Ein frischer Blick auf die Landschaftsfotografie Lernen Sie Landschaftsfotos bewusst zu gestalten! Entdecken Sie die verschiedenen Motivwelten Theoretische Grundlagen und viele Beispiele für die gelungene Landschaftsfotos Erleben Sie die Landschaftsfotografie auf andere Art. Zwar werden in der Einleitung typische Themen wie die Wahl der Ausrüstung und Aspekte der Bildkomposition angesprochen, der größte Teil des Buches basiert allerdings auf der Entstehungsgeschichte ausgewählter Bilder von Carsten Krieger. Detaillierte Hintergrundinformationen beschreiben zu jedem Foto sowohl den technischen als auch kreativen Weg von der Idee zum fertigen Bild und vermitteln so das nötige Wissen, um zu eigenen Bildkompositionen zu gelangen. Der Autor folgt mit »Licht, Farbe und Form in der Landschaft« einer ganz eigenen Systematik der Landschaftsfotografie und teilt das Buch in die folgenden Motivwelten: Grenzgebiete - Landschaften an Übergangen und Scheidelinien, bspw. von Land zu Wasser oder von Tag zu Nacht Labyrinthe - Ordnung in »Wimmelbildern« finden und herausarbeiten Kleine Landschaften - Natur aus der Halbtotalen fotografiert Farben und Formen im Nah- und Makrobereich komponieren Der Faktor Mensch - die Spuren menschlichen Wirkens in Bilder einbeziehen Magisches Schwarzweiß - Reduktion auf Licht und Schatten
Bewertungen & Erfahrungen
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5 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion14.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet einen wirklich frischen und inspirierenden Blick auf die Gestaltung von Landschaftsfotos. Es ist eine gute Grundlage, um die verschiedenen Motivwel bewusst zu entdecken und anzuwenden.
Licht, Farbe und Form in der Landschaft von Carsten Krieger ist kein Lehrbuch im klassischen Sinne es ist einfach mehr!Im Gegensatz zu sehr vielen anderen „Fotobüchern“, selbst wenn es sich an „Fotograf*innen“ richtet, setzt hier die die Grundlagen der Fotografie voraus und steigt gleich professioneller in das Thema ein. Sein Buch geht einfach konsequent über andere Landschaftsfotografiebücher hinaus.Sehr gut ist die räumliche Gliederung des Fotoprojektes, oder auch Planung eines Bildes von Carsten Krieger aufgenommen worden.Er geht dabei über das Thema Grenzgebiete, wie zwischen Land und Küste, Gelände und Nebel, Land und optische Erscheinungen (Alpenglühen – sehr selten in der Literatur zu finden (!) zu Sonnenaufgängen etc. mit vielen Beispiel ein. Eine weitere räumliche fotografische Größenordnung spiegelt sich in den Themen wie Blumen auf der Wiese oder fotografieren auf Lichtungen wider.Den kleinsten Raum bearbeitet Carsten Krieger in dem Kapitel Kleine Landschaften. Hier geht es um einzelne Pflanzen, Felsspalten, Steine im Wasser, Gezeitentümpel etc. mit vielen fotografischen Beispielen und vor allem fotografischen Experimenten.Ergänzt wird es durch kleine Tipps im Bereich der Makrofotografie und Farbgestaltung.Sehr häufig nimmt Carsten Krieger das Element Wasser und Hydrometeore auf was mir persönlich sehr gefällt.Für Landschafts- und Naturfotograf*innen mit Erfahrung ist es ein wunderbares Buch, in dem einfach mal Themen außerhalb des Mainstreams besprochen werden und sich daher ergänzend zu allen anderen Landschaftsfotografiebüchern in der eigenen Handbibliothek vorhanden sein sollte.
