Goethes Faust und Einsteins Haken: Der Kampf der Wissenschaften
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Soziologie der Sozialtheorie EAN 9783499632709

Goethes Faust und Einsteins Haken: Der Kampf der Wissenschaften

Hersteller: Rowohlt  ·  MPN: 1063435
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Produktfakten auf einen Blick

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Rowohlt
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9783499632709
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Kategorie
Soziologie der Sozialtheorie
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Produktbeschreibung

Ring frei für einen Wissenswettkampf voller Überraschungen! Immer wieder wird darüber gestritten: Halten Physik, Chemie und Biologie die besseren Antworten parat oder Geschichte, Germanistik und Philosophie? Höchste Zeit, beide Lager gegeneinander antreten zu lassen! In mehreren Runden präsentieren ein Naturwissenschaftler und eine Geisteswissenschaftlerin die witzigsten und originellsten Fakten aus ihrer Zunft - und geben sehr unterschiedliche Antworten auf dieselben Fragen: Wer hat den verrücktesten Forscher zu bieten? Die einprägsamsten Formeln und Zitate? Die glänzendste Einzelleistung? S

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 18.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein spannender Mix aus Goethes Faust und Einsteins Haken und bietet viele interessante Fakten zum Wissenswettkampf. Allerdings sind einige der wissenschaftlichen Details etwas oberflächlich behandelt.
aus-erlesen 14.03.2024 amazon.de
Wenn Schach das Spiel der Könige ist, ist dann Boxen das Spiel der Straßenköter? Dieses Buch hetzt Wissenschaftler aufeinander (bzw. in den Ring), die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben können: Geisteswissenschaftler und Naturwissenschaftler. An den Unis gehen sich beide Fachrichtungen oft aus dem Weg. Klischee! Doch schon in der Antike gab es große Schnittmengen. Wer wissenschaftlich arbeitete (egal, ob nun experimentell oder theoretisch – was machen eigentlich theoretische und experimentelle Physiker?), trieb sich auch im anderen Fach herum. Was wohl auch der Tatsache geschuldet war, dass, wenn man schon lesen (und denken) es auch anwenden wollte (und konnte). Ungleiche Duelle sind also vorprogrammiert? Ungleiche Duelle sind also vorprogrammiert!Doch ganz so bierernst sollte man die Intention nicht nehmen. Annika Brockschmidt – als Historikerin und Germanistin Handtuchhalterin in der Ecke der Geisteswissenschaftler – und Dennis Schulz – als Zahlendreher mit Diplom zuständig für Blessurenverarztung und Nackenkühlung in den Ringpausen – benehmen sich nicht wie Don King und legen es auf blutige Scharmützel im gepolsterten Science-Ring der Eitelkeiten an. Vielmehr sind sie die Vorberichterstatter der Kämpfe, die unblutig und amüsant nur ein Ergebnis kennen: Einmütiges Unentschieden.Man stelle sich vor wie die im Titel angekündigten Einstein und Goethe in den Ring schreiten. Welche Einlaufmusik läuft? Ein Geigensolo bei Einstein und ein Walzer bei Goethe? Einstein wäre begeistert von Goethes Eloquenz und angestachelt durch dessen Hochmut. Goethe hingegen würde an Einstein Lippen hängen, weil er sich gern selbst auch als Naturwissenschaftler sah und wäre mit der kecken Art des Gegenübers nicht übereingekommen. Voller Witz hätte Einstein schmerzende Haken verpasst. Voller Verkopftheit wäre so manche Gerade im Gefühlsgedärm des Wuschelkopfes gelandet. Zäh waren beide, aufgegeben hätte niemand.Ein Füllhorn an Anekdoten und Deutungen ist „Goethes Faust und Einsteins Haken“ allemal. Von Alexander dem Großen und Schrödinger, über Roosevelt und die Medici bis hin zu Galilei und Röntgen reichen die möglichen Kontrahenten, die nicht immer gleich als Wissenschaftler, jedoch als große Köpfe zu erkennen sind. Ein bisschen wie bei den so genannten Promiduellen im Fernsehen oder den Celebrity Deathmatches auf MTV in den 90ern. Ernstnehmen nur bedingt, sich unterhalten lassen unbedingt. Nur wer partout einen klaren Gewinner erwartet, muss enttäuscht das Buch beiseitelegen. Alle Anderen hatten eine vergnügliche Lesezeit.
DasLesesofa 14.03.2024 amazon.de
Was haben Geisteswissenschaftler und Naturwissenschaftler auf den ersten Blick gemeinsam? Das Wort Wissenschaft steckt in ihren Namen.Ansonsten ist bekannt, dass sich beide Seiten nicht besonders Mögen. Gelegentlich kann die Ablehnung des Anderen fast schon wie ein Zusammentreffen zwischen den Fußballvereinen BVB 09 und Schalke 04 ausarten.Es ist an der Zeit, endlich mal die Fronten zu klären und das tut Annika Brockschmidt, Historikerin und Germanistin, für die Geisteswissenschaftler gegen Dennis Schulz, promoviert im Bereich Tieftemperaturphysik, für die Naturwissenschaftler!Beide treiben den Kampf im Namen der Wissenschaft auf ihrem Podcast Science Pie und nun auch in ihrem Buch Goethes Faust und Einsteins Haken aus!Meinung:Woher die Verachtung der jeweiligen Wissenschaft kommt, ist mir ein Rätsel. Für mich gehören beide Seiten zum Ganzen zusammen und auch wenn die von unterschiedlichen Themen und Ansichten sprechen, so haben sie Schnittstellen und können auch manchmal voneinander lernen. Wenn jedoch der theoretische Teilchenphysiker Sheldon Cooper, aus der TV Serie The Big Bang Theory, Witze über die Geisteswissenschaft macht, muss ich trotzdem lachen.Als großer Fan der Serie und der Wissenschaft als baldige Ingenieurin, hatte ich schon zuvor The Big Bang Theory und die Philosophie gelesen und war begeistert. Sobald ich von Goethes Faust und Einsteins Haken hörte, musste ich es einfach lesen.In Runden kämpfen die beiden Autoren Brockschmidt und Schulz miteinander. Mit Witz und Charme teilt mal die Ecke Goethe, mal die Ecke Einstein aus. Auch müssen sie gut einstecken können.Um die Argumente besser zu unterstreichen, steigen auch andere Größen wie Galilei oder Roosevelt in den Ring.Fazit:Die Autoren haben ein wundervolles und unterhaltendes Spiel zwischen den Geistes- und Naturwissenschaftler erzeugt und ich habe mich köstlich amüsiert. Die Angriffe sind gut gewählt und stichhaltig und beide Seiten bekommen ihr Fett weg. Wer aber der Gewinner ist, muss jeder Leser selber entscheiden.- von DasLesesofa.Blogspot.de
Hansgeorg Frohn 14.03.2024 amazon.de
Offenbart der/dem mit dem Thema nicht vertrauten LeserIn höchstwahrscheinlich neue globale Einsichten, der/dem mit dem Thema vertrauten Le-serIn dagegen die eine oder andere Detailkenntnis.
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