Fahrradklingeln und das Verkehrsrecht
Die Fahrradklingel ist das einzige Zubehörteil am Fahrrad mit dessen Hilfe man andere Verkehrsteilnehmer auf gefährlichen Situationen aufmerksam machen kann. Sie dient daher in erster Linie als ein akustisches Warnsignal, entspricht also in etwa einer Hupe, wie man sie aus Kraftfahrzeugen kennt. Doch längst zählt bei der Fahrradklingel nicht nur noch die praktische Rolle als akustische Warngeberin, sondern vielmehr auch als optischer Farbtupfer am Fahrrad und so ist die Auswahl an unterschiedlichen Motiven nahezu grenzenlos.
Unterschiedliche Typen von Fahrradglocken
In Deutschland ist es durch die StVZO - Stra?enverkehrs-Zulassungs-Ordnung - rechtlich festgelegt, dass ein Fahrrad mit mindestens einer helltönenden Glocke ausgerüstet sein muss. Die Fahrradklingel gehört demnach zur sicherheitstechnischen Mindestausstattung und sollte daher an keinem Fahrrad fehlen. Dennoch wird die Ausrüstung des Fahrrads mit einer Klingel oft vernachlässigt. Dies kann sich mitunter rächen, wenn man aufgrund der fehlenden Klingel durch die Verkehrskontrolle fallen sollte. In dem Fall muss man mit einem Bu?geld rechnen, welches prinzipiell absolut vermeidbar wäre, da eine Fahrradklingel zu den günstigen Utensilien am Fahrrad gehört. Doch auch die Fahrradindustrie versäumt es bei unterschiedlichsten Fahrradtypen, womöglich aus Gründen der Optik oder um Gewicht einzusparen, die Räder mit Klingeln auszustatten. Hier bleibt dem Käufer nichts anderes übrig, als die notwendige Fahrradklingel nachzurüsten.
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Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Fahrradklingel als verkehrstauglich gilt
Fazit
Es gibt ein gro?es Sortiment an unterschiedlichen Fahrradglocken, die sich in puncto Form, Befestigung, Mechanik, Anzahl der Töne, Material und natürlich Farbe beziehungsweise Motiv unterscheiden können. Der überwiegende Teil der Fahrradklingeln wird am Fahrradlenker montiert und dementsprechend als Lenkerklingel bezeichnet. Eine alternative Möglichkeit ist es, die Klingel am Vorbau oder am Gabelschaft zu befestigen. Auch eine Unterscheidung anhand der Glockenkonstruktion ist möglich. So erfolgt die Tongenerierung bei vielen Modellen im Inneren der Glocke, beispielsweise durch einen integrierten Zahnrad-Mechanismus. Andere Modelle besitzen hingegen einen Schlägel, der au?en an der Klingel befestigt ist und beim Kontakt mit der Glocke einen Ton erzeugt. Glocken mit äu?erem Schlägel sind immer Einton-Klingeln. Sie wirken moderner, sind meist deutlich kleiner und dadurch auch leichter, was sie beispielsweise besonders für Rennradfahrer interessant macht. Die Mounty Special Charly Fahrradglocke steht exemplarisch für diese Art von Fahrradklingeln. Au?erdem gibt es die Zweiton-Glocken, deren Merkmale die gro?e und runde Form sowie der schallintensive Ding-Dong-Ton sind.