Um die Baukosten insgesamt nicht allzu hoch steigen zu lassen, solltest Du Dir einzelne Baubereiche genauer ansehen. Einen Anteil an den Gesamtkosten machen etwa die Kosten der Installation elektrischer Anlagen aus. Hier stellt sich die Frage Firma oder Selbstbau Dabei spielen hier nicht allein das Geld eine Rolle - schlie?lich ist vor allem auch eine Frage des technischen Know-hows.
Hausanschluss und Stromversorgung im Innenbereich
Allerdings denken viele Häuslebauer nicht grundlos darüber nach, wichtige Bereiche wie die Stromversorgung selbst in die Hand zu nehmen Der Selbstbau bietet schlie?lich ein gro?es Einsparungspotential - vor allem bei den Arbeitskosten. Mit der richtigen Vorbereitung, dem nötigen Fachwissen sowie handwerklichem Geschick lassen sich Steckdosen, Schalter und Leitungen häufig ebenso gut selbst verlegen.
Kabelverlegung Unterputz und AufputzInstallation
Zu Beginn steht der Anschluss an das lokale Versorgungsnetz an, was als Hausanschluss bezeichnet wird. Des weiteren erfolgt die Installation des Stromzählers sowie die Sicherung des Stromnetzes. Hierfür dient der Sicherungskasten, in welchem sich Tragschienen befinden, auch welchen FISchutzschalter und ähnliches Platz finden. In einem Schaltschrank können zudem Komponenten der Stromversorgung untergebracht werden. Hierzu zählen die jeweiligen Netzteile und Transformatoren, wie beispielsweise ein Klingeltransformator.
Elektrische Anlagen im Au?enbereich
Eine der grö?ten Herausforderungen ist die Verteilung der elektrischen Leitungen vom Hausanschluss in die einzelnen Räume. Dabei werden in der Regel Stromkreise für die Beleuchtung sowie für die verschiedenen 230-V-Steckdosen angelegt. Daneben ist eine Spannungsversorgung für Gro?geräte erforderlich, wie etwa zum Anschluss des Elektroherds, der Waschmaschine oder anderem.
Elektroinstallation —
Begriffe erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um Elektroinstallation einfach erklärt.
Hausanschluss
Der Hausanschluss verbindet ein Gebäude mit dem lokalen Versorgungsnetz. Dazu gehört unter anderem der Netzanschluss, das Hausanschlusskabel, die Wanddurchführung sowie der Hausanschlusskasten. Von diesem geht die Hauptleitung zum Zählerschrank aus.
FI-Schutzschalter
Beim FI-Schutzschalter handelt es sich um einen Schalter zur Absicherung eines Stromnetzes. Er gehört zu den Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen in Niederspanungsnetzen. Die Bezeichnung setzt sich aus den Buchstaben F für Fehler und I für das Zeichen der elektrischen Stromstärke zusammen. Der Schalter schützt Niederspannungsanlagen gegen das Auftreten hoher Fehlerströme, indem er die Stromversorgung unterbricht.
Leitungsverlegung
Die Verlegung aller elektrischen Leitungen gehört zu den aufwändigsten Arbeiten beim Bau oder der Renovierung eines Gebäudes. Sie wird notwendig zur Verbindung aller elektrischen Geräte mit der Hauptstromversorgung. Die Leitungen lassen sich auf zwei Arten verlegen unter oder auf dem Putz. Die Unterputz-Verlegung bietet den Vorteil, dass sämtliche Kabel unsichtbar sind. Das Verlegen von Leitungen auf der verputzten Wand ist mit weniger Aufwand verbunden und lässt nachträgliche ?nderungen zu.
Schutzart
Die IPSchutzart ist eine Normangabe zum Schutz eines elektrischen Geräts gegen störende Einflüsse von au?en. Sie wird über die Kombination aus den Buchstaben IP (InternationalProtection) und zwei aufeinander folgende Kennziffern angegeben. Die erste Kennziffer steht für den Schutz gegen Fremdkörper, also etwa Staub. Die zweite Ziffer gibt den Schutz gegen Wasser an. Je höher der Zahlenwert, umso stärker der jeweilige Schutz.
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