meine ganz persönliche Odyssee begann vor 6 Jahren auf einer Messe. Nach drei Tage Gänge Laufen taten beide Füße so weh, als wäre ein Elefant darauf gesprungen. Davor waren es "einfach" nur Füße, die mich überall hin trugen, beim Duschen nass wurden, die Nägel wurden regelmäßig gepflegt und lackiert. Sie waren immer da und trugen mich überall klaglos hin.........und plötzlich war alles anders!!!Morgens nach dem Aufstehen war in den ersten Monaten alles OK. Je mehr ich meine Füße belastete im Laufe des Tages, desto mehr schmerzten sie...und ich spreche nicht von Leistungssport oder andere extreme Belastungen.Einige Wochen später hatte ich das Gefühl, als würde das Gewebe hinter den Fersen bei den ersten Schritten morgens reißen. Es fühlte sich so ähnlich an, wie spröde gewordenes Elastan. Die Fußsohlen schienen nach dem Aufstehen nach innen gewölbt zu sein und wurden erst mit den ersten Schritten wieder flacher.Ganz normales gehen wurde zur Belastung, je weiter die Strecke, desto schmerzhafter die Sohlen. Am nächsten Morgen war - erst mal - alles wieder gut. Jedes Mal hoffte ich es wäre vorbei. Aber es kam wieder und wieder und wieder. Der Ärzte Marathon begann. Es wurden Platt- und Spreizfüsse diagnostiziert. Ich bekam Einlagen, die ich 2 Jahre konsequent trug.Erfolglos.Es wurde eine Hypermobilität des Großzehs festgestellt. Zur Sicherheit und Linderung der Sohlenschmerzen wurde Kortison probeweise nur in einer Ferse gespritzt. Ein riesen Fehler, denn danach tat es an der Einspritzstelle noch VIEL mehr weh.Ich bekam Röntgenheilbestrahlung, meine DNA wurde auf Rheuma untersucht. , ein Knochenszintigramm wurde erstellt, ich war zweimal im MRT, die Knochendichte wurde bestimmt - eine Orthopädin hat - ohne sich meine Füße anzuschauen - Friktionsmassagen verschrieben, die UNGLAUBLICH schmerzhaft waren. Ein Orthopäde und ein Fußspezialist haben mir attestiert, dass ich ganz normal geformte Füße habe. Es gäbe keine Fehlstellung, die die Schmerzen verursachen würden.Jahr für Jahr wurden die Schmerzen schlimmer. Zum Schluss so, dass ich mich morgens festhalten musste, weil die ersten Schritte so schmerzhaft waren, dass die Knöchel weg knickten. Ebenso nach längerem Sitzen. Überall hatte ich Bälle liegen, auf die ich die Fußsohlen erst mal abgerollt habe, damit der Schmerz nicht gar so schlimm war.Shoppen gehen wurde zur Tortur. Erst schmerzten die Füße, dann der Rücken, die Hüften – nach nur wenigen Stunden war ich platt.Nach einem Tag im Garten schmerzten die Finger - so wie es sich anfühlt, wenn der Akutschmerz nach einem Hammerschlag nachlässt. Ich vermute, dass es aus der Kompression entstand, wenn man viel Unkraut gerupft hat. Eine ähnliche Belastungsart wie beim Gehen. Zusammenpressen beim Unkraut zupfen, loslassen ... auftreten, Fuß hochheben, um den nächsten Schritt zu gehen....Stundenlang habe ich verzweifelt das Netz durchforstet. Ich konnte doch unmöglich die Einzige sein, die solche Beschwerden hat. Dann stieß ich auf die Youtube Videos von William Prowse, der ähnliche Probleme gehabt hat und ebenso wie ich verzweifelt nach einer Heilung gesucht hat. . Ich kaufte sein Buch "The Plantar Fascitis Guide"und begann am Karfreitag 2017 wie darin beschrieben, die Triggerpunkte weg zu massieren. Nach ca. 3 Wochen waren sie alle weg. Dann fing ich an zu Dehnen und Vernarbungen in den Faszien mit seiner Scraping Methode zu lösen. Die ersten Tage brannten die Fußsohlen sehr in den Stunden danach. Bis September 2017 habe ich konsequent weiter gemacht. Es half....War aber immer noch nicht die Lösung.Dann las ich das Buch wieder von vorne und stieß dabei wieder über die Stelle wo Vitamin D erwähnt wird. Nach der Feststellung eines erheblichen Mangels [9ng/ml] wurde der Spiegel 2014 bereits angehoben "Wenn der