Wie fast immer beginnt auch dieses Indiana-Jones-Abenteuer mitten in einer Schatzsuche:Indy ist in einem Tempel der Maya in Guatemala, dort wird er von seinem AuftraggeberBernard übers Ohr gehauen. Außerdem begegnet er dort Deidre, die er später aufeiner Reise heiratet. Zurück in New York stößt er auf die geheiminsvollen Aufzeichnungendes verschwundenen britischen Forschers Sir Percy Fawcett. Percy glaubt, daß einstkeltische Druiden nach Südamerika gelangt sind - und dort noch immer leben, ineiner verborgenen Stadt im Dschungel des Amazonasgebietes.Indiana Jones und Deidre machen sich auf den Weg, um Fawcett zu suchen. Schonauf der Anreise an Bord der "Mauretania" kommt es zu ersten Zwischenfällen, diesich in Bahia fortsetzen. Offenbar haben die beiden schon jetzt Gegner, diesie lieber tot sehen wollen - dazu gesellt sich am Amazonas bald auch einKannibalenstamm. Indy kann tatsächlich die Stadt und Fawcett finden - dieEinwohner haben eine Traumwelt geschaffen, die es Außenstehenden schwierig macht,zu unterscheiden, was Wirklichkeit und was Traum ist - und wo sich beide Weltenüberlappen.Die Handlung spielt ein knappes Jahrzehnt vor den ersten Filmen. Dieser Roman istein Beispiel dafür, daß es einem Autoren nicht gelungen ist, eine oder zwei guteIdeen in einen Roman umzusetzen - die Geschichte ist undurchsichtig und hältden Leser nicht bei der Stange, so erwischte ich mich mehrfach dabei, mich zu fragen,wann die Protagonisten eigentlich zu der Stelle kamen, an der sie sind, wer ihre Begleitersind und wo sie sie kennengelernt haben. Die Elemente Mystik und Abenteuer sindvorhanden, aber es fehlen Witz, Action und Spannung.
Indy sucht in diesem Buch einen verschwundenen Forscher im brasilianischen Regenwald, der beweisen will, das Kelten dort vor langer Zeit eine Siedlung gegründet haben.Auf der Seereise heiratet Indy. Was dann mit seiner Frau Deidre passiert will ich nicht vorwegnehmen. Denn ich habs schon vorher gewusst und das hat mir das ganze Buch versaut...Die ganze Geschichte ist irgendwie ziemlich undurchsichtig und der Schluss war für mich nicht sehr zufriedenstellend.Natürlich müssen Indy-Romane immer etwas Mystisches haben, aber man muss es ja nicht übertreiben. Ich hab mir von der "toten Stadt", die Indy natürlich findet kein rechtes Bild machen können. Sie war irgendwie ohne Leben.Die Vorgänger dieses Buches waren besser!