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Bremsen & Bremsenteile EAN 9783426306840

Fischers Frau - Karin Kalisa Taschenbuch

4,6/5 (5 Bewertungen)

Produktfakten auf einen Blick

EAN
9783426306840
Hersteller-Artikelnr.
5388735
Kategorie
Bremsen & Bremsenteile
Durchschnittsbewertung
4,6 / 5 (5 Bewertungen)

Produktbeschreibung

»Karin Kalisa verknüpft die Fäden von Wahrem und Erfundenem elegant zu einem fesselnden Roman über eine kaum bekannte Geschichte - und noch viel mehr.« NDR Kulturjournal In »Fischers Frau« lässt Karin Kalisa die Geschichte der Pommerschen Fischerteppiche lebendig werden. Südliche Ostsee 1928: Ein dreijähriges Fangverbot macht die Fischer arbeitslos - statt hinaus aufs Meer zu fahren setzen sie sich an Webstühle und knüpfen Teppiche die die Welt der See zeigen - oder der Welt die See wie man es nimmt. Ein österreichischer Tapisserist lehrt sie die Knoten auf die es ankommt: Senne

Bewertungen & Erfahrungen

4,6 von 5
5 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 03.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieser Roman ist absolut fesselnd und eine wunderbare Mischung aus Realität und Fiktion, ich kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Geschichte ist packend und die Erzählweise ist sehr elegant.
Redaktion 03.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Fesselnd!
Dauerleserin 28.03.2024 amazon.de
1928 gab es an der Ostsee ein dreijähriges Fangverbot für die Fischer. Doch die betroffenen Fischer fanden eine neue Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren und die drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden: Sie knüpfen Teppiche, wobei sie ein eigens angereister Spezialist aus Österreich unterstützte. Und die sogenannten „Perser von der Ostsee“ (Hardcover, S. 41) verkauften sich europaweit gut.Nach fast einhundert Jahren erhält die Fadenarchäologin Mia Sund einen dieser sogenannten Fischerteppiche zur Begutachtung. Kurz darauf bucht die Spezialistin der Uni Greifswald ihre erste Dienstreise seit Langen …Cover und Schreibstil:Auf dem Cover von „Fischers Frau“ sind zwei Frauenköpfe zu sehen, einer in Blau, der andere in Grün. Es ist auf beiden abgebildeten Köpfen ein Webmuster zu erkennen. Auch wenn ich persönlich mir eher die Abbildung eines typischen Fischerteppichs auf dem Cover gewünscht hätte, ist das Coverbild gut gewählt, denn in „Fischers Frau“ sind letztendlich die Schicksale zweier Frauen durch einen Teppich und seine Geschichte auf wundersame Weise miteinander verwoben.Karin Kalisas Schreibstil ist ein Stückweit gewöhnungsbedürftig. Bei näherer Betrachtung ist die Autorin jedoch meiner Meinung nach eine wahre Wortkünstlerin.Man merkt beim Lesen immer wieder die hervorragende Recherchearbeit der Autorin, vielen Dank dafür und auch für das Glossar und das umfangreiche Literaturverzeichnis am Ende des Buches.Fazit und Leseempfehlung:Neben dem grünen Fischerteppich steht die Kuratorin Mia Sund im Mittelpunkt der Geschichte.Nachdem ihr ein Kollege den Fischerteppich zur Begutachtung vorgelegt hat, reist Mia nach Zagreb. Von dort aus wurde der Teppich nach Greifswald geschickt.Auch wenn „Fischers Frau“ kein Kriminalroman im eigentlichen Sinne ist, ist das Buch vom Anfang bis zum Ende spannend und herausfordernd. Das Buch ist facettenreich, und es fällt mir tatsächlich schwer, zu beschreiben, was