So viel Freude, so viel Wut: Gefühlsstarke Kinder verstehen und begleiten - Mit Einschätzungstest für Eltern und Kinder
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Freizeit, Haus & Garten EAN 9783328105374

So viel Freude, so viel Wut: Gefühlsstarke Kinder verstehen und begleiten - Mit Einschätzungstest für Eltern und Kinder

Hersteller: Penguin Verlag  ·  MPN: 1013499
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Produktfakten auf einen Blick

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PENGUIN VERLAG
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9783328105374
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Freizeit, Haus & Garten
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Produktbeschreibung

Penguin TB Verlag So viel Freude, so viel Wut: Gefühlsstarke Kinder verstehen und begleiten - Mit Einschätzungstest für Eltern und Kinder

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Michaela Moser 23.06.2023 amazon.de
Hilft uns, mit unserem gefühlsstarken Kind besser umzugehen. Nicht nur das, generell sind sooo wertvolle Tipps, Sichtweisen, Anregungen für unsere Familie aber auch generell mit Kindern darin.
Franzis Leseyoga 23.06.2023 amazon.de
Ich beschäftige mich im Moment mit Neurodiversität und was so im weitesten Sinne dazugehören könnte und bin gleichzeitig über den Begriff Gefühlsstark sehr oft gestolpert, sodass ich einmal wissen wollte, was sich genau dahinter verbirgt und andererseits wissen wollte, wo gehört es zu und wovon grenzt es sich ab (SPOILER).Das fand ich gut:Den Begriff Gefühlsstark an sich mag ich sehr, da er gebraucht werden kann für jedes Gefühl, dass stärker auftritt und es alle Gefühle zusammenfasst, sodass keine bestimmten Gefühle in den Fokus gestellt werden. Ich finde, es ist auch Situationsabhängig brauchbar, dass jemand jetzt grade Gefühlsstark ist.Ich Buch bin ich über den Begriff Bedürfnisstark und liebesbedürftig gestolpert, was ich auch so viel besser finde als High-Need Baby, Schreibaby oder eben Kinder, die sehr lange sehr viel von den Eltern brauchen. Es wird auch hier nichts in den Fokus gestellt. Beides sind eher Oberbegriffe.Sehr gut fand ich die Erklärung der Grundbedürfnisse, da diese häufig nicht bekannt sind.Ich mochte es sehr, dass auf Eltern eingegangen wird, einerseits wie sie sich fühlen, und andererseits wie sie sich um sich kümmern können. Auch gut find ich, dass Geschwisterkinder einbezogen werden, vor allem wenn mehrere Kinder Gefühlsstark sind.Auch habe ich festgestellt, dass einiges für mich selbstverständlich ist und ich viele beschriebene Situationen als alltägliche Situationen mit meinen Kindern einordne. Ich habe alle meine Kinder wiedergefunden.Das fand ich nicht so gut:Was ich jetzt unter diesem Punkt schreibe, hat nicht alles direkt etwas mit Buch und dessen Inhalt zu tun. Ich möchte dazu sagen, dass ich einerseits Kinder habe, die Diagnosen bekommen haben und für uns sind die Diagnosen richtige Offenbarungen und erleichtern uns das ganze Leben. Und ich selbst, stecke jetzt darin, herauszufinden, was mit mir los ist. Ich seh das alles eher aus der Brille, dass bis ins Erwachsenenalter etwas nicht erkannte wurde, was aber das ganze Leben negativ geprägt hat.Gefühlsstark wird als Gegenbezeichnung für alle die negativen Labels und Diagnosen bezeichnet, es gibt kein Test, es ist keine Diagnose, sondern wenn man sein Kind darin wiederfindet, wird es das sein. An anderer Stelle kommt noch, dass wenn man mehr vermutet, dies auch abklären lassen sollte. Ich verstehe die Negativbehaftung mancher Verwendungen, und finde es persönlich schwierig, Gefühlsstark als den alles umfassenden Begriff zu sehen, da dann Kinder durchrutschen und es eben nicht einfach nur ein Label oder eine Diagnose ist, sondern da steht ja was hinter, da laufen Dinge im Körper anders ab als bei Menschen ohne das (was ich aus eigener Erfahrung weiß, dass diese Vorgänge gar nicht erklärt werden und eben gar nicht klar ist, was die Diagnose in ihrer Gesamtheit bedeutet), und so kann es das ganze Leben beeinflussen, auch kommen mit Diagnosen Vorteile und Ausgleiche in Betrachtung, die wiederum Situationen erleichtern können.Auch tu ich mich dem, wie sich Gefühlsstärke zeigt, schwierig, und da geht es mir bei der Hochsensibilität ähnlich, denn am Ende kann bei all den Symptomen gar nicht klar gesagt werden, was steckt noch alles mit drin (weil unerkannt), und was gehört gar nicht dazu, sondern zu etwas anderem.Fazit: Es steckt unendlich viel Input im Umgang mit Kindern drin, was für mich eher den generellen Umgang mit Kindern ausmacht. Viele Situationen kommen auch bei nicht Gefühlsstarken Kindern immer mal wieder vor, wenn auch evtl. nicht in der stärke, so ist vieles sehr hilfreich. Der Fokus liegt nicht alleine aufs "betroffene" Kinder.Ich finde den Begriff eher als eine Charakterfacette einzuordnen und finde, wenn Eltern in den ganzen Beschreibungen ihr Kind wiederfinden, dass eine weitere Abklärung sinnvoll ist.Bleiben oder Weg? Es steht weiter in meinem Regal :)
