Federbälle sind für hohe Geschwindigkeiten ausgelegt
Badminton - das rasante Rückschlagspiel mit dem Federball - ist nicht nur in Vereinen und als Leistungssport beliebt. Wer sich beim Badminton auspowern will, braucht einen Schläger, Federbälle und ein Netz. Sind Sportler ambitioniert bei der Sache, werden bald Ersatzteile nötig und weiteres Zubehör bietet sich an, um die Ausrüstung komplett zu machen. Was einen guten Federball ausmacht und welche Unterschiede es bei der Besaitung gibt, verrät der folgende Text.
Naturfedern oder Nylonkorb worin liegt der Unterschied
Shuttlecock - so lautet die englische Bezeichnung für den beim Badminton verwendeten Ball, der in der Umgangssprache als Federball bezeichnet wird. Kenner vermeiden die deutsche Bezeichnung, weil hierdurch der dynamische Power-Sport zuweilen mit dem laschen Hin- und Herlupfen ? la Federball im Park durcheinander gebracht wird. 493 km/h - das ist die höchste Geschwindigkeit die offiziell bei einem Smash gemessen wurde. Im Schnitt kommen bei Profispielen mehr als 250 km/h zustande. Im derzeit gültigen und jährlich aktualisierten Regelwerk nach den Vorgaben des Deutschen Badminton Verbandes e. V. (DBV) ist von Spielball oder Ball die Rede. DBV-Regelsatzung oder nicht Federn sind dran und zwar genau 16 Stück. Bei Kunststofffederbällen sprechen Experten bei dem Federkranz vom Korb. Die Spitze des Balls wird als Basis bezeichnet. Sie besteht in aller Regel aus Kork. Sie ist mit einem farbigen Band versehen, das die Geschwindigkeit des Balls kennzeichnet
Ohne Court und Netz geht es nicht
Das Genaue Gewicht eines Balls wird in Grain angegeben. Beim Badminton kommen Bälle mit Geschwindigkeiten von circa 75 Grain bis 78 Grain zum Einsatz leichte Bälle sind schneller als schwere Bälle.
Saiten und Griffband müssen regelmä?ig ausgetauscht werden
Echte Naturfedern stammen vornehmlich von Gänsen, Enten oder anderen Vögeln, die in der Geflügelzucht gehalten werden. Sie sind demnach ein Nebenprodukt der Geflügelhaltung. Daneben sind Bälle mit Naturfeder-Nachbildungen erhältlich. Die Federn sind zwischen 60 und 70mm lang und an der sogenannten Basis befestigt. Ein Ball ist dann regelkonform, wenn die Federspitzen einen Kranz mit einem Durchmesser von 58 bis 68mm bilden. Ein Federball wiegt rund 5g - genaue Grenzen sind für Wettkämpfe natürlich definiert. Die zweite Variante sind Federbälle mit einem flexiblen Nylon-Korb. Sie sind sinnigerweise in grellem Gelb für eine bessere Sicht gehalten.