Violet und Bones Band 1 - Der lebende Tote von Seven Gates: Mutiges Mädchen ermittelt in mysteriösen Mordfall – Spannender Kinderkrimi ab 11 Jahren (Violet und Bones 2022, 1, Band 1)
Violet und Bones Band 1 – Der lebende Tote von Seven Gates: Mutiges Mädchen ermittelt in mysteriösen Mordfall – Spannender Kinderkrimi ab 11 Jahren Produkttyp: ABIS_BOOK
Bewertungen & Erfahrungen
4,5 von 5
6 Bewertungen
5 ★3
4 ★3
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.
Redaktion01.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist absolut faszinierend und eine wunderbare Reise in die Zeit des 19. Jahrhunderts, besonders die Perspektive von Violet ist sehr lebendig und fesselnd. Ich habe die Geschichte vom Anfang bis zum Ende begeistert verfolgt.
Redaktion01.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Die Geschichte ist sehr fesselnd und bietet einen interessanten Einblick in die Zeit des 19. Jahrhunderts, allerdings finde ich die Darstellung einiger Themen etwas düster.
Ich habe dieses Buch mit großem Vergnügen gelesen, bevor iches meiner Enkelin geschenkt habe.Meine Enkelin fängt an Krimis zu lesen und war von diesem Buch total begeistert und hat mich schon nach neuen Empfehlungen gefragt.
Meine Meinung zum Kinderbuch:Violet und BonesDer lebende Tote von Seven GatesAufmerksamkeit:Dieses Buch entdeckte ich beim durchstöbern von Amazon und bei einer andere Bloggerin, die dieses Buch auch einst vorstellte, und irgendwie war meine Neugier geweckt. Ich hab aber gar nicht so viele Erwartungen gehabt, weil es mein erstes Buch vom Verlag war, was mich bewusst erreichte und ich noch nicht so recht wusste, wie ich denen ihre Arbeit zu schätzen weiß, doch mein Gefühl trügte mich nicht. Sondern es überraschte mich. Und warum das so war, nun das versuche ich euch in den nächsten Zeilen näher zu bringen.Inhalt in meinen Worten:Violet ist in einer Leichenhalle auf der Welt gekommen, ihr Vater ist nämlich Bestatter und somit hat sie schon sehr früh mit dem Tod und mit allem drum herum zu tun. Doch eines Tages, da geschehen sehr merkwürdige Dinge. Nämlich ein totgeglaubter erwacht zum Leben, ihr Vater wird verhaftet, und eine Frau die am Friedhof herumlungert macht Violet Angst. Doch sie ist nicht allein. Der Totgeglaubte hilft ihr zu Ermitteln und der Hund von Violet hat manchmal den besten Riecher. Was letztlich die Lösung des Problems ist und ob Violet es schafft ihr Vater zu retten. Das erfahrt ihr, wenn ihr das Buch aufschlagt.Lesen lohnt aber!Wie mir das Gelesene gefallen hat:1) Mich hat das Buch zur rechten Zeit überrascht, als ich gerade zwei mittlere Flops hatte, hat mich dieses Buch einfach mal gefesselt. Und nicht nur das, es hat mich begeistert.2) Mich hat das Buch fasziniert, weil es an einer völlig anderen Kulisse spielt, als ich es sonst gewohnt bin. Nämlich zum Teil auf dem Friedhof. Es ist eine gewagte Szenenumsetzung aber gerade genial genug um mich zu begeistern, ja mich sogar ein wenig in das Setting verlieben zu lassen.3) Violet wächst zu einer Zeit auf, als es noch keinen Strom und Internet und virtuelle Welten gab, wie es sie heute gibt, und genau das wird so wunderschön eingefangen, das ich mich einfach zusätzlich in die Kulisse verliebte.4) Die Kulisse, ja schon erwähnt, aber trotzdem sie ist echt genial, und das krasse ist, es spielt zu einer Zeit als Frauen noch nicht so offen herum laufen durften und einfach mal ihre Frau stehen musste, nein die Herren hatten das Sagen, doch nicht mit Violet, sie setzt sich dafür ein, ein Unrecht gut zu machen.5) Violet ist nicht auf den Mund gefallen, aber auch nicht zu frech. Sie ist ein Mädchen, das man lieb gewinnen kann und das schon ab den ersten Zeilen.Das