Amazon Kunde 23.06.2023 amazon.de
Als ich dieses Buch gekauft habe, wusste ich noch nicht, dass sich Nora Imlau den Begriff „gefühlsstark“ selbst ausgedacht hat und in ihrem Buch nach eigenem Gutdünken damit wild herumdefiniert. So seien z.B. Genies wie Albert Einstein ihrer Meinung nach „gefühlsstarke Kinder“ gewesen und sie suggeriert damit, dass Eltern, die sich in der Erziehung mit ihren fordernden Kindern manchmal überfordert fühlen, darauf hoffen können, dass ihr Kind später auch mal so berühmt wird ...Das Buch ist nichts mehr als ein riesengroßes Trostpflaster für Eltern mit Kindern, die nach Norm-Sicht öfter mal aus der Reihe tanzen – mehr bietet das Buch nicht. Es gibt viele Formulierungsvorschläge für Entschuldigungen gegenüber verständnislosen Familienmitgliedern und Freunden, die sich zwar gut lesen, die aber nicht Eltern helfen, die sich überhaupt nicht rechtfertigen und über einen neuen Eltern-Lifestyle-Begriff wie „gefühlsstark“ definieren wollen! Sondern die auf der Suche nach einer echten Unterstützung im stressigen Alltag sind. Diese Hoffnung erfüllt die Bloggerin (sonst keine valide pädagogische Qualifikation!) nicht. Stattdessen gibt es eher verwirrende und seltsame Listen mit Dingen, die „gefühlsstarke“ Kinder dazu bringen könnten, auszurasten: zum Beispiel „flackerndes Neonlicht“ oder „stark riechende Schuhe im Eingangsbereich“. Wie absurd ist das denn?Doch es geht noch schlimmer: Ein Praxistipp, den Nora Imlau in ihrem Buch darstellt, ist der: Ein „gefühlsstarkes“ Mädchen ist zum Geburtstag ihrer Freundin eingeladen und die Eltern machen sich im Vorfeld Sorgen, dass ihr Mädchen das Event emotional nicht schafft, weil sie sie bei den letzten zwei Geburstagsfeiern vorzeitig abholen mussten. Die „Lösung“ lautet, dem Event alle Spitzen zu nehmen und das Kind aufs Extremste in Watte zu packen: Die Eltern schärfen dem Kind ein, sich genau zu merken, was das Geburtstagskind für Geschenke kriegt, damit das Mädchen seine Eifersucht zähmen kann durch den Gedanken daran, dass seine Eltern ihm diese Geschenke nach der Feier dann ebenfalls kaufen (einfach so). Die Eltern kaufen außerdem extra Partysüßigkeiten, damit das Mädchen die Situation verkraftet, wenn es beim Topfschlagen mal nicht gewinnt und ein anderes Kind etwas bekommt. Dann soll es sich mit dem Gedanken trösten, dass es zu Hause die Süßigkeiten kriegt. Die Eltern rufen auch noch im Vorfeld die Eltern des Geburtstagskindes an und lassen sich die geplanten Partyabläufe in allen Einzelheiten schildern, um vorher alles mit dem Kind zu besprechen. Als ich das gelesen habe, dachte ich, das darf doch nicht wahr sein! Wie soll sich ein Kind frei entwickeln, dem die Eltern noch nicht einmal zutrauen, die Geburtstagsfeier ihrer Freundin zu genießen? Das ist traurig. Das Kind wird abhängig und unsicher gemacht und von seinen Freunden entfremdet. Solche „Ratschläge“ tun Eltern nicht gut und bringen auch keinen nachhaltigen Nutzen. Denn das Mädchen wird sich an dieses verrückte Geburstags-Prozedere gewöhnen, es in Zukunft einfordern und entwickelt sich mit zunehmendem Alter zum totalen Freak. Dieser "Tipp" ist nicht hilfreich, er ist grenzwertig.Unser Kind hat uns auch oft, oft, oft an unsere Grenzen gebracht. Ich würde aber sagen, dass alle Kinder grundlegend gleich „gefühlsstark“ sind, aber es eben nur auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlicher Intensität ausagieren. Den Unterschied zwischen „gefühlstark“ und „nur" normal, den Nora Imlau zieht, um durchdrehende Kinder aufzuwerten, ist weder hilfreich noch pädagogisch fundiert.Was uns letztendlich in unserem Familienleben geholfen hat und mir als Mutter Handlungssicherheit in vielen nervlich brenzligen Situationen gegeben hat, ist, dass ich angefangen habe zu meditieren und Yoga (Kundalini und Hatha im Mix) zu machen, weil ich mir damit ganz praktisch selbst helfen kann. Ich mache das einfach zu Hause, im Wohnzimmer. Wenn man sich tief entspannt und vertrauensvoll darauf einlässt, kann man daraus Kraft für den ganzen Tag ziehen. Zu dem Thema Meditation (auch Meditationen, Traumreisen und Yoga mit Kindern) gibt es viele, viele wirklich gute und hilfreiche Bücher, die Eltern und Kindern wirklich und nachhaltig weiterhelfen. Kinder schauen sich den Umgang mit Emotionen von ihren Eltern ab. Ich merke, wenn ich meinen Emotionen gelassen und authentisch Raum gebe, kann mein Sohn sie intuitiv verstehen und ahmt mein Verhalten nach und ich kann in vielen Situationen beobachten, dass er gegenüber anderen Kindern genau die gleiche Gelassenheit und Verständnis zeigt. Diese Gelassenheit ist ein Geschenk, das man sich nur selbst machen kann, indem man sich selbst zutiefst verstehen lernt und sein Herz für sich, seine Situation und sein Kind öffnet. Nora Imlau zielt dagegen eher auf Aufregung und Abgrenzung ab. Und das finde ich sehr schade. Bei uns ist das Buch in der blauen Tonne gelanden, wie alle Bücher, die mir nicht guttun.
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