Die Welt hat sich ohne dich weitergedreht - nur dein Herz kann sich erinnern. Stell dir vor, du triffst deine große Liebe. Ein absolut magischer Moment. Ihr verabredet ein Date und verabschiedet euch mit Herzklopfen. Dann wachst du nach einem üblen Sturz auf - und fünf Jahre sollen vergangen sein. Du weißt nicht, was geschehen ist. Kennst dich nicht mehr aus in deinem Leben und fragst dich beim Blick in den Spiegel: Wer bist du, Teresa? Und dir wird klar, dass du in den letzten Jahren nicht nur dich selbst, sondern auch Henry verloren hast, den Mann mit den wunderschönen Augen. Dein Herz eri nnert sich. Aber kann es eine zweite Chance geben, nach allem, was geschehen ist? Ein Roman zum Lachen und Weinen. Über Verlust und Versöhnung, über wahre Gefühle und den Mut, den es braucht, zu sich selbst zu finden.
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5
4 Bewertungen
5 ★3
4 ★1
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion29.04.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist wunderschön und sehr emotional, es fängt das Gefühl des tiefen Glücks beim Lieben perfekt ein. Ich kann es jedem empfehlen, der eine romantische Geschichte sucht.
Wir sind mehr als unsere Erinnerungen, aber ohne Erinnerungen sind wir nichts. by lesehungrigDies ist mein erstes Buch von Kristina Moninger, aber nicht das erste Buch über Gedächtnisverlust. 2019 schaffte es ein Buch mit genau dieser Thematik auf meine Jahres-Highlight-Liste und entsprechend gespannt bin ich, ob es mich diesmal ebenso überzeugen kann. Ich überlege mir, was ich alles nicht wüsste, wenn fünf Jahre aus meinem Gedächtnis gelöscht wären und ja, das wäre verdammt viel. Verdammt Schmerzhaftes und verdammt Wichtiges.Kurz zur Handlung:Nach einem Unfall findet sich Teresa in der Vergangenheit wieder. Fünf Jahre ihres Lebens sind vollständig ausgeblendet. Was bietet dieser Verlust für Chancen und was bedeutet er für ihren Alltag?Zu den Figuren:Auf Henry Bayer treffe ich zuerst in Rückblenden und mag ihn sofort. Er ist bodenständig und hortet jede Menge unnützes Wissen, das im Grunde äußerst unterhaltsam ist. Henry geht mir unter die Haut. Er macht sich verletzlich und sein Charme nimmt mich augenblicklich gefangen. Was für ein Mann, seufz.Teresa Kempf ist 27 Jahre alt und lebt in München. Sie ist Galeristin in der New Art of Munch. Teresa tut mir so leid und auf der Suche nach ihrer verlorenen Vergangenheit und damit verbundenen Gegenwart bin ich fest an ihrer Seite.Neben den Hauptfiguren tanzen wichtige Nebenfiguren durch die Zeilen. Ich habe Clara, Teresas Assistentin, sofort ins Herz geschlossen. Was für eine liebenswerte Person und ihre Autokorrekturkämpfe am Handy haben mich Tränen lachen lassen.Und nun ans Eingemachte:Die Geschichte startet mit einem Prolog, ehe ich einen fünfjährigen Zeitsprung mit einem einzigen Umblättern hinlege. Die Entwicklung der Figuren folgt einem abwechslungsreichen Tempo und alles liest sich nachvollziehbar. Beide Protas sind vielschichtig, wobei Teresa eindeutig den komplizierteren Part innehat. Rückblenden und Erinnerungsfetzen werden gelungen eingewebt und halten meine Neugierde hoch. Je mehr ich mich Teresas endgültiger Erinnerung nähere, desto angespannter werde ich. In meinem Bauch grummelt es und im Kopf läuft alles auf Hochtouren. Ich komme dem Kern der Wahrheit nahe, aber am Ende überrennt es mich trotzdem.Der Schreibstil ist warm, atmosphärisch dicht, detailliert, wo es wichtig ist und immer flüssig und leicht zu lesen. In dieser Story geht es um die tiefe Verbundenheit von Geschwistern, Vertrauen, Romantik und noch