Eine unvergessliche Liebesgeschichte und ein mitreißender Pageturner. "Ein Highlight! Ein sehr bewegendes und eindrucksvolles Buch." NDR eat.READ.sleep. Gewinner des Waterstones Debut Prize for Fiction und des Debut Book of the Year bei den British Book Awards Für die englischen Eliteschüler Henry Gaunt und Sidney Ellwood ist der Krieg noch sehr weit weg. Nur über die wöchentlichen Meldungen in ihrer Schülerzeitung erfahren sie von den jungen Männern, die im Kampf an der Front ihr Leben lassen, und feiern sie als Helden. Doch Gaunt ist viel mehr beschäftigt mit der heimlichen Anziehung, die er für seinen charmanten Freund Ellwood empfindet, ohne zu ahnen, dass auch dieser Gefühle für ihn hegt. Als sich die beiden schließlich nacheinander bei der britischen Armee melden, holt die Realität sie schnell ein - und verändert das Leben und die Freundschaft der beiden Männer auf unvorhersehbare Weise. 'Wer dieses Buch nicht liest, verpasst was.' Bonnie Garmus , Autorin von Eine Frage der Chemie 'Der Inbegriff eines Pageturners.' Sunday Times 'Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte. Wann kamen mir Romanfiguren das letzte Mal so real vor, so liebenswert, so lebendig? Alice Winn haucht vertrauter Geschichte neues Leben ein und führt uns in diesem großartigen Debüt die ganze Bandbreite menschlichen Lebens vor Augen.' Garth Greenwell , Autor von REINHEIT und WAS ZU DIR GEHÖRT 'Durch das große Feuer ist ein großartiges Buch - mitreißend und überwältigend, klug und gefühlvoll, mit Anklängen an Wiedersehen mit Brideshead und Abbitte. Ich liebe es!' Lev Grossman
Bewertungen & Erfahrungen
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4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion12.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Eine wirklich bewegende und eindrucksvolle Liebesgeschichte, die man unbedingt lesen sollte, auch wenn ich ein kleines bisschen mehr Emotionen erwartet hätte. Der Pageturner ist sehr reizvoll und fesselnd.
Inhaltsangabe:Gaunt und Ellwood gehen auf das gleiche Internat, als der Krieg losbricht. Und beide haben versprochen, ihre Zeit an der Schule erst zu Ende zu bringen, ehe sie sich für den Krieg melden. Doch Gaunts Mutter besteht darauf, dass er seiner Familie Ehre macht und sich freiwillig für die Britische Armee meldet – gerade weil seine Familie Deutsche Wurzeln hat. Also geht er an die Front.Euphorisch und vom Krieg für den Erhalt des Vaterlandes überzeugt, folgt Ellwood ihm ein Jahr später, als er hört, dass Gaunt verwundet wurde. Für beide beginnen Monate und Jahre der Angst, des Schreckens und des Hasses. Allein ihre Beziehung scheint eine Weile die einzige Möglichkeit, sich gegeneinander aufzurichten. Und sich seiner Gefühle bewusst zu werden.Wie sehr ein Krieg und die ständige Angst vor Verlust einen Menschen jedoch verändern kann, wird ihnen erst Jahre später bewusst.Meinung:Der Erzählstil hat mir gut gefallen, mit den kurzen und langen Episoden – wenn beispielsweise zu Beginn sehr häufig kleine Geschichten eingestreut werden, die in der Vergangenheit liegen und die Figuren näher bringen. Auch die Artikel aus der Schülerzeitung und die Briefe fand ich hervorragend geeignet, die Geschichte direkt an den Leser heranzutragen. Es gibt der ganzen Handlung etwas Persönliches und Nahes.Außerhalb dieser Briefe ist der Stil teils trocken, geradezu distanziert und überträgt sich nur über die Beschreibung der Szenarien. Und diese sind gerade was das Geschehen direkt im Schützengraben oder dazwischen angeht, nicht zimperlich.Mir gefielen die Figurenentwicklungen der Hauptfiguren. Wie die einen wenig vom Krieg halten, während sich die anderen euphorisch dafür aussprechen und am Ende doch alle zum Schatten werden, und sich ins Leben zurückkämpfen müssen, ist erschreckend und faszinieren zugleich.Anfangs empfand ich Gaunt und Ellwood als etwas nervig, aber je mehr man von ihnen liest desto mehr wachsen sie einem ans Herz und je weiter der Krieg und die Beschreibungen dessen voranschreiten desto mehr sehnt man sich nach den ruhigen Episoden, in denen gewitzelt und über Liebe und Gedichte schwadroniert wird.Manchmal kam es mir vor, als wurde mit dem Thema gleichgeschlechtlicher Liebe etwas zu offen umgegangen, in einer Zeit, in der man eigentlich nicht mit dem Thema offen umging. Aber das könnte auch nur ein persönliches Ansinnen sein.Generell sollte man sich jedoch nicht all zu sehr an Figuren gewöhnen, denn die Autorin geht nicht zimperlich mit ihnen um. Häufig lernt man sie kennen und verliert sie wieder – nichts als ein Name.Und das beschreibt es recht gut.Ein Ereignis das in Erinnerung bleiben sollte, auch wenn Namen über die Zeit verloren gehen.Fazit:Mir hat das Buch sehr gefallen und ich spreche gerne eine Leseempfehlung aus.