sind mal grob die Gründe warum ich das Buch gut finde, doch nun mal der Reihe nach.Das Buch hat mich wie schon erwähnt wirklich positiv überraschen können, und dabei mich in eine Welt entführt, wo selten Kinder und Jugendbücher spielen, nämlich in die Leichenhalle und dazu noch auf Gräbern, wo Dinge passieren, nämlich zumindest ein Junge kann sich befreien aus dem Grab. Auch wenn das dezent gruselig ist, ist es so toll umgesetzt das es nicht gruselig ist. Auch das Setting drumherum ist realistisch und die Welt ist noch viel größer von Violet, als im Buch erzählt wird, es gibt keine Grenzen, im Buch, es gibt die Handlung aber drumherum ist noch genügend Spielraum um einige weitere Geschichten um Violet zu schreiben. Dann fand ich den Hund total klasse in der Geschichte, der immer half, und irgendwie zu perfekt war, er wusste immer wo es hin geht, und was zu tun ist, das war selbst Violet irgendwann sehr suspekt, aber das tolle ist, das ich glaube, im zweiten Teil ist da noch genug Spielraum um zu entdecken, warum das so ist. Dann die seltene Gabe von Violet, sie kann Verstorbene spüren, das wird im ersten Teil aber eher nur angespitzt aber noch nicht weitergehend ausgeführt und das macht wiederum neugierig wie es weiter geht mit Violet.Dann fand ich es stark, wie sie ihrem Vater Paroli bietet, sich nicht einfach so abspeisen lässt und sich auch mal gegen Regeln wehrt und das tut was richtig ist. Selbst wenn es ist, dem Polizisten klar zu machen, sie sind auf dem Löffelweg - ja bewusst Löffelweg, weil es ja um Tote geht und die geben meist den Löffel ab -.Die Sprache:Das Buch ist in der ICHForm erzählt, was ich spannend finde, da ich wirklich durch Violets Augen durch die Welt streife und mich mit ihr zusammen gruseln, ärgern, freuen und auch mal hinfallen kann. Aber mit ihr auch einfach die Bandbreite an allen anderen Dingen erleben darf, auch die neue Freundschaft die sie gründen darf.Spannung:Ich empfand die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite extrem hoch und einfach sehr liebevoll in das Detail gesetzt, und obwohl alle wichtigen Figuren schon dabei sind, von Anfang an, war nie klar, wer jetzt wirklich der Täter sein wird, gut irgendwann war es für mich als Vielleserin klar, aber nicht bis Violet wirklich den Täter fassen konnte und wie es dazu kam. Einfach fantastisch.Charakter:Ich mag die Charakter total gerne. Violet ist ein freches kleines Mädchen, das absolut nicht auf den Mund gefallen ist, aufklären möchte und dabei auch gefährliche Wege einschlägt, sie weiß aber zum Teil wo ihre Grenzen liegen und gibt nicht klein bei wenn Erwachsene ihre Macht spielen lassen. Sie steht auf für Ungerechtigkeiten, bedenkt aber auch in vielen Zeilen, was geschah, warum es geschah, wie es geschah und was sie tun kann. Das ist mutig. Und das in einer Zeit, wo Mädchen nichts zu sagen haben.Kindgerecht:Auch wenn hier ein Kriminalfall gelöst wird, ist es doch sehr auf Kinderaugenhöhe, weswegen ich mir vorstelle das ich sogar als 11 jährige das Buch geliebt hätte. Zudem fand ich es toll, das der Hund so eine spezielle Rolle im Buch einnimmt.Empfehlung:Ich gestehe, ich bin von diesem Buch fasziniert, und bin überrascht, das es noch nicht so bekannt ist, denn es lohnt sich wirklich die Geschichte zu lesen und sie ist einfach mal anders. Nicht dem Mainstream gleich, sondern in der Tat besonders.Deswegen klare Leseempfehlung und ich bin froh das Band 2 schon bald erscheinen wird.Bewertung:Ich kann nicht anders, ich gebe dem Buch einfach fünf Sterne, am liebsten zehn, da es mich erstens wirklich faszinieren konnte, zweitens das Setting toll ist, drittens es einfach mal frisch, frech und frei ist. Deswegen fünf Sterne.
