George Grosz in Berlin: Das unerbittliche Auge
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Ausstellungskataloge EAN 9783777438986

George Grosz in Berlin: Das unerbittliche Auge

Hersteller: Hirmer Verlag Gmbh  ·  MPN: 1083650
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Produktbeschreibung

Berlin der 20er-Jahre – George Grosz fand die Bildsprache, um die Triebkräfte einer entfesselten Metropole anschaulich zu machen. Mit den Mitteln der Groteske und einem »messerharten Zeichenstil« seziert er die wüste Realität seiner Zeit – und hat zugleich eine unbändige Freude an der »dollen Sache Leben«. Grosz hat das Bild der deutschen Gesellschaft der 1920er-Jahre geprägt wie kein anderer Künstler. Seine zwischen dem Ersten Weltkrieg und der Emigration 1933 entstandenen Werke sind drastische Reflexionen des moralischen Verfalls, der politischen Skrupellosigkeit und der Konsequenzen von Kr

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Manfred Orlick 01.08.2023 amazon.de
George Grosz (1893-1959) war einer der wichtigsten Künstler der Moderne. Vor allem in den 1920er Jahren wurde er für seine Karikaturen und Zeichnungen des Lebens in Berlin bekannt und prägte damit das Bild der deutschen Gesellschaft in der Zwischenkriegszeit. Mit den Mitteln der Groteske und einem „messerharten Zeichenstil“ sezierte er die Wirklichkeit seiner Zeit. Seine Bilder waren Straßenszenen. Innenansichten von Bars und Restaurants, von Kriegsinvaliden oder Prostituierten; sie klagten aber auch Kriegsgewinnler und korrupte Politiker an. Ungeschönt zeigte Grosz das Elend und die Schattenseiten seiner Zeit und legte menschliche Abgründe dar.Die Ausstellung „Glitzer und Gift der der Zwanzigerjahre, George Grosz in Berlin“ in der Staatsgalerie Stuttgart (18.11.2022 bis 26.2.2023) will den Künstler wieder ins Licht der Aufmerksamkeit rücken. Die Ausstellung, die eigentlich für das Metropolitan Museum of Art in New York geplant war, präsentiert rund 100 Werke, wobei der Schwerpunkt auf Arbeiten liegt, die Grosz zwischen 1917 und 1933 vorwiegend in Berlin geschaffen hat. Viele der Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken stammen aus namen-haften öffentlichen und privaten Sammlungen in Europa und Amerika. Die Präsentation wird darüber hinaus um zahlreiche Arbeiten aus dem eigenen Bestand der Staatsgalerie erweitert.Im Hirmer Verlag ist unter dem Titel „Das unerbittliche Auge“ der umfangreiche und reich illustrierte Katalog erschienen. Sabine Rewald, die die Ausstellung konzipierte, beleuchtet in ihrem Essay die Schaffensperiode von Grosz während des Ersten Weltkriegs und in den 1920er Jahren bis zu seiner Übersiedlung in die USA. Ergänzt wird der Essayteil durch einen Text „Eine wollüstige Wut“ des anglo-niederländischen Schriftstellers Ian Buruma, der sich ebenfalls Grosz‘ künstlerischer Laufbahn widmet. Der Katalogteil präsentiert dann einen Großteil der Ausstellungsstücke, eingeteilt in verschiedene Themen mit einer kompakten Einführung - darunter auch Familiäres und für Freunde. Da der Katalog schon Monate vor Ausstellungseröffnung vorliegt, hat man also genügend Zeit, sich bereits im Vorfeld mit Werk und Schaffen von George Grosz auseinanderzusetzen.
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