Schlagfertigkeit trainieren und angemessen einsetzen Scharfe Kritik vom Chef, Sticheleien von Kollegen, kleine Gemeinheiten vom Lieblingsfeind - lernen Sie, wie Sie mit Witz und Esprit auf Verbalangriffe reagieren: Blockaden überwinden Angriffen souverän und schlagfertig entgegnen Die eigene Sprachkreativität trainieren Auf Kränkungen selbstbewusst antworten Bestseller-Autor und Rhetorik-Experte Professor Heinz Ryborz zeigt anschaulich, wie Sie in Diskussionen oder bei plumper Anmache Ihr Gegenüber verunsichern oder verbale Konter sogar im Keim ersticken. Zahlreiche Übunge n, Checklisten und praktische Beispiele erleichtern die Umsetzung - und lassen Sie nie mehr sprachlos bleiben!
Bewertungen & Erfahrungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion13.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch bietet wirklich gute Beispiele, um Schlagfertigkeit zu trainieren und im Alltag anzuwenden. Es ist eine nützliche Lektüre, auch wenn einige Beispiele etwas scharf sind.
Das Inhaltsverzeichnis im Buch macht einen guten ersten Eindruck. Ein Stern Abzug dafür, dass mir von medimops keine neue Auflage zugeschickt wurde. Es stand, dass das Buch NEU ist und es gab keinen Hinweis auf die Auflage.
Wer kennt sie nicht: die Kollegin, die kleine Witze auf unsere Kosten macht. Den Vorgesetzten, der jedem rüde über den Mund fährt, oder den Typ, der sich mit einem blöden Spruch vor uns in die Reihe drängelt. Es sind diese Momente, wo wir am liebsten aus der Haut fahren möchten, einen Spruch zurückschicken möchten, der sich gewaschen hat. Aber oftmals fällt uns, wenn es darauf ankommt, nichts ein. Wir sind zu perplex, uns fehlen die Worte. Wir sind aber auch zu höflich, um selbst so grob zu werden, wie es unser Gegenüber ist.Das Problem ist: Unsere nette Art wird insbesondere im Job nicht wertgeschätzt. Vielmehr werden wir als ernsthafter Gegner, der Kante zeigt, gar nicht wahrgenommen. Und das spüren wir, was unser Selbstbewusstsein empfindlich treffen kann. Und bei der nächsten dummen Bemerkung vom Kollegen ziehen wir nur noch den Kopf ein – ein Teufelskreis. Kommunikationsexperte Heinz Ryborz zeigt in seinem Bestseller „Geschickt kontern: Nie mehr sprachlos!“, wie wir aus dieser Spirale ausbrechen und mit einfachen rhetorischen Waffen unsere Sprache zurückbekommen.Angreifen oder gekonnt ignorierenRyborz stellt in seinem Rhetorik-Ratgeber verschiedene Methoden und Techniken vor, die wir in Diskussionen, Gesprächen oder in Konfliktsituationen einsetzen können, um Zeit zu gewinnen oder unser Gegenüber in die Spur zu bringen. So kann die „Wir bitte …?“-Methode dazu führen, dass Angriffe und spitze Bemerkungen an Schärfe verlieren. Fragen Sie bei der Person nach: „Wie bitte, was haben Sie gesagt?“ Und wenn die Person es wiederholt hat, dann fragen Sie vielleicht noch einmal nach. „Selbst wenn der Angriff oder Zwischenruf noch so witzig ist, er verliert seine Wirkung, wenn er nochmals wiederholt wird“, so Ryborz.Neben solchen harten Methoden, zu denen es sicherlich etwas Mut braucht, stellt der Rhetorik-Experte auch weiche Techniken vor. Dazu gehören unerwartete Komplimente, die aggressive Sprecher aus der Fassung bringen, oder Gegenfragen, die unerwartet kommen. Ob eher zurückhaltend, emotional oder überbetont sachlich – für jede rhetorische Vorliebe ist die passende Technik dabei.Roter-Reiter-FazitRyborz stellt wirkungsvolle Techniken vor, mit denen wir verbale Angriffe geschickt kontern können. Er lädt dazu ein, sich an den verschiedenen Methoden auszuprobieren und selbst herauszufinden, welche Sprache man am besten spricht.Christiane Kürschner, roter-reiter
Mit der Schlagfertigkeit ist es ja so eine Sache. Wer gerade angegriffen oder gar gekränkt wurde, wird eben nicht so ohne weiteres zu einer kreativen oder witzigen Parade in der Lage sein. Die schematisch-spezifischen Tips des Autors sind m.E. daher auch weniger hilfreich als die zur inneren Haltung. Mit dem Hinweis auf das Chesterton-Zitat: "Die Engel fliegen, weil sie sich leicht nehmen" rät der Autor Heinz Ryborz, sich die Leichtigkeit zu bewahren , indem man mit den unterschiedlichen Welten jongliert.WER FRAGT, DER FÜHRTIm Buch geht es um mehr als das Kontern. Im Abschnitt über Fragetechnik erfährt man z.B., daß die Fragetechnik (offene Fragen, W-Fragen) ein wichtiges Instrument in Diskussionen sind. Man solle weniger in Aussagen reden und mehr fragen, um damit Konflikte reduzieren und Denkprozesse beim anderen auszulösen, aber dabei nicht in die Fehler verfallen, die eigene Frage selbst zu beantworten, die Antwortmöglichkeiten schon zu nennen oder mehrere Fragen hintereinander zu stellen. Außerdem solle man in taktischen Gesprächspausen des Gegenübers nicht einfach reden, sondern besser eine Frage stellen.WITZEDer Tip des Autors, Witzbücher zu lesen, um die Fähigkeit, neue Perspektiven von Situationen zu entdecken, gefällt mir gut. Wenn es hilft, ist etwas gewonnen, wenn nicht, war es trotzdem ein netter Zeitvertreib.FAZIT• Die allgemeinen Anregungen dieses Ratgebers sind m.E. hilfreicher als die schematisch-spezifischen.• Von den gelieferten kurzweiligen historischen Beispielen an Schlagfertigkeit hätte man gerne noch viel mehr gehabt: z.B. in der Art der bekannten Anekdote zu Winston Churchill, der bei einer Gesellschaft einmal von einer Dame provoziert wurde: „Wenn ich Ihre Frau wäre, wurde ich Ihnen Gift geben." und der darauf antwortete: „Wenn ich Ihr Mann wäre, würde ich es nehmen."
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.