Spiegel stimmt, dann gehen die Schmerzen auch weg"; sagte damals der Doc.. Ich nahm 14 Tage lang 20000iU Vitamin D. Anschließend jede Woche 1 x 20000iU. Bis der Wert 48ng/ml erreicht wurde. Dann wurde die Behandlung beendet. Hat ebenso wenig funktioniert wie die oben beschriebenen Maßnahmen. Somit hatte ich das beim ersten Lesen als Option abgehakt.Aber in den amerikanischen Rezensionen des Buches schrieb einer, dass Vitamin D die Lösung seiner Fußprobleme war. Ich schloss diese Information GLÜCKLICHERWEISE wieder in meiner Recherche ein. Stundenlang habe ich im englischen und deutschen Sprachraum gesucht. Entsprechende Literatur gelesen. Nach Feststellung meines aktuellen Vitamin D Wertes beim Hausarzt [Speicherform 25-OH-Vitamin D[21€] nicht die aktive Form 1,25-[OH]2 das ist absolut unnötig und kosten viel Geld]. habe ich entsprechend der Empfehlungen von Dr. Raimund von Helden mein Vitamin D Spiegel innerhalb 2,5 Wochen mit hohen Dosen Vitamin D auf 50ng/ml erhöht [ Ich hatte ein Kombipräparat gekauft, das gleich 200mg K2MK7 trans Form enthielt und nahm noch zusätzlich 400mg Magnesium ein. Wenn die Hände bzw. Füße anfingen zu kribbeln, dann nahm ich auch 1000mg Kalzium ein - aber nur dann]. Bis auf das mit dem Kalzium, wird das ausführlich im Buch erklärt und alles was man dafür braucht, kann man bei Amazon kaufen.Es klingt zu schön um wirklich wahr zu sein. Aber es ist es: Innerhalb einer Woche, waren die extrem schlimmen Knöchelgelenksbeschwerden weg und blieben es auch. Heute, 13 Monate später [ich halte den Wert durch tägliche Einnahme der oben genannten Nahrungsergänzungsmittel stabil], sind die ersten Schritte nach dem Aufstehen gar nicht mehr schmerzhaft. Nach längerem Stehen oder Laufen merke ich meine Füße zwar immer noch - aber extrem viel weniger. Es soll Monate oder sogar Jahre dauern bis dieser Zustand ausgeheilt ist. Aber nach 6 Jahren teils erheblichen Schmerzen schreckt mich dieser Gedanke nicht mehr. Jede Reise beginnt mit einem Schritt... Es hat übrigens nur 3 Monate gedauert, bis die ersten Schritte morgens auch nicht mehr weh taten – es war für mich wie ein Wunder. Ich war und bin unendlich dankbar, dass ich das Buch „Gesund in 7 Tagen“ entdeckt habe.Ich habe auch einen Arzt gefunden, der bereit ist mich zu begleiten - Es ist UNGLAUBLICH - wie wenig in der Schulmedizin über die Heilwirkung von Vitamin D bekannt ist.Im Nachhinein war mein Krankheitsverlauf wie im Bilderbuch - die Symptome wurden falsch gedeutet. Ca. ein Jahr bevor sich die Füße so schmerzhaft bemerkbar gemacht haben, war ich oft bleiernd müde, meine Merkfähigkeit ließ deutlich nach, die Muskelkraft auch. Die Knochen und Gelenke schmerzten. Ich wurde auf Leukämie untersucht ...Hätte man doch damals schon den Vitamin D Spiegel bestimmt- es wären mir so viele Schmerzen erspart geblieben und auch die Angst davor bald arbeitsunfähig zu sein - von den Kosten, die der Krankenkasse entstanden sind ganz zu schweigen. Es hat bestimmt zehn Tausende gekostet. Die Vitamin D Bestimmung dagegen keine 30€Es wurde niemals eine treffende Diagnose gestellt. Aufgrund der Recherche, tippe ich darauf, dass ich an Osteomalazie erkrankt war. Eine Demineralisierung der Knochen. Praktisch die erwachsene Form der Rachitis. Die Symptome passen, der Genesungsverlauf auch. Laut meinem Arzt, hätte man eine Knochenprobe entnehmen müssen, um die Krankheit nachzuweisen. Inzwischen weiß ich, dass es das Fachgebiet der Osteologie gibt, die sich mit Erkrankungen der Knochen befasst. Das wäre die richtige Anlaufstelle gewesen - hätte man nur gewusst, was los ist.Früher liefen wir mehrere Km pro Woche. Das war Jahre lang undenkbar! Seit einem Monat bin ich Mitglied in einem Fitnessstudio - ich Trainiere dafür, wieder joggen zu können. Es ist ein tolles