Tanja von Der Duft von Büchern und Kaffee04.06.2024amazon.de
Inhalt:Violet wurde nicht wie die meisten anderen Kinder in einem Krankenhaus, sondern mitten in einer Leichenhalle geboren. Ihr Vater arbeitet in einem Bestattungsunternehmen und nichts wäre Violet lieber, als bei ihm in die Lehre zu gehen. Violets bester Freund und treuester Begleiter ist ein Windhund namens Bones, den sie auf dem Friedhof nebenan gefunden hat und der ihr fortan nicht mehr von der Seite weicht. So nimmt es nicht Wunder, dass das junge Mädchen den Tod nicht allzu sehr fürchtet. Für sie gehört er zum Leben dazu.Was Violet jedoch sehr stört ist, dass sie als Mädchen von der Gesellschaft nicht wirklich gesehen wird. Ihr Bruder darf zur Schule, sie nicht. Ihr Bruder wird vermutlich irgendwann das Bestattungsunternehmen des Vaters übernehmen. Für Violet steht diese Möglichkeit gar nicht erst zur Debatte. Ein Mädchen hat bestimmte Pflichten zu erfüllen und die bestehen, das mag man sich vielleicht denken, nicht darin, zu viele Fragen zu stellen oder gar in einem spannenden Mordfall zu ermitteln.Doch genau dazu kommt es, als Violet mitten in der Nacht dem Geist eines Jungen namens Oliver begegnet. Um einen solchen muss es sich doch handeln, schlussfolgert Violet, denn der Körper des Jungen wurde vor Kurzem erst als Leichnam bei ihrem Vater abgegeben. Doch Oliver ist, das stellt sich bald heraus, quicklebendig. Ihn plagt jedoch Gedächtnisverlust und er ist sich sicher Opfer eines Angriffs geworden zu sein.Im Laufe der nächsten Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Violets Vater hat Mitleid und stellt den Jungen ohne Herkunft als Lehrling in seinem Bestattungsunternehmen ein. In letzter Zeit ist das Arbeitspensum stark angestiegen. Dass immer mehr Leichen angeliefert werden, ist schon bemerkenswert. Eigenartig ist auch, dass Olivers Akten plötzlich aus dem Karteikasten verschwunden sind. Vieles lässt ahnen, dass in letzter Zeit nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Lässt sich die jüngste Übersterblichkeit wirklich auf natürliche Umstände und Unfälle zurückführen?Oliver, Violet und Bones entscheiden sich zu ermitteln. Schließlich ist auch Oliver ein mutmaßliches Verbrechensopfer. Durch die Ermittlungen der Polizei gerät dann auch noch Violets Vater in Verdacht; was die Sache endgültig persönlich macht.Meinung:Bei dem Titel, „Der lebende Tote von Seven Gates“, handelt es sich um den Auftaktband der Violet und Bones Reihe von Sophie Cleverly. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und lässt sich somit sehr gut als Einzelband lesen.Der Leser begleitet hier eine mutige und starke Protagonistin namens Violet, die im 19. Jahrhundert aufwächst. Ihr junges Leben, wie das Leben jeder Frau im viktorianischen Zeitalter, ist darauf ausgerichtet, eine gute Ehefrau und Mutter zu sein und später einmal den Haushalt zu führen.Doch Violet möchte sich dieser, ihr von der Gesellschaft auferlegten Rolle, nicht fügen. Sie würde gerne wie ihr Bruder zur Schule gehen und irgendwann