In diesem Buch wird verschüttetem Wissen zu 66 Pflanzen wieder eine Stimme verliehen. Zahlreiche historische Quellen von der Antike bis zur Neuzeit liefern dazu beeindruckende Zeugnisse der Heilkunst. Hunderte wissenschaftliche Forschungsergebnisse aus aller Welt verblüffen mit neuen Erkenntnissen zum Einsatz der Pflanzen bei Gesundheitsproblemen unserer Zeit. Das Buch verdichtet altes und neues Wissen auch in 50 praxiserprobten Rezepten. Da Fertigpräparate dieser Heilpflanzen im Handel rar sind, erleichtern anschauliche Anleitungen zur wirkstoffgerechten Verarbeitung und hilfreiche Anbau- und Sammeltipps den Einsatz der Naturschätze. Mit einem Vorwort von Margret Madejsky
Bewertungen & Erfahrungen
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5 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion22.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch bietet zwar interessante historische Einblicke in die Pflanzenwelt, jedoch wirkt die Zusammenstellung der Informationen etwas unstrukturiert. Die Darstellung des verschütteten Wissens ist zwar faszinierend, aber für einen direkten Bezug zur Autoelektrik ist der Inhalt weniger relevant.
«Pflanzenschätze der Ahnen» füllt eine Lücke in dem im Vergleich mit dem englischsprachigen Markt mager bestückten deutschsprachigen Buchangebot auf dem Gebiet der Phytotherapie. Es bietet dem botanisch und phytotherapeutisch interessierten Laien, der eine Erweiterung seines Wissens sucht, aber auch jedem Pflanzenbiologen, Heilpraktiker, Apotheker und phytomedizinisch interessierten Arzt eine breite und dennoch sehr fundierte Einführung in 13 verschiedene Pflanzenfamilien, darunter Dutzende von Arten, die in der westlichen Tradition Anwendung finden, und die sich für eine medizinische Verwendung bei den verschiedensten Krankheitsbildern eignen.Beginnend mit einer kurzen Einführung in die praktische Herstellung von pflanzlichen Heilmitteln über eine systematisch-botanische Beschreibung der ausgewählten Pflanzenarten, gefolgt von Standort, Anbau, und bestem Sammelzeitpunkt, illustriert durch Bilddarstellungen sowie sehr schöne detaillierte Fotografien, führt der Text durch historisch- traditionelle Anwendungen bis hin zu modernen phytopharmakologischen Forschungen, die die massgeblichen Inhaltsstoffe und ihre medizinischen Wirkungen aufzeigen. Die gutgewählten Rezepturen für gängige Beschwerden sind auch für neu Interessierte nützlich und einfach zuzubereiten, wenn sie Zugang zu den entsprechenden Pflanzen haben.Auch wenn bei einem derart breit gefächerten Ansatz manche moderne klinische Anwendungen bei ernsthaften Erkrankungen, sowie praktische Aspekte der Behandlung wie Nebenwirkungen, Interaktionen, Dosierungen usw. individueller Pflanzen nicht immer detailliert abgehandelt werden können, so vermittelt das Buch einen seltenen Einblick in das enorme, von der klassischen Medizin fast vollständig ignorierte komplexe Heilpotential der Pflanzen.Das riesige botanische, biochemische sowie medizinische Wissen und die jahrzehnte lange Erfahrung der Autorin erlauben zudem eine Integration der verschiedenen Teilgebiete, die in diesem Ausmass kaum in einem anderen Buch zum Thema Phytotherapie zu finden sein dürfte. Es gehört in jede phytotherapeutische Bibliothek und wird sich auch als Resource für Lehrveranstaltungen und Seminare bewähren.Gerade im Zeitalter fortschreitender Resistenzen infektiöser Pathogene sowie der Zunahme chronischer Erkrankungen wäre ein Umdenken der klassischen Medizin auf synergistische Konzepte der Phytotherapie wünschenswert, wie sie in diesem Buch dargestellt werden, statt an aus chemisch modifizierten, isolierten Einzelverbindungen bestehenden und daher patentierbaren Medikamenten aus Profitgründen festzuhalten, die sich als zunehmend wirkungslos oder mit Nebeneffekten belastet erweisen.
"Pflanzenschätze der Ahnen": Als ich dieses Buch zum Geschenk bekam blätterte ich neugierig darin herum. Schon nach kurzer Zeit hatte ich mich "festgelesen". Das Wissen der Autorin ist nicht nur sehr fundiert und breit gefächert. Nein, sie versteht es hervorragend, auch den Laien mit den sehr gut recherchierten Ergebnissen aus Wissenschaft und Geschichten der Mythologie zu fesseln. Dabei blitzt immer wieder der Humor von Frau Huber auf, ohne dem Buch die Seriosität zu nehmen. Die Fotos sind wunderbar gewählt und sehr aussagekräftig, so wie die gesamte Bebilderung sehr ansprechend ist. Nicht zuletzt bin ich begeistert von den zahlreichen Anwendungstipps mit den entsprechenden Rezepturen, die so klar formuliert sind, dass ich - auch als Laie - kein Problem in der Herstellung habe. Ein wunderbares Buch! Weit mehr als ein Kräuterbuch und auf jeden Fall empfehlenswert für alle, die an fundiertem Pflanzenwissen interessiert sind. Ich gratuliere Frau Huber zu diesem gelungenen Werk!
Ich beschäftige mich viel mit Heilkräutern und bin immer auf der Suche nach guter Literatur. Das ist das erste Buch seit langem, das mich begeistert, weil es sich überaus fundiert Heilpflanzen widmet, die etwas in Vergessenheit geraten sind. Hier werden Hohlzahn- und Ziestgarten und ihre Wirkung beschrieben, ein ausführlicher Beitrag geht auf die Wilde Möhre und neueste Forschungserkenntnisse dazu ein, Habichtskraut- und Gänsedistelarten sind ebenso Thema wie Braunellen, Blutweiderich und Gänsefußarten – um nur einige zu nennen.Es ist wunderschön, dass Schafgarbe und Frauenmantel tolle Heilpflanzen sind, die immer und überall mit ähnlichen Worten beschrieben werden. Hier gibt es mal die anderen Pflanzen, über die wir vielleicht nicht so viel wissen. Ein wirklich gutes, wichtiges Buch – das auch noch gut geschrieben ist.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.