Auf der Suche nach guten Fachbüchern zum Einstieg in die ernst zu nehmende Landschaftfotografie bin ich auf dieses Buch gestoßen. Ich war zu analogen Zeiten als „Allrounder“ recht engagiert und arbeite mich gerade in die digitale Natur- und Landschaftsfotografie ein.„Licht, Farbe und Form in der Landschaft“ ist kein Rezeptbuch für Anfänger. Es wendet sich an erfahrene (Hobby-)Fotografen und Enthusiasten, die sich tiefer in das Thema „Landschaftsfotografie“ einarbeiten und dazu einem Profi über die Schulter schauen möchten.Die fotografischen Grundlagen (Blende, Brennweite, ISO-Wert, ...) werden vorausgesetzt, es wird nur beschrieben, was für die Landschaftsfotografie wichtig ist. Das Kapitel über die allgemeine Ausrüstung ist mit sechs Seiten und zwei Bildern daher kurz. Nahezu der gesamte Rest des Buches ist Fotopraxis anhand von Beispielen: Ein ganzseitiges Foto, eine Seite Beschreibung; hin und wieder ein kompakter Exkurs über Langzeitbelichtung, Bildkomposition, Schärfentiefe, Makroaufnahmen und Schwarzweiß.Die Bildbeschreibung liest sich wie eine Kurgeschichte, wie eine angenehme Plauderei beim Tee. Flüssig und unterhaltsam geschrieben (als Fachbuchautor weiß ich, wie viel Arbeit in einem leicht lesbaren Text steckt) erzählt der Autor, wie es zu dem Bild kam, was es damit auf sich hat und welche Besonderheiten es bei Vorbereitung, Aufnahme und danach gab. Und er erklärt, was ihm an seinem Bild gefällt und vor allem, was nicht und warum nicht. Gerade Letzeres hat mir gut gefallen, denn es tut gut zu wissen, dass auch ein Profi oft nicht mit seinen Fotos zufrieden ist, es aber aus verschiedenen Gründen nicht besser machen konnte. Das Niveau der Fotos reicht von „das habe ich auch schon aufgenommen“ bis zu „das würde ich auch gerne können“. Mit den Tipps und der Entstehungsgeschichte sollte das möglich sein. Neben dem Text zum Bild ist immer ein kleines Textfenster mit den Aufnahmedaten: Kamera, Objektiv, Brennweite, ISO-Wert, Blende, Belichtungszeit und verwendete Filter (leider ohne Angaben zu Verlauf und Dichte, was schade ist).Besonders interessant fand ich, was für Krieger alles zur Landschaftsfotografie zählt. Er beschränkt sich nicht auf die klassische Landschaftsfotografie, sondern hält auch einige interessante Tipps zur Nahaufnahmen am Strand und zu Makroaufnahmen bereit.Carsten Krieger nimmt den Leser mit in die fotografische Praxis eines Profis und lässt den Leser an der Entstehung der Bilder teilhaben. Stellenweise hat man das Gefühl, vor Ort mit dabei zu sein. Kompliment!Ich habe viele gute Anregungen in dem Buch gefunden, in das ich mittlerweile mehr Haftnotizen geklebt habe als meine Oma Rabattmarken ins Sammelheft, und kann es Enthusiasten der Landschaftsfotografie, die mal ein anderes Buch als die üblichen Ratgeber suchen, empfehlen. Hervorragend geeignet als Bettlektüre (ich spreche aus Erfahrung :-).
Das Buch ist ‹anders› … Wundervolle Bilder (obschon mir nicht ganz alle gefallen, die dem Autor gefallen :-)), eine ganz saubere Sprache; ein Erlebnis, mit dem Fotografen mitzugehen und kritisch zu schauen. Sehr ehrlich wird auch gesagt, wenn dem Fotografen etwas nicht gefällt an seiner eigenen Arbeit – das motiviert ungemein: auch Fehler machen zu dürfen als Fotograf und zu erkennen, dass diese Fehler nicht nur mir passieren – und zu einem wunderbaren Weg gehören, unbedingt.– Etwas gar viel wurde leider der Grau-Verlaufsfilter verwendet, was oft bei etwas zu dunkel geratenen Bergfirsten ersichtlich ist. Zwei Bilder wurden vertauscht, in falscher Reihenfolge gezeigt (Seiten 46 und 48, das Herbst- und Sommerbild des Flusses) …– Ein Tipp an den Fotografen: Oftmals wurden sehr geschlossene Blenden verwendet. Klar: Die Schärfentiefe wird so ziemlich weit … aber der Beugung wegen erscheint das Bild dann etwas grund-unschärfer, und die Auflösung wird geschmälert. Damit ein Bild trotz Beugung nicht weniger aufgelöst wird in der Schärfeebene, als es die Pixel schaffen, sollte eine Blendenzahl maximal k ≈ pp/λ gewählt werden (pp = pixelpitch; λ = durchschn. Wellenlänge des Lichts ≈ 0.00055mm), was denn bei z.B. bei KB, 42MP ca. k ≤ 0.00454/0.00055 ≈ 8.25, also ca. Blende F/9 bedeutete. Bei Blende 22 wird das Bild beugungsmäßig quasi nur noch mit ca. 6MP aufgelöst … Da wurde meines Erachtens leider nicht immer das Optimum gefunden.Doch über alles betrachtet schlicht ein "BRAVO!" … und ich kann dieses Buch SEHR empfehlen! Es lässt mich intuitiver Bilder gestalten, gleich vor Ort, neu sehen, genauer beobachten – und dies nach 20 Jahren intensivem Fotografieren; zudem legte ich mir dank diesem Buch einen neuen Polfilter zu :-)) … DANKE!
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.