Kein Handgriff ohne Handschuhe
Für einen reibungslosen Ablauf in der Klinik, eine saubere Arbeitsweise nach strenger Laborpraxis oder bei der Behandlung eines Patienten sind viele unscheinbare Gebrauchsgegenstände erforderlich. Ohne Einmalhandschuhe, Reagenzglas und Co. sind derartige Tätigkeiten praktisch undenkbar. Hilfsmittel für Mediziner, Wissenschaftler und technische Assistenten sind so divers wie die jeweiligen Fachgebiete. Einen ?berblick über eine Auswahl an wichtigen Produkten aus Praxis- und Laborbedarf gibt der folgende Ratgebertext.
Die unterschiedlichen HandschuhTypen im Detail
Ob in medizinischen Einrichtungen, bei der pharmazeutischen Produktion oder in chemischen oder biologischen Labors Bei den meisten Arbeitsschritten ist das Tragen von Handschuhen im Rahmen des Arbeitsschutzes Pflicht. In aller Regel werden Einmalhandschuhe getragen, die nach einem Arbeitsschritt entsorgt werden. Sie sollen vor Chemikalienspritzern schützen, den Patienten oder das medizinische Personal vor Infektionen bewahren und die wissenschaftlichen Proben vor Kontamination abschirmen. Bestimmte Normen und Richtlinien, die je nach Anwendungsbereich gelten, Dichtheit, die Ma?e, die Biokompatibilität, die Rei?- und Stichfestigkeit und die Haltbarkeitsdauer des Produkts. In den Produktbeschreibungen der Hersteller wird genau aufgeführt, für welche Belange ein Handschuh geeignet ist. Je nach Einsatzbereich unterscheiden sich die berufsspezifischen Anforderungen und Richtlinien, über die Fachpersonal im Bilde sein muss. Es sind unter anderem folgende Punkte zu beachten
Weitere Produkte für Praxis und Labor
Einmalhandschuhe sind in folgenden Materialien erhältlich
Einläufe sind heilsam und langfristig wohltuend
Latex ist ein natürlicher Rohstoff, der aus den Säften tropischer Kautschukbäume gewonnen wird. Handschuhe aus diesem Material haben den Vorteil, dass sie gegen viele Laugen und Säuren beständig sind. Gegen Fette und ?le bieten sie jedoch keinen guten Schutz. Sie zeichnen sich durch eine hohe Elastizität und enge Passform aus. Mit Latexhandschuhen hat man ein vergleichsweise gutes Tastempfinden, weshalb sie sich gut für medizinische Untersuchungen eignen. Sie können allerdings allergische Reaktionen gegen im Naturlatex enthaltene Proteine auslösen. Ist eine solche Allergie bekannt, sollte ein anderes Material gewählt oder ein Latexhandschuh mit niedrigen Proteingehalt gewählt werden. Bei letzterem wird der Rohstoff entsprechend aufgereinigt. Diese Latexallergie ist übrigens nicht zu verwechseln mit handschuhbezogenen Hautreaktionen wie etwa die nicht-allergische irritierende Kontakt-Dermatitis. Diese kann von allen Materialen ausgelöst werden, die dauerhaft mit der Haut in engem Kontakt stehen, vor allem dann, wenn diese Spröde und beansprucht ist.