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Bewertungen & Erfahrungen
4,3 von 5
6 Bewertungen
5 ★2
4 ★4
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion11.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Taschenbuch von Havemercy ist sehr ansprechend und die Geschichte fesselt mich gut. Allerdings finde ich, dass die Entwicklung der Charaktere an manchen Stellen etwas zu schnell ging.
Redaktion11.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch ist sehr ansprechend und die Geschichte fesselt mich, allerdings finde ich die Entwicklung der Charaktere manchmal etwas zu schnell erzählt.
Is there anything left to tell about dragons? At the latest, after Naomi Novik`s Temeraire series, I would have denied this question. Luckily, I was wrong. In this novel, the dragons are mechanical constructs, animated by magic, which is something entirely new. They are flown by 14 men, named the Dragon Corps, a decidedly military-looking and -acting group, which reminded me sometimes of military scifi. I found this crossover of genres quite interesting. The dragons are the main asset in a long-going confrontation against the Han-Se and will be the deciding factor in a last-stand battle against the enemy. The best fighter is Rook, an extremely good-looking guy with questionable tastes when it comes to social accuracy and discretion with the ladies. As a consequence, the Corps gets an etiquette teacher, Thom, assigned in order to guarantee their best behaviour (and have a spy in their midst). His treatment by the grown men deterioriates to schoolroom pranks at best and downright mean at worst, especially Rook giving him a hard time.In a parallel storyline, the talented magician Margrave Royston has fallen from grace by his homosexual activities with a foreign prince and has to retire to his brothers` countryside manor, where he meets the young tutor Hal and falls in love with him. Royston gets recalled to active duty in the ongoing conflict with the enemy and takes Hal with him. In the following events, Hal meets Thom and plays a major role in rescuing Royston and his colleagues from a magical plague which also befalls the dragons.The four main characters tell the story from their different points of view, and by their distinguishable personalities, background and expressions, they gain depth and come alive. As already mentioned, this reminds of Sarah Monette`s style, but the authors make something of their own out of it.There is also a strong homosexual undercurrent accompanying the main characters` actions, so that I sometimes wondered who will stay with whom at the end. Nonetheless, even the relationship between Royston and Hal stays restrained and even a little shy and old-fashioned, which I found quite charming. Nowadays the trend in fantasy/paranormal literature is to show lots of blatant and graphic sex, often used to distract from a weak story. Jones and Bennett need not resort to this measure. They also refrain from detailed descriptions of violence and atrocities, even in armed conflict or torture, and I was glad to be spared reading about it.Women play no major role in the events, reflecting the realities in a male military environment. Little is mentioned about the Han-Se, the origins of the long-standing animosities, or their national characteristics. I assume this is no beginner`s mistake, rather something often observed in reality: some feuds run over centuries, and at last nobody can still remember the cause setting them off. Nonetheless, the hate continues, the adversaries become more and more faceless, and the soldiers get only turned in the direction of the enemy and concentrate simply on fighting and staying alive.The authors` writing style impressed me by its smoothness and feeling not of a debut, but being written by old hands; I think the story does very well without overmuch page-filling detail. Keeping the focus on the essentials gives a feeling of immediacy and intensity. The only question is how the authors plan to continue the story in the next book, having sacrificed some of the main characters and left little to go on.Highly recommended, especially to readers liking Flewelling, Kushner, or Novik.