Dieser Roman ist einfach alles:Leidenschaftlich, ehrlich, bittersüß, von naiv bis desillusioniert und berührt die Leserschaft auf ganz vielen seelischen Ebenen!Die Wirren der Liebe, die Wirren des Krieges, die Brutalität, die Zärtlichkeit- zwischen Liebe und Tod, Himmel und Hölle werden alle Facetten der Gefühle und der Zerstörung von Seelen portraitiert.Die Charaktere wirken authentisch und der Schreibstil ist gekonnt! Das Buch unterhält und zieht einen in seinen Bann! Die Charaktere sind interessant gezeichnet, haben Stärken und Schwächen, heimliche Vorlieben, Hedonismus und Heldentum in sich. Absolute Empfehlung für #durchdasgroßefeuer!
Darum geht‘s:England im Jahre 1914: Henry und Sidney lernen sich als Internatsschüler einer renommierten Eliteschule kennen und schätzen. Erst erscheint ihnen der Erste Weltkrieg noch etwas weit weg und unwirklich. Die einzigen Berührungspunkte sind die Meldungen gefallener junger Männer in der wöchentlichen Schülerzeitung. Diese Männer werden von den Ahnungslosen als Helden gefeiert. Doch als Henry und Sidney selber in den Krieg ziehen – ohne dass ihnen bewusst ist, was sie gegenseitig füreinander empfinden – holt sie die Wirklichkeit und die Härte des Krieges schnell ein. Was sie dort erleben, wird beide fürs Leben prägen und verändert auch ihr Verhältnis zueinander.So fand ich‘s:Es gibt manchmal Bücher, bei denen ich mich schwer tu‘, meine Gedanken dazu in Worte zu packen. In der Regel sind das dann Geschichten, die mich besonders intensiv berührt haben. „Durch das große Feuer“ ist wieder Mal so ein Buch. Es ist ein Buch, über das ich im Grunde nur sagen möchte: „Unbedingt lesen!“. Und dann soll es direkt auf den Leser von sich aus wirken. Ich will es aber dennoch versuchen, meine Gedanken zusammenzufassen...Mich konnte die Autorin Alice Winn mit ihrem Erzählstil gleich von Anfang an für sich gewinnen. Man hört zwischen den Zeilen den typischen Tonfall der Englischen Upperclass und gleichzeitig spürt man den jugendlichen Leichtsinn und Enthusiasmus der beiden Protagonisten. Doch beide sind auch sehr empfindsame Seelen sind, was sie jedoch in der ruppigen Schülerwelt nicht zu zeigen wagen. So ist beiden auch lange nicht bewusst, dass ihre Gefühle einander gegenüber nicht nur einseitig sind.Als beide kurz nacheinander in den Krieg ziehen, ahnen sie nicht, wie sehr die Geschehnisse sie verändern werden. Aber über all die Grausamkeiten und Schrecken, die die Autorin weder verharmlost noch maskiert hat (im Gegenteil!) hinweg, bleibt die Verbindung der beiden zueinander unerschüttert, wächst auch trotz der Distanz weiter.Auch wenn ich mich bei manchen Kriegsszenen wirklich schwergetan habe, weiterzulesen, bin ich der Autorin dankbar für dieses Buch. Ich tue mich schwer zu schreiben, dass ich es „gerne“ gelesen habe – dafür gab es zu viele Grausamkeiten. Ich möchte diese Lektüre jedoch nicht verpasst haben. Denn es ist in meinen Augen ein wichtiges Buch und auch wenn es während dem Ersten Weltkrieg spielt, sind die Themen aktueller denn je.Zudem gab es auch tatsächlich sehr schöne Momente. Und die Autorin hat es meiner Meinung nach vortrefflich geschafft, die Liebesgeschichte zwischen zwei Männern einfühlsam und glaubwürdig zu erzählen – eine Liebe, die allen Widrigkeiten der damaligen Zeit trotzte und sich zusammen mit den Charakteren der beiden Protagonisten parallel verändert hat und an allen Geschehnissen gewachsen ist. Ich hoffe sehr, das klingt jetzt nicht kitschig – denn das ist das Buch zu keinem Moment.Als Fazit gibt es für mich nur eins - auch wenn ich mich wiederhole: „Unbedingt lesen!“
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.