GefühlWenn ich einer einzigen Leserin - einem einzigen Leser dazu verholfen habe, wieder schmerzfrei zu gehen, dann hat es sich gelohnt diesen Bericht zu schreiben.Nachtrag 26.01.2020:ich bin in den letzten Wochen mehrfach 5-10 km spazieren gegangen - meine Füße sind nur noch Füße, die beim Duschen nass werden, die Nägel werden regelmäßig gepflegt und lackiert. Sie sind wieder da und tragen mich überall klaglos hin .... aber das wird nie mehr selbstverständlich sein....Drei Monate nach dem Beginn der Selbstbehandlung konnte ich zum ersten mal seit 6 Jahren morgens schmerzfrei auftreten. Tag für Tag wurde es ein Stückchen besser. Ich kann nicht genau sagen, ab wann es gar nicht mehr weh tat - es wurde in ganz kleinen Schritten besser und hat sich über viele Monate hingezogen. Es hat sich aber gelohnt und man muss Geduld haben.Wenn ich noch einmal von vorne anfangen müsste, würde ich ca. 14 Tage vor dem Auffüllen zwischen 200-800mg Magnesiumcitrat über den Tag, täglich zu mir nehmen. Zu Beginn der Einnahme kribbelten die Hände und die Füße mehr oder minder stark. Der linke Arm auch. Ich fühlte mich manchmal in den ersten Monaten sehr unpässlich - ich kann es gar nicht richtig beschreiben... meistens kurz vor dem Mittag - aber nicht unterzuckert. Nach dem Essen oder nach der Einnahme von einem Gramm Kalzium ging es mir wieder gut. Man sollte aber NIEMALS Kalzium regelmäßig einnehmen. Es verkalkt den Körper auf Dauer. Es reicht die Menge, die man bei den Mahlzeiten zu sich nimmt!!!! Ich habe es nur dann eingenommen, wenn sich die obigen Symptome bemerkbar machten. Das Kribbeln und Unwohlsein hörte mit der Zeit auf. Ich kann nur annehmen, dass der Magnesium / Kalzium Haushalt vollkommen aus dem Runder war, was die Osteomalazie wohl mit sich bringt. Mit der Zeit stellt sich wohl das Gleichgewicht wieder ein.Ich bin im letzten Januar die 300km zu Dr. v Helden gefahren - hauptsächlich, um mich bei ihm zu bedanken - ohne ihn säße ich vielleicht heute im Rollstuhl. Statt Worte des Dankes konnte ich die Tränen nicht zurückhalten. Nicht die der Trauer, vielmehr der Dankbarkeit.Er hat sich sehr viel Zeit für mich genommen und hat alle meine Frage beantwortet und mir Empfehlungen für die Zukunft mitgegeben.Ich lasse den Vit. D Spiegel im Oktober und im April bestimmen und korrigiere die Erhaltungsdosis bei Bedarf.Ich nehme nahezu täglich D3+K2MK7+Magnesium + Vitamin C zu mir und mir geht es gut. Erfreulicherweise bekomme ich GAR KEIN Muskelkater mehr :-)...und nicht nur mir geht es gut: Die Frau meines Kollegen kann in die Sonne gehen, ihre Sonnenallergie tritt gar nicht mehr auf.Meine inzwischen 79 jährige Mutter, deren im Winter immer wiederkehrende "weichteil Rheumatismus" mit schweren Schmerzmittel behandelt wurde ist so gut wie beschwerdefrei. Ihre offenen, verschorften Füße sind komplett abgeheilt. Ihre Stimmung ist gerade jetzt in den Wintermonaten deutlich besser - und meine auch :-)Mein Heißhunger auf Süßes ist fast zu Erlahmen gekommen. Die Unterzuckerung, die sich regelmäßig ca. 2 Stunden nach einer Kohlenhydratreichen Mahlzeit einstellte ist Geschichte. Mein rechter Ellenbogen tut nicht mehr weh, der Schmerz der Endglieder meiner Finger hat erheblich nachgelassen. Meine Muskelkraft hat signifikant zugenommen, die Kognitiven Fähigkeiten haben sich deutlich verbessert.Ein Freund von mir berichtet, dass seine sportlichen Leistung zugenommen haben und dass er sich schneller davon erholt.Ich habe mir damals geschworen, dass ich, sollte ich je genesen, mein Genesungsprozess so weit streuen werde wie ich kann, um anderen zu helfen. Ich hatte mir damals eine solchen Bericht so sehr gewünscht. Schön, dass Du bis hierhin gekommen bist. Ich hoffe sehr, dass ich Dir dabei helfen kann dass es Dir wieder besser geht.