Jean Reno überzeugt einmal mehr in der Rolle eines undurchsichtigen knallharten Ermittlers der auf den Spuren der türkischen Mafia ist. Anna Heymes (Arly Jover) die Frau eines hohen Beamten des französischen Innenministeriums hat panische Angst. Aus unerklärlichen Gründen hat sie verstörende Wahnvorstellungen und erkennt plötzlich ihren eigenen Mann nicht mehr. Die Diagnose der Spezialisten ist eindeutig: Anna leidet unter akutem Gedächtnisverlust. - Angeblich. Denn als sie gegen den Willen ihres Mannes herauszufinden versucht wer sie wirklich ist gelangt sie zu einer furchtbaren Erkennt nis. Zur gleichen Zeit fernab von Annas Welt der Pariser Oberschicht spielt sich im Sentier dem überwiegend von Türken bewohnten Viertel ein anderes Drama ab: Drei rothaarige Frauen wurden auf bestialische Weise getötet. Die Tat eines wahnsinnigen Ritualmörders? Der junge Kommissar Paul Nerteaux bittet den skrupellosen Ex-Polizist Schiffer (Jean Reno) der sich bestens mit den kriminellen Strukturen im Viertel auskennt um Hilfe. Bei ihren gemeinsamen Ermittlungen wird den ungleichen Kollegen bald klar dass der Killer im Auftrag einer mysteriösen Organisation handelt die sich die Grauen Wölfe nennt. Und die haben es auf eine ganz bestimme Frau abgesehen: Anna.
Bewertungen & Erfahrungen
4,5 von 5
4 Bewertungen
5 ★2
4 ★2
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion20.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Jean Reno liefert wieder eine überzeugende Leistung als der knallharte Ermittler, auch wenn die Handlung an einigen Stellen etwas zu viel ist. Insgesamt ist es ein unterhaltsamer Film.
"Das Imperium der Wölfe" habe ich schon 2005 gesehen, als er erschienen ist - und ich finde, in all den Jahren ist er nur besser geworden. Während mir vor 20 Jahren der geringe Actionanteil eher weniger gefallen hat, gefällt mir heute die verstrickte Story mit seinen großartigen Charakteren und den Geheimnissen, die in die Geschichte eingewebt sind. Gepaart mit dem Schauspiel von Hauptakteurin Arly Jover und Jean Reno in einer größeren Nebenrolle ergibt sich ein starker Thriller mit tatsächlich hohem Tempo ohne dabei auf Kämpfe, Verfolgungsjagden oder riesige Explosionen angewiesen zu sein. Sehr gut!
Ich kann die negativen Bewertungen nicht nachvollziehen.Konnte da etwa jemand keinen zwei Handlungssträngen folgen?Das einzig etwas unrealistische war die Substanz, welche es möglich macht, Erinnerungen zu manipulieren.Und das einzig ungeklärte ist, woher Schiffer das Medallion der Wölfe hat. Hängt wohl mit einer Vorgeschichte zusammen, durch die er auch die Frau in Istanbul finden konnte.Aber man muss doch nun wirklich nicht die komplette Biographie der Hauptpersonen vorgekaut bekommen. Wo bleibt denn sonst die Überraschung und das Rätseln?
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