das Bestattungsunternehmen ihres Vaters übernehmen. Violet ist direkt am Friedhof aufgewachsen. Dort hat sie auch ihren treuesten Freund, einen Windhund, aufgefunden, den sie liebevoll auf den Namen „Bones“ getauft hat.Besonders gefallen hat mir Violets nonchalante Einstellung zum Thema Tod. Bereits auf den ersten Seiten des Buches kommt es beispielsweise zu einer Szene, in der Violet auf dem Friedhof Äpfel gesammelt hatte, die sie dann einfach mal kurz, ganz pragmatisch in einem Sarg zwischenlagert. Auch ist es für Violet selbstverständlich, sich mit den Toten zu unterhalten. Gelegentlich hört sie ihre Stimmen und nimmt deren Gefühle war. Diese Einstellung hilft dem jungen Mädchen vermutlich auch dabei, als sie durch die schicksalhaften Ereignisse ungewollt Ermittlerin in einem Mordfall wird.Gemeinsam mit Oliver, dem Jungen, der eigentlich tot hätte sein sollen, und dem klugen Windhund Bones bildet sie ein unschlagbares Team, deren Ermittlungsarbeit ich als Leserin sehr gerne durch die Buchseiten hinweg verfolgt habe. Oliver ist hierbei eher der ängstliche Typ, den Violet oft antreiben muss. Bones hingegen hat oft „den richtigen Riecher“ und bietet Violet eine wertvolle Unterstützung bei ihrer Arbeit.Für die Zielgruppe von Leser/innen ab 11 Jahren ist dieses Buch mit Sicherheit spannend, zumal sich Violet und ihr Ermittlerteam in große Gefahr begeben. Schließlich haben sie es mit einem waschechten Mörder zu tun. Mit dem Zeitlimit auf den Schultern, um den Fall zu lösen, werden ihre Untersuchungen auch ständig behindert.Fazit:Sophie Cleverly schreibt mit ihrem Reihenauftakt „Violet und Bones - Der lebende Tote von Seven Gates" einen – für die Zielgruppe – gleichsam spannenden wie vergnüglichem Abenteuerroman mit einer ungewöhnlichen Protagonistin.Violet ist nicht nur auf einem Friedhof aufgewachsen. Im London des 19. Jahrhunderts stellt sie sich gegen gesellschaftliche Regeln und viktorianische Konventionen. Zum Missfallen ihrer Mutter bildet sie mit dem neuen Lehrling des Vaters und ihrem treuen Begleiter, dem Windhund Bones, ein Ermittlerteam, das in einem Mordfall ermittelt.Hierbei zeigt sich Violet als selbstbestimmte, junge Heldin, deren Motivation stets nachvollziehbar ist. Sie ist es, die das Team leitet, Mut spendet und stets Kombinationsgabe beweist.Das Buch jauchzt streckenweise vor Freude an der Schreiberei und lässt sich wirklich gut lesen. Der Tod kommt hier überdies als allgegenwärtige Komponente im Leben der Menschen daher, was sicherlich gesund ist.
Deine Bewertung *
0/2000
Bewertungen werden nach Prüfung veröffentlicht. Bitte bleibe sachlich und fair.
* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Preise und Verfügbarkeit können sich seit der letzten Aktualisierung geändert haben.
Beim Klick auf „Zum Angebot" oder „Zum Shop" verlässt du testmonster.de und wirst zum jeweiligen Händler weitergeleitet.
testmonster.de erhält ggf. eine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten.
Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.