Ich suchte nach Fantasy mit einer schwulen Romanze und wurde dadurch auf dieses Buch aufmerksam. Der günstige Preis und das Lob von Peter S. Beagle ("The Last Unicorn") verleiteten mich schließlich. Zu anfangs fand ich das Buch ein bisschen schwierig, da die Autoren sofort mit der sehr gut gestalteten Erzählweise mit wechselnden Erzählern einsteigen und man sich erst erschließen muss, was denn nun eigentlich zu Anfang Sache ist. Der Text bleibt sehr stark charakterorientiert und die eigentlich spannende Handlung sind die Entwicklungen und Interaktionen der Charaktere, wobei aber ab der Mitte das Kriegs- und Intrigengeschehen auch an Spannung gewinnt. Andere Rezensenten beklagen, die Umwelt der Charaktere bleibe schemenheft, ich fand aber, dass die phantastische Welt besonders durch die vielen Details am Rande sehr gut greifbar wird. Die schwule Romanze zwischen dem jungen, unerfahrenen Hal und dem erfahreneren Lebenmann Royston wird sehr märchenhaft-altmodisch zelebriert, was aber zum Ton des Buches passt. Wer sich mehr als Zärtlichkeiten, Liebesschwüre und Küsse erwartet, liegt falsch ;o). Interessant fand ich, dass im Klappentext mit keinem Wort erwähnt wird, dass hier eine schwule Romanze im Spiel ist, so, als wäre das etwas Selbstverständliches, das nicht mehr bemerkenswert sei. Bei der zweiten Beziehung Thom-Rook wird der Leser hier übrigens auf eine falsche Fährte gelockt, aber auch hier entsteht eine enge Beziehung. Da die Homoerotik im zweiten Teil ("Shadow Magic") nur mehr sehr unterschwellig vorkommt, weiß ich nicht, ob ich die Serie weiterlese. Freunde von gehobener, aktueller Fantasy können hier aber nicht falsch liegen.
... es gibt trotzdem einige Kritikpunkte, die ich hier gerne anbringen möchte."Havemercy" ist stark charakterorientiert. Die vier Hauptcharaktere dominieren ganz eindeutig das Buch. Und Jones/Bennett haben sehr sympathische und starke Figuren geschaffen, deren Abenteuer man gerne verfolgt.Zu Bemängeln ist allerdings, dass die Handlung des Romans dabei manchmal unterzugehen scheint. Der Einstieg in die Geschichte ist langsam, fast schon behäbig, das Ende hingegen überstürzt und viel zu schnell abgehandelt. Die Charakterstudie steht den Ereignissen im Roman im Weg und nimmt sehr viel Tempo heraus.Die Welt, die Jones/Bennett entworfen haben, wirkt schemenhaft und austauschbar. Über das Reich Volstov erfährt man so gut wie nichts, auch die Hauptstadt Thremedon, in der ein Großteil der Handlung stattfindet, bleibt substanzlos. Die Ke-Han werden als abstrakte Bedrohung dargestellt. Man erfährt nichts über das feindliche Reich und über deren Motivationen. Selbst die titelgebenden Metalldrachen werden in der Erzählung nur gestreift. Ihnen wird kaum Raum eingeräumt.Ein wenig seltsam hat für mich auch die Beziehung zwischen Thom und Rook angemutet. Ich möchte hier nicht verraten, wie sie zueinander stehen, der leicht homoerotische Touch in ihren Interaktionen war jedoch ziemlich unpassend.Auffallend war auch, dass es in "Havemercy" im Grunde keinen einzigen weiblichen Charakter gibt, der nicht wie bloße Staffage gewirkt hat.Die Liebesgeschichte zwischen Royston und Hal hat mich stellenweise ein bisschen zum Schmunzeln gebracht. Sie war durchaus gefühlvoll dargestellt, die Konstellation mit Hal als errötender Jungfrau und Royston als erfahrenem Lebemann war aber doch ein wenig klischeehaft. Nichtsdestotrotz hat mir dieser Handlungsstrang sehr gut gefallen.Warum also vier Sterne nach all dieser Kritik? Weil ich dieses Buch einfach mag. "Havemercy" ist charmant und hat mich so gefesselt, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Charaktere sind einfach umwerfend und trotz aller Schwächen ist die Handlung interessant."Havemercy" ist ein viel versprechendes Debüt und ich denke, dass einige meiner Kritikpunkte in der Fortsetzung "Shadow Magic" (Juli 2009) behandelt und somit aufgelöst werden.
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