1. Was wird für ein voll ausgestattetes Gewächshaus benötigt
Damit das Gewächshaus einen stabilen Stand hat, benötigt es einen soliden Unterbau. Ein solches Fundament ist meist aus Stahl oder Aluminium angefertigt und sollte mindestens 80cm unter der Erde liegen. Hat man für einen sicheren Untergrund gesorgt, beginnt die Einrichtung. Einen Pflanztisch als Arbeitsfläche braucht eigentlich jeder. Er bietet genug Platz für alle möglichen Gärtnerwerkzeuge. Aluminium-Tische sind schön leicht, sodass man sie im Gewächshaus öfter mal umstellen kann. Praktisch sind auch klappbare Modelle oder solche mit mehreren Abstellflächen.
2. Warm, aber gut belüftet Heizungen und Fenster als Gewächshauszubehör
In einem Regal kannst Du Gewächshaus-Zubehör platzsparend aufbewahren. Diese Regale sind meist ebenfalls aus Aluminium. Mit Gewächshausfolie wird das neue Pflanzenheim abgedeckt. Diese sollte sehr lichtdurchlässig ein und eine mindestens zweijährige Garantie gegen UV-Einwirkung haben.
3. Gut isoliert auch bei Wind und Schnee
Spezielle Luftpolsterfolie kommt zum Einsatz, wenn das Gebäude von innen oder au?en isoliert werden soll. Um Pflanzen Schatten zu spenden, ist Schattiergewebe nützlich. Im Winter bietet es einen leichten Frostschutz.
4. Kleine Utensilien für den Gärtner Töpfe, Schalen und Thermometer
Gitterfolie dient der Abdeckung von Beeten zum Schutz vor Schädlingen oder zum Errichten von Folientunneln. Dabei wird die Wärme im Inneren gespeichert und sorgt für den erwünschten Treibhauseffekt. Die Folie sollte UV-beständig sein. An den Seiten hat sie oft einen rei?festen Nagelrand zur Befestigung.
Gewächshaus-Zubehör —
Begriffe erklärt
Die wichtigsten Begriffe rund um Gewächshaus-Zubehör einfach erklärt.
Doppelstegplatten
Unkaputtbar und trotzdem lichtdurchlässig wie Glas Doppelstegplatten sind die Klassiker bei der Verglasung von Gewächshäusern. Die Platten bestehen aus zwei aufeinander geklebten Kunststoffschichten, die durch Stege in regelmä?igen Abständen verbunden sind. Deshalb haben sie gut isolierende Hohlräume und werden auch als Hohlkammerplatten bezeichnet. Die Hohlräume erzeugen einen Puffer zwischen dem Au?enklima und der Temperatur innerhalb des Gewächshauses und sorgen für ein geringes Gewicht. Au?en sind die Platten mit einer UV-Schutzfolie versehen. Doppelstegplatten aus Acrylglas werden benutzt, wenn das Material wie Glas aussehen, aber bruchsicher, witterungsbeständig und gegen Kratzer unempfindlich sein soll. Platten aus Polycarbonat sind ebenfalls stabil, witterungsfest und UV-geschützt, im Preis aber etwas günstiger als Acrylglas.
Frostwächter
Frostwächter sind Heizgeräte, die mit einem Thermostat ausgestattet sind und sich einschalten, wenn eine voreingestellte Temperatur unterschritten wird. So schützen sie empfindliche Pflanzen zuverlässig vor Frost. Die Geräte sind elektrisch und mit verschiedenen Heizleistungen erhältlich. Frostwächter funktionieren praktisch ohne jede Wartung.
Glasfederklammern
Glasfederklammern, auch Fliegenbeine genannt, sind meist aus verzinktem Eisendraht hergestellt. Dadurch sind sie zwar flexibel, aber auch nicht über Gebühr biegsam. Mit den Klammern lassen sich Glasscheiben oder Hohlkammerplatten im Gewächshaus befestigen.
Pikieren
Das Pikieren ist nötig, um heranwachsenden Pflanzen mehr Platz zu verschaffen. Man versetzt sie, sobald nach den Keimblättern die ersten richtigen Blattpaare wachsen. Der Begriff stammt vom französischen piquer für stechen. Nimmt man die Pflanzen beim Pikieren aus der Erde, führt das zu kleinen Verletzungen an den Wurzeln, wodurch das Gewächs zu vermehrtem Wurzelwachstum anregt wird. Zum Pikieren verwendet man am besten einen runden, spitz zulaufenden Pikierstab aus Holz oder Kunststoff. Mit dem Stab trennt man die Pflanzen voneinander und hebt sie aus dem Anzuchtbehälter. Dann werden die Wurzeln meist etwas gekürzt, die Pflanzen in ein neues Pflanzloch eingesetzt und die Erde mit dem Pikierstab vorsichtig angedrückt. Zum Schluss sollte man die umgesetzten Pflanzen gie?en.
* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten.
testmonster.de erhält ggf. eine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten.