Ich bin Linus: Wie ich der Mann wurde, der ich schon immer war
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Soziologie-Referenz EAN 9783499003127

Ich bin Linus: Wie ich der Mann wurde, der ich schon immer war

Hersteller: Rowohlt  ·  MPN: 1014767
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 10:22 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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Rowohlt
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9783499003127
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Kategorie
Soziologie-Referenz
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Produktbeschreibung

Ein Satz, der wie eine Selbstverständlichkeit klingt - «Ich bin Linus» -, doch er teilt sein Leben in ein Davor und Danach. Auf beeindruckende Weise erzählt Linus Giese, warum er einunddreißig Jahre alt werden musste, um laut auszusprechen, dass er ein Mann und trans ist und warum sein Leben heute vielleicht nicht einfacher, aber sehr viel glücklicher ist. «Wer verstehen will, welche verschlungenen Wege es manchmal sein können, auf denen sich die eigene Identität entdecken lässt, wer verstehen will, wie sich eine Person immer wieder neu finden kann, wer verstehen will, was es heißt, trans zu s

Bewertungen & Erfahrungen

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Redaktion 24.05.2026 testmonster.de · Redaktion
Eine wirklich tolle und einprägsame Darstellung, die mich sofort begeistert hat. Die Art und Weise, wie die Geschichte aufgebaut ist, ist hervorragend.
Redaktion 24.05.2026 testmonster.de · Redaktion
Perfekt!
haruka 24.04.2024 amazon.de
Linus Giese bleibt mit großer Strenge bei seiner Subjektivität und gestattet sich selten, Unerklärliches erklären zu wollen. Er tut sich schwer mit der Frage nach dem "trans sein" (S. 22) und arbeitet an Geschlechterklischees wie Kleidung, Spielzeug und Schminke (S. 23). Es erleichtert beinahe, die Qualen der gegen geschlechtlichen Pubertät mitzuerleben (S. 24).Es ist das Buch einer Transition und Linus Giese berichtet über das "neue Leben, aus dem es keinen Weg zurück mehr gibt" (S. 70) und in dem er "alles weibliche an sich zerstören" wollte (S. 78). Er gibt dafür keine Antworten und wird immer dann konkret, wenn es um seinen Körper und dessen Veränderungen geht. Transition ist nicht die große, unveränderliche Wandlung, sondern der mühevolle Prozess "sich seinen Körper anzueignen", "wie eine Ermächtigung" (S. 79). Die Erkenntnis, dass Transition der Weg zum eigenen Geschlecht und nicht die Veränderung des Geschlechts dahin ist, findet sich zu Recht an vielen Stellen im Buch, denn er „steckt nicht im falschen Körper“ (S. 107). Linus Giese will „Geschlechtervorstellungen aufbrechen“ (S. 117) und „Männlichkeit komplett vernichten“ (S. 118). Er bekennt sich zu seinem trans sein und da wird das Buch ganz stark. Ihn "langweilen [...] trans Menschen, die wie cis Menschen aussehen" (S. 207). Hier öffnet er sich dem großen geschlechtlichen Raum, der die Wirklichkeit ist.Es berührt, mit wie viel Klugheit und Liebe das Buch geschrieben wurde, „weniger (aus) Liebe zu ihm selber", sondern in Zuneigung zu den Leser:innen. Unbedingt lesen!
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