'Was mich früher oft daran gehindert hat weiterzumachen, war das beschämende Gefühl, versagt zu haben. Bis ich gelernt habe, mit Anlauf durch den Dreck zu rennen.' Jaqueline Scheiber ist eine Leuchtreklame. Sie stellt sich in den offenen Raum und zeigt sich ungeschönt, so wie sie ist. Als @minusgold hat sie früh begonnen, über (falsche) Schönheitsideale und -Normen, ihre Verluste, ihre Ängste und über ihre psychische Erkrankung zu schreiben. Damit füllt sie eine Leerstelle in einer sepiagefilterten Instagramwelt; sie steht stellvertretend für all die, die sich geblendet durchs Außen falsch in ihren Körpern und in ihren Emotionen fühlen. Jaqueline Scheibers Zurschaustellen von vermeintlichen Tabus ist eine Revolution, die auf dem Papier begann und auf Bühnen im virtuellen wie im analogen Raum ihre Anhänger*innen fand. In diesem Buch erzählt sie ihre Geschichte, doch gleichzeitig die Geschichte vieler. 'ungeschönt' ist die stark erweiterte und aktualisierte Neuausgabe von Jaqueline Scheibers Buch 'Offenheit'.
Bewertungen & Erfahrungen
4,4 von 5
5 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion15.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch hat mich wirklich inspiriert und mir geholfen, meine Hemmungen zu überwinden; ich bin sehr begeistert von dem Inhalt.
Redaktion15.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch hat mir geholfen, meine Hemmungen zu überwinden und weiterzumachen, und ich bin sehr begeistert von der positiven Wirkung. Es ist eine großartige Ressource für alle, die lernen und nachschlagen möchten.
Auf einer Plattform, die als Bühne für oberflächliche Selbstdarsteller berüchtigt ist, da ist das virtuelle Zuhause von @minusgold. Den Hashtag #fuermehrrealitaetaufinstagram braucht sie nicht, den lebt sie. Authentisch, ehrlich und unverstellt will sie sich dort geben, eben: ungeschönt. So zeigt sie ihren Körper, ihre Gedanken, ihren Schmerz. Mit dem Schmerz um den plötzlichen Verlust ihres Partners, der eines Morgens tot neben ihr im Bett lag, fing es an. Die damals 23-Jährige schrieb darüber auf Instagram und traf einen Nerv, kam in die Medien und wurde bekannt.Jaqueline Scheiber trägt ihre Gefühle nach Außen – nicht, weil sie Mitleid will oder Bewunderung, sondern aus einer Notwendigkeit heraus, weil es ihr hilft, ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Geteiltes Leid ist halbes Leid – so ist es tatsächlich, findet sie heraus. Für sie ist diese radikale Offenheit auch eine Methode, ihre Scham zu überwinden. Es gibt so vieles, wofür wir uns angeblich schämen sollen: Äußeres, wie den von Schönheitsnormen abweichenden Körper, aber auch Inneres, wie Gefühle von Trauer oder psychische Krankheiten. Warum sie es wichtig findet, dagegen anzukämpfen, erklärt sie in diesem Buch.Dieses Buch ist eine schnelle Lektüre, nicht nur wegen der wenigen Seiten, sondern auch weil Jaqueline Scheiber auf den Punkt genau formuliert. Sie schreibt geradeheraus und ohne Umschweife. Dabei ist es faszinierend, wie sie mit diesen wenigen Worten so viel vermitteln kann, an Wahrheiten, Emotionen, Einsichten, die nahe gehen, weil man vielleicht selbst auch so empfindet, aber es nicht in Worte fassen kann.Ihre Worte gehen unter die Haut und brennen noch ein wenig nach. Unbedingt empfehlenswert.
Die Autorin ist sympathisch und höchst schreibbegabt - ohne Frage. Dennoch liest sich das Büchlein in einer halben Stunde und ist dann doch etwas für sehr junge Leser/innen.Ich möchte manchmal schreien, dass man/frau nicht hübsch sein muss. Es ist gut und gesund, auf sich zu achten, der Rest ist Genetik und die wenigsten Menschen sehen "toll" aus.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.