Methoden der Wasseraufbereitung
Die klassische Weg zu sauberem Wasser ist das Abkochen. Zwar wird hierbei recht zuverlässig der Gro?teil der Krankheitserreger abgetötet, aber es gibt mittlerweile deutlich effizientere und komfortablere Methoden der Aufbereitung. Nachteile beim Abkochen sind beispielsweise, dass es keinen Effekt auf Geschmack, Geruch oder Aussehen des Wassers hat. Au?erdem muss das Wasser erst recht lange abkühlen, ehe man es trinken zu kann. Daher ist es günstiger, eine der drei folgenden Alternativen zu wählen, um Wasser mit fraglicher Qualität zu Trinkwasser aufzuwerten
Chemische Entkeimung
Welche Methode am besten geeignet ist, hängt wie so oft vom gewünschten Einsatzzweck und dem Grad der Wasserverschmutzung ab. Hierbei spielen verschiedene Kriterien eine entscheidende Rolle
Optische Wasseraufbereitung
Ob als Tablette, Flüssigkeit oder Pulver - das Packma? und das Gewicht sind gering, und so sind chemische Wasseraufbereitungsmittel bei jeder längeren Tour günstig. Der Wasserentkeimer Katadyn Micropur Forte eliminiert neben Bakterien auch Viren. Das Wasser wird durch die Kombination aus Silberionen und Chlor desinfiziert und kann im Anschluss zum Kochen, Trinken oder Waschen verwendet werden.
Mechanische Systeme
Wichtig zu erwähnen ist, dass es hier wie auch bei allen anderen chemischen Mitteln einer gewissen Einwirkzeit bedarf. Diese kann, um die volle zu Wirkung entfalten, auch durchaus bis zu 2Stunden betragen. Daher ist eine vorausschauende Planung unabdingbar. Die Desinfizierung mit Silberionen sorgt für eine Konservierung des Wassers für einen Zeitraum von bis zu 6Monaten. Damit die Wirkung von Tabletten auch gewährleistet werden kann, sollte das Wasser möglichst klar sein. Daher ist Wasser vor der chemischen Wasseraufbereitung von Schwebstoffen zu befreien.