Lötkolben und Lötstationen Wo liegen die Unterschiede
Das Lötverfahren dient der Verbindung zweier Metalle mittels Hitze und kommt vor allem im Bereich der Elektronik und Elektrotechnik zur Anwendung. Ob zur Reparatur oder dem Aufbau von elektrischen Schaltungen - die Einsatzgebiete sind vielfältig. Was wird zum Löten alles benötigt Wo liegen die Unterschiede der erhältlichen Lötkolben und Lötstationen
Lötkolben mit Netzstecker
Möchte man eine Metallverbindung im Lötverfahren herstellen, benötigt man in jedem Fall einen dazu geeigneten Lötkolben Bei diesen hat man grundsätzlich die Wahl zwischen einzelnen Elektrolötkolben, die zum Gebrauch einfach in die Steckdose gesteckt werden, und einer Lötstation.
Lötstationen Die komfortable Art, zu löten
Lötkolben mit Netzstecker, die sogenannten Elektrolötkolben, werden über ein Netzkabel direkt an die 230-V-Steckdose angeschlossen. Der Kolben wird zum Löten verwendet und liegt dabei wie ein Stift in der Hand. Die erhältlichen Modelle unterscheiden sich dabei beispielsweise in ihrer Leistung in Watt sowie in der minimalen und maximalen Löttemperatur. Bei den einfachen Geräten ist dies meist nicht regelbar, sodass sie sich nur für bestimmte Anwendungsbereiche eignen. Dabei sollte die feste Löttemperatur vom Gerät möglichst konstant gehalten werden, um sauber arbeiten zu können. Unterschiede bestehen beispielsweise auch in der Anheizzeit, also in der Dauer, die es benötigt, um die endgültige Arbeitstemperatur zu erreichen. Eine kurze Anheizzeit ist von Vorteil, um nach dem Einstecken des Geräts möglichst schnell loslegen zu können.
Welches Zubehör wird zum Löten benötigt
Wichtigstes Element des Kolbens Die Lötspitze. Es sind verschiedene Lötspitzen erhältlich, die sich in der Form und ihrem Durchmesser unterscheiden und sich für unterschiedliche Anwendungen eignen. Beispielsweise können mei?el- oder bleistiftförmige Spitzen oder auch spezielle Entlötspitzen zum Einsatz kommen.