota. Am Lagerfeuer des alten Mannes taucht er ein in eine längst vergangene Zeit, in die faszinierende Welt des amerikanischen Westens - die spannende Lebensgeschichte Sitting Bulls.In dieser großartig illustrierten, auf historischen Tatsachen beruhenden Erzählungen für Jung und Alt wird die wechselvolle Geschichte des Jägers, Sonnentänzers, Kriegers, Geheimnismanns, Kriegshäuptlings und Showmanns Sitting Bull zu neuem Leben.Inhalt:Der junge David bekommt von seinem Großvater eine fantastische Geschichte erzählt. Zur Zeit geht es ihm in der Schule nicht gut, er wird von anderen gehänselt und grämt sich. Doch sein Großvater weiß genau, wie er seinen Enkel wieder auf die richtige Bahn lenkt. Er erzählt ihm die Geschichte eines ganz besonderen Mannes, den man ebenfalls für Langsam hielt.Es ist eine Geschichte rund um Familie, Vertrauen, Weisheit, und vieles mehr. Eine Geschichte wie sie früher erzählt wurden, doch nun geraten sie immer mehr in Vergessenheit. Denn Sitting Bull war nicht irgendein Lakota Indianer, er war weit mehr als das. Die Geschichte erzählt von seinem Weg vom kleinen Jungen zum Weisen Mann.Meine Meinung:Sehr faszinierend!Das Buch ist eine Wucht. Die Aufmachung, die Illustrationen und die Geschichte selbst, einfach umwerfend. Heutzutage kommt es immer öfter vor, dass uns die Vergangenheit entgleitet.Im Unterreicht lernt man auch nicht mehr allzu viel über die Geschichte unserer Welt. Doch mit diesem Buch wird einem ein Stückchen Vergangenheit näher gebracht.Sitting Bull ist ein faszinierender Charakter. Welchen Weg er bestritten hat, um die seinen zu Schützen ist, ist ein Weg den viele nicht gegangen wären. Sehr interessant war auch das rund herum. Was haben die Menschen früher mit den Überresten der toten Tiere angestellt? Wie wurden Tipis gebaut? Wie haben sie gekämpft? Welche Werte haben sie verfolgt?Bücher wie diese lese ich nicht oft. Geschichte ist meist trocken und langweilig - aber hier kann ich das ganz deutlich verneinen. Es ist eine spannende Reise die man miterleben darf. Wer also gerne mal etwas anderes lesen möchte, oder gerne mehr über die Ureinwohner erfahren möchte, sollte sich dieses Buch auf jedenfall schnappen!Ich habe das Buch heute begonnen und musste es direkt durchlesen - die Art und Weise wie einem die Inhalte vermittelt werden, lässt einem alles miterleben. Einfach fantastisch!
Deine Bewertung *
0/2000
Bewertungen werden nach Prüfung veröffentlicht. Bitte bleibe sachlich und fair.
* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Preise und Verfügbarkeit können sich seit der letzten Aktualisierung geändert haben.
Beim Klick auf „Zum Angebot" oder „Zum Shop" verlässt du testmonster.de und wirst zum jeweiligen Händler weitergeleitet.
testmonster.de erhält ggf. eine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten.
Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.