Die im Dunkeln sieht man doch: Ausgezeichnet mit dem Edgar Allan Poe Award 1987, Kategorie Best Novel. Roman (detebe)
Unterhaltungsliteratur EAN 9783257244687

Die im Dunkeln sieht man doch: Ausgezeichnet mit dem Edgar Allan Poe Award 1987, Kategorie Best Novel. Roman (detebe)

Hersteller: Diogenes Verlag Ag  ·  MPN: 1204119
4,0/5 (6 Bewertungen)
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Vera Hillyard wurde als eine der letzten Frauen in England 1950 gehenkt. Seitdem überschattet dieses Ereignis das Leben der Familie Longley. Denn: »Mord ist eine Sache der ganzen Familie. Er zeichnet das Kainsmal auf viele Stirnen.« Jahre später versucht die Nichte, Licht in die Vergangenheit zu bringen. Ist sie wirklich die geborene Mörderin?

Bewertungen & Erfahrungen

4,0 von 5
6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.

Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.

Redaktion 27.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Produkt ist fantastisch und hat mich absolut begeistert. Die Qualität ist hervorragend und die Beschreibung trifft den Nagel auf den Kopf.
Redaktion 27.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Die Bremsen sind funktional, aber die Beschreibung ist etwas vage und die Qualität lässt zu wünschen übrig.
Redaktion 27.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Gut!
Karin 30.11.2024 amazon.de
Bei einem normalen Kriminalroman gibt es einen Ermordeten, und innerhalb der Erzählung wird der Täter gesucht. Hier ist es andersrum. Am Anfang des Buches wird der Leser darüber informiert, dass Vera Hillyard wegen Mordes zum Tode verurteilt wurde. Danach wird ihre gesamte Familien- und Lebensgeschichte aufgerollt, und erst im vorletzten Kapitel erfährt der Leser, wer denn eigentlich das Opfer war. Der Krimi ist in jeder Hinsicht gelungen: äußerst spannend, alles bleibt bis zum Ende ungewiss, viele Ueberraschungseffekte.Gelungen ist auch die psychologische Betrachtung der Familie, die Brutstätte für den Mord ist. Angeprangert werden das hysterische Bedürfnis nach sozialem Aufstieg und die wohl damit verbundene Geheimnistuerei innerhalb der Familie und vor Außenstehenden. Von daher scheint mir das Buch sehr wichtig, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, wie mit diesen Elementen unterschiedlicher Mischung oft unerträglich belastende Situationen geschaffen werden. Ganz zum Schluss bleiben für die Ich-Erzählerin und somit auch für den Leser noch viele Fragen offen. Mir hat das sehr gut gefallen, da ich auf diese Weise selbst über den Fall spekulieren konnte, und ich in Gedanken noch sehr lange in der Erzählung verhaften geblieben bin.Kritisch anzumerken habe ich, dass beim Lesen hoechste Konzentration erforderlich ist. Vor allem zu Anfang werden so viele Namen vorgestellt mit so verwirrenden Verwandtschaftsbeziehungen, dass man nur bei großer Aufmerksamkeit folgen kann. Teilweise hat die Autorin schlechte Vorarbeit geleistet: in den Passagen, wo von Medizin und Gynäkologie die Rede ist, hätte sie sich besser informieren sollen, um einige Schnitzer zu vermeiden.Trotzdem: ein spannender Psycho-Krimi, 5 Sterne.
Marko Schlichting 30.11.2024 amazon.de
Im Jahr 1988 denkt Faith, mittlerweile 60 Jahre alt, über den Tod ihrer Tante Vera Hillyard nach. Sie wurde im Jahr 1953 als eine der letzten Frauen in England zum Tod durch den Strang verurteilt. Ein Journalist hatte sich an sie gewandt, weil er ein Buch über das Thema schreiben wollte. Aus der Erinnerung entsteht ein Psychogramm einer englischen Mittelstandsfamilie vor, während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Geschildert wird die Hingebungsvolle Liebe der beiden Schwestern Vera und Edith, genannt Eden. Doch dann bricht Jamie in diese Idylle ein, der kleine Säugling, Veras Kind. Nachdem Jahre später Eden eine Fehlgeburt erleidet, beschließt sie, den kleinen zu adoptieren. Vera scheint zunächst damit einverstanden zu sein. Oder ist doch alles ganz anders? Ist Jamie vielleicht gar nicht Veras Sohn? Ist sie vielleicht gar nicht mit der Adoption einverstanden, kann aber nichts dagegen tun? Ruth Rendell schreibt hier als Barbara Vine. Sie beschreibt eine Tragödie von Liebe, die langsam zu unüberwindlichem Hass wird, bis zur Katastrophe. Dabei webt sie kunstvoll und sehr geschickt die Familiengeschichte, bringt Vera geschickt mit einem alten Mord in Verbindung, um ein halbes Buch später dieses wieder in Frage zu stellen. Und so drückt denn der ganze Roman die Zweifel einer Familie aus, die eine dramatische Tragödie erlebt hat. Eine sehr zart gesponnene Geschichte, sehr anspruchsvoll geschildert, die immer wieder kleine Höhepunkte aufweist, die zum Weiterlesen zwingen.
Deidree C. 30.11.2024 amazon.de
Soviel ich über Barbara Vine, beziehungsweise Ruth Rendell, weiß hat sie für ihre Werke einige Preise erhalten. Vielleicht habe ich mit „Die im Dunkeln sieht man doch“ ein falsches Buch für das Kennenlernen dieser Autorin gewählt.Faith, die Nichte von Vera, erzählt aus ihrer Sicht und rollt den Mord von hinten her auf, wie es zum Mord kommen konnte. Wer eigentlich das Opfer ist, erfährt der Leser ziemlich am Ende des Buches. Dieser Aufbau ist etwas anders, aber interessant.Die Darstellung der Familiengeschichte und ihrer Geheimnisse gelingt der Autorin ebenfalls. Für mich erzählte Faith, für einen Krimi aber etwas zu ruhig, unaufgeregt, fast wie ein Bericht.Zu Beginn kämpfte ich mit den Personen, wer mit wem wie verwandt ist, doch das bekommt man mit den Seiten hin. Danach wird es aber irgendwie lang, vielleicht weil mir die Spannung fehlte, obwohl schon ein paar Wendungen unvorhergesehen waren. Das offene Endelässt Spielraum für eigene Überlegungen, ist jedoch nicht meines.Ich habe das Buch gelesen, aber damit ist es für mich auch schon getan.
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