1. Die Welt des Strickens und Filzens
Wenn du Pullover, Socken oder Schals selbst stricken möchtest, kannst du aus einem gro?en Sortiment an Wolle wählen. Für Socken oder Strümpfe für den Winter wird spezielle Sockenwolle benötigt. Es handelt sich um ein extrem belastbares und scheuerfestes Handstrickgarn. Für diese Eigenschaften kommen bei der Herstellung vermehrt Fasermischungen zum Einsatz. Dabei werden der natürlichen Wolle Kunstfasern wie Polyamid oder Polycolon beigemischt. Möchtest du einen Schal für den Winter stricken, dann ist Schalwolle optimal. Hier gibt es immer wieder neue Trendgarne mit Farbverlauf oder anderen Effekten. So lassen sich beispielsweise besonders flauschige und bunte Kreationen zaubern. Einen Schal kannst du auch aus Rüschenwolle stricken Diese gibt es in Netz- oder Pelzoptik und mit langen Fransen. Die Hersteller Rico Wolle und Schachenmayr sind dafür bekannt.
2. Vorteile verschiedener Materialien
Wer sich im Filzen probieren will, kauft sich spezielle Filzwolle. Mit dieser alten Handwerkskunst kannst du nicht nur Hüte oder Schuhe herstellen. Es gibt sogar Garn zum Strickfilzen von Filzbekleidung. Nachdem das Kunstwerk fertig gestrickt ist, verfilzt es beim Waschen in der Waschmaschine.
3. Vielfältiges Angebot für aktuelle Looks und Trends
Wer Strickgarn aus natürlichen Materialien sucht, sollte es mit Mohairwolle versuchen. Sie wird aus dem Haar der Angoraziege gewonnen. Im Vergleich zu Schafwolle ist sie weniger gekräuselt und dichter. Das ausgekämmte Unterhaar der Angoraziege ist besonders weich und wird zu Kaschmirwolle verarbeitet. Diese ist sehr fein und wärmt hervorragend. Gleichzeitig punktet sie mit einem geringen Gewicht. Sehr warm hält Kleidung aus Alpakawolle. Sie eignet sich für Wollallergiker, da sie kein Wollfett enthält.
4. Nadeln für unterschiedliche Stricktechniken
Mützen, Pullover oder Unterwäsche mit Angorawolle gelten als warm und kuschelig. Der Deutsche Tierschutzbund rät jedoch vom Kauf dieser Wolle ab Etwa 90 der weltweit gehandelten Wolle von Angorakaninchen stamme aus China. Dort würden die Tiere überwiegend in kleinen Käfigen gehalten und mehrmals im Jahr geschoren oder unter Schmerzen gerupft.