mir an diesem Buch am besten gefallen hat: alles, was mit dem grünen Teppich und seiner geheimnisvollen Herkunft zu tun hat, die Liebesgeschichte im Buch, die liebenswerte und interessante Hauptprotagonistin Mia oder der turbulente geschichtliche Hintergrund.Auf den Punkt gebracht: Es ist die herausragende Autorin Karin Kalisa, die in diesem Buch so vieles unter einen Hut bringt bzw. zu einem faszinierenden Geschichtenteppich verwebt.Ich vergebe für „Fischers Frau“ fünf Sterne. Es ist ein außergewöhnliche Zeitreise, und man verpasst etwas, wenn man es nicht gelesen hat.Ich habe für mich eine neue interessante Autorin entdeckt und werde sicherlich noch weitere Bücher von ihr lesen.Zum Schluss noch ein herzerwärmender Satz aus diesem Buch:„Nein ließ sich die Fantasie nicht sagen, so wenig wie man einem Ohrwurm das Ohr verbieten kann. (Hardcover, S. 62)Die Dauerleserin
Ein Kunde 28.03.2024 amazon.de
Karin Kalisa schreibt mit ausgezeichneter Detailkenntnis des Umfeldes der Hauptfigur einen Roman quer durch Europa und das letzte Jahrhundert. Sowohl die persönliche Geschichte der Hauptfigur mit ihren Folgen für Fähigkeiten und Verletzlichkeit, als auch die Nebenfiguren sind liebevoll herausgearbeitet. Es macht Spaß, Mia Sund bei ihrer Passion, die Geschichte eines kleinen Teppichs zu ergründen, und Nina Holm, Teppiche und Geschichten zu knüpfen, zu begleiten. Der Plot erscheint klein, fast banal, die Geschichte ist es nicht. In den Beschreibungen wurden alle meine Sinne angesprochen, es war Mit-Sehen, Mit-Tasten, Mit-Spüren aufs Angenehmste. Die äußere Handlung ist auf ihre ganz eigene, unaufdringliche Weise eine leise Revolution für die Hauptfigur, schlicht konsequent für mich als Leserin.
Kathalinka 28.03.2024 amazon.de
Zuerst war ich etwas irritiert über den Schreibstil. Der Satzbau hat mich immer wieder während meines Lesesflusses ins Stolpern gebracht. Die unvollständigen Sätze, bzw. die Halbsätze haben aber dem Inhalt Ausdruck und Spannkraft verliehen.Ein wundervolles Thema wird in diesem Buch behandelt. Es geht um das Fangverbot der Ostseefischer vor dem 2. Weltkrieg und dem daraus resultierenden Hunger und der Armut der Fischer. Wie kreativ die Menschen werden können zeigte sich darin, dass sie das Knüpfen von Fischernetzen als Grundlage dafür verwendeten, das Knüpfen von Teppichen zu erlernen. Und so kam es, dass ein türkisches bzw. orientalisches Kulturgut seinen Weg nach Grömitz und Umgebung fand und dort die so genannten Fischerteppiche mit maritimen Motiven entstanden.Die Hauptfigur dieses Buches heißt Mia. Sie ist Fadenarchälogin und recherchierte den Weg eines besonders ungewöhnlichen Teppichs bis zurück nach Zagreb.Dort fand sie die Spur der Knüpferin, eine junge Frau namens Nina, die in den 1920er Jahren von dort bis in die Nähe von Grömitz emigrierte und dort ihre große Liebe fand...Mia folgte den Spuren der jungen Teppichknüpferin nach Zagreb. Und dort fand die junge Wissenschaftlerin Mia nach vielen einsamen Jahren ihre große Liebe. Mia und Milan verband die Liebe zu handgenküpften Teppichen, die sie auf Originalität überprüften und sich so ein gemeinsames Leben aufbauten.Eine absolut außergewöhnliche Geschichte mit einem ganz besonderen historischen Hintergrund - und so durfte ich auch viel lernen. Ein absolut empfehlenswertes Buch!
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