Photovoltaikanlagen dienen der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom. Vor allem für Hausbesitzer und Firmeninhaber sind die Anlagen eine zukunftsweisende, energiesparende und womöglich gewinnbringende Investition. Denn der deutsche Staat fördert den Anlagenbau, um die damit verbundene Energieeinsparung zu belohnen. Nicht genutzter Strom und dessen Einspeisung in das öffentliche Netz wird ebenfalls vergütet.
2. Tipps zur Planung
Die Anlagen arbeiten folgenderma?en Aus Silizium bestehende Solarzellen nehmen die Sonnenstrahlen auf, speziell das elektromagnetische Spektrum. Neutral geladene Teilchen werden durch die auftreffenden Photonen angeregt und Elektronen freigesetzt. In den Zellen verbaute Metallkontakte leiten diese Elektronen als nutzbaren Strom an ein Verbrauchsgerät weiter.
3. Herzstücke der Anlagen Solarmodule im Vergleich
Der erzeugte Gleichstrom kann in einer Solarbatterie zwischengespeichert oder durch einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden. Dann steht er für elektrische Haushaltsgeräte oder für die Einspeisung ins öffentliche Netz zur Verfügung. Der geschlossene Kreislauf der Anlagen gewährleistet nachfolgend eine Rückführung der Elektronen. Der zugrunde liegende physikalische Effekt kann so stets von Neuem beginnen.
4. Schritt für Schritt zur eigenen Photovoltaikanlage
Grundlage für die Installation mehrerer Solarmodule ist eine geeignete Fläche. Der Standort spielt bei der Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage eine zentrale Rolle. Denn je effizienter die Lichtleistung genutzt werden kann, desto höher ist der Wirkungsgrad der Anlage. In Deinen Planungsprozess können beispielsweise folgende Aspekte einflie?en
Photovoltaikanlagen —
Begriffe erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um Photovoltaikanlagen einfach erklärt.
Eigenverbrauch
Photovoltaikanlagen erzeugen Strom, der ins Netz eines Haushalts eingespeist wird. Dort wird er für den Betrieb elektrischer Geräte genutztdann spricht man von Eigen- oder Selbstverbrauch. Er lässt sich optimieren, indem Wasch- oder Spülmaschinen mithilfe eines Timers gezielt während des Tages betrieben werden. Hat die Anlage mehr Strom produziert, als im Haus benötigt wird, flie?t dieser ?berschuss ins öffentliche Netz. Abgerechnet wird der Eigenverbrauch mit dem jeweiligen Energieversorger. Das geschieht in der Regel anhand einer Gutschrift, die jährlich anhand der erwarteten Einspeisemenge und des Eigenverbrauchs neu berechnet wird. Auf dieser Basis entstehen Abschlagsraten, die der Anlagenbetreiber bezahlt.
faltbares Solarmodul
Fürs Zelten, Camping oder Wandern sind faltbareSolarmodule sehr praktisch. Sie lassen sich zusammenklappen, sodass Du Platz im Rucksack sparst und unterwegs Mobiltelefon oder MP3-Player aufladen kannst. Beim Kauf spielt neben der Leistung und der Grö?e auch das Gewicht eine wichtige Rolle.
Nennleistung
Ein Solarmodul in einer Photovoltaikanlage erbringt eine bestimmte elektrische Nennleistung, die in der Einheit WattPeak, kurz Wp, angegeben wird. Dieser Wert bezieht sich jedoch nur auf die Spitzenleistung des Moduls bei optimalen Bedingungen. Diese herrschen in der Realität nur selten und zufälligdenn die Sonneneinstrahlung unterliegt abhängig von Wetter, Wolken und Jahreszeiten starken Schwankungen.
PV
PV ist eine gebräuchliche Abkürzung für Photovoltaik. Häufig liest man auch den Begriff PV-Anlage oder PVA.
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