mehr Liebe. Die Geschichte wird aus den Ich-Perspektiven im Präsens von Henry und Teresa geschildert. Neben aller Tragik habe ich selten so viel beim Lesen gelacht und dafür danke ich Moninger von Herzen.Alleine Teresas Familie hat einen Film in meinem Kopf angeschmissen, den ich wahnsinnig gerne im Kino sehen möchte. Die Situationskomik ist absolut verfilmungswürdig, ebenso wie die tief greifenden Emotionen, die die Story dominieren. Ich lese eine gelungene Mischung aus Unterhaltung, Humor und Leidenschaft mit ordentlich Tiefe, ohne das es dabei zu gefühlsduselig wird oder gar kitschig wirkt.Mein Fazit:„Was wir sehen, wenn wir lieben“, habe ich trotz der nicht geringen Seitenanzahl fast an einem Tag durchgelesen und jede Menge Spaß dabeigehabt. Moninger versteht es, eine pechschwarze Nacht mit einem sonnigen Folgetag aufzuhellen. Sie lässt mich nie zu lange Trübsal blasen und wirft mich immer wieder in Momente, die mich tief berühren, locker werden lassen und glücklich machen. Was für ein Lesegenuss. Mit diesem Buch vergesse ich alles um mich herum.Von mir erhält „Was wir sehen, wenn wir lieben“ 5 beeindruckende Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.
Ich kannte die Autorin noch nicht, aber nachdem ich die interessante Inhaltsangabe und die vielen positiven Rezensionen gelesen hatte und gerade eh auf dem Liebesromantrip bin, kam ich um "Wir sehen, wenn wir lieben" nicht drumherum.Worum geht es? Theresa wacht nach einer durchzechten Nacht auf, kann sich allerdings nicht mehr an die letzten fünf Jahre ihres Lebens erinnern. Das letzte, woran sie sich erinnert, ist ihr Aufeinandertreffen mit Jugendschwarm Henry, aber der scheint mittlerweile gar nicht gut auf sie zu sprechen. Auch sonst scheint sie ihr Leben komplett umgekrempelt zu haben. Theresa muss mit einem Mal lernen, ihr altes Leben mit ihrem neuen abzustimmen...Die Autorin schafft es, gefühlvoll Einblicke in Theresas Leben und Gedankenwelt zu schaffen. Theresa selbst empfand ich als sehr sympathisch und nahbar. Durch ihre eigenen Markenzeichen, wie ihrem Pony oder ihrer Leidenschaft, dem Tätowieren, sticht sie als Hauptprotagonistin positiv heraus. Aber auch die liebenswerten Nebencharaktere werden mir wohl noch eine Weile im Gedächtnis bleiben. Sophie als wirklich coole, chaotische Schwester, die verrückte Mutti, der liebevolle Papa... Selbst Lars, von dem man als LeserIn ja nicht vom besten ausgeht, wird vielschichtig dargestellt und nicht einfach ein Stempel aufgedrückt.Der Schreibstil war spannend und emotional und hat mich stets zum Weiterlesen animiert. Die Hauptgeschichte war ein wenig vorhersehbar, aber ich denke, das war von der Autorin mitunter gewollt, da Henrys Ausführungen zu Beginn darauf hindeuten. Ich sehe hier viel mehr die Bewältigung verschiedener Schicksalsschläge im Fokus und das ist wirklich gelungen. Und ich muss unbedingt sagen, dass ich die Entwicklung der Nebengeschichte rundum Benno super fand, denn anfangs wollte ich schon die Augen verdrehen vor so viel Vorhersehbarkeit aber .. da hat mich die Autorin wohl aufs Glatteis geführt.Fazit: Ein emotionale Roman, der berührt und mit liebenswerten Protagnisten besticht.
Ich fands wirklich wundervoll zu lesen und habe mit Spannung auf die Aufklärung gewartet. Und die hat mich dann enttäuscht. Ich will nicht spoilern und erklären, ich kann es nur so überhaupt nicht nachvollziehen. Gar nicht. Trotzdem, alles andere drum herum ist nahezu perfekt, sodass ich weitere Romane der Autorin lesen werde - falls vorhanden.Also: Leseempfehlung!
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.