Eine Reihe ungelöster Todesfälle, alle unterschiedlich, doch eine Gemeinsamkeit: Sie alle erinnern an Morde aus der klassischen Kriminalliteratur. Einst veröffentlichte Malcolm Kershaw, seines Zeichens Buchhändler und Krimi-Liebhaber, eine Liste der perfekten Morde der Literaturgeschichte auf dem Blog des Buchladens »Old Devils Bookstore«. Zehn Jahre später gehört Malcolm die Buchhandlung. Die Liste hat er längst vergessen und ist umso überraschter, als FBI-Agentin Gwen Mulvey bei ihm aufschlägt. Sie ist einer Mordserie auf der Spur, die auf unheimliche Weise an Malcolms Liste erinnert. Doch Agent Mulvey ist nicht die Einzige, die sich für den eigenbrötlerischen Buchhändler interessiert. In den Schatten lauert ein Killer, der jeden Zug von Malcolm beobachtet. Und er weiß um dessen Geheimnis aus der Vergangenheit ... Vielschichtig, unvorhersehbar, mitreißend - der »New York Times«-Bestseller von Peter Swanson ist Krimikost vom Feinsten!
Bewertungen & Erfahrungen
4,0 von 5
4 Bewertungen
5 ★1
4 ★2
3 ★1
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Acht perfekte Morde.Genauso viele konnten – so ist Malcom überzeugt – in der Kriminalliteraturgeschichte verübt werden. Morde, die so gut geplant und so hinterhältig waren, dass sie unmöglich aufgeklärt werden konnten.Was nur eine Werbung für seine Buchhandlung Old Devils sein sollte, in der ausschließlich Kriminalromane und Thriller verkauft werden, wird plötzlich zum Zentrum der polizeilichen Ermittlungen.Dumm ist nämlich, dass sich ein echter Mörder an den fiktiven Verbrechen bedient.Und eben diese perfekten Morde in der Realität verübt.Selten – selten! – hat mich ein Buch so eiskalt erwischt wie dieses. Meine Erwartungen waren nicht niedrig, aber auch nicht besonders hoch, als ich anfing zu lesen, aber „Acht perfekte Morde“ hat sie alle hinter sich gelassen und wurde zu etwas, das ich zusammen mit Gone Girl nun eindeutig zu meinem liebsten Thriller ernennen muss (auch, wenn es mehr Krimi als Thriller ist).Wir folgen dem Buchhändler Malcolm, der – ganz der klassischen Kriminalliteratur folgend – kein absolut ehrlicher Erzähler gegenüber den Lesern ist. Er lügt, verschweigt und hält uns eindeutig hin. Ein dunkles Geheimnis lauert da, das ist sicher.Das macht das Buch so gut, so spannend, dass es kaum möglich war, es aus der Hand zu legen.Dass wir zudem mit einem Buchhändler einen Erzähler haben, der nun einmal Bücher liebt und eben jene auch nicht zu kurz kommen, war einfach wundervoll (auch, wenn man berücksichtigen sollte, dass man für die Bücher zu den acht perfekten Morden absolut gespoilert wird). Wir reisen mit Malcom durch die Klassiker der Kriminalliteratur, während wir einen Mörder jagen und erfahren dadurch immer mehr aus der Vergangenheit unseres Erzählers und kommen immer mehr Geheimnissen auf die Spur. Und dem Mörder immer näher.Für mich ist dieses Buch ein Beweis dafür, dass es die guten Thriller da draußen noch gibt – und man sie manchmal an unerwarteter Stelle findet. Ein absolutes Highlight!
Malcolm Kershaw ist Buchhändler und somit Buchliebhaber durch und durch. Auf dem Blog seines Buchladens „Old Devils“ veröffentlichte er vor ein paar Jahren eine Liste mit den acht perfekten Morden. Hierfür hat er sich an einer Reihe alter Krimis bedient, die bis ins Jahr 1922 zurückreichen. Von Agatha Christie über James M. Cain bis hin zu Patricia Highsmith. Eine vielfältige Auswahl, die für Malcolm eine prima Grundlage für seinen Beitrag bot. Als es dann plötzlich zu Morden kommt, die seinem Beitrag ähneln, steht das FBI in seinem Laden. Kann es tatsächlich sein, dass jemand die acht perfekten Morde kopiert und in die Tat umgesetzt hat?Ich gebe zu, dass ich eine Weile gebraucht habe, um mich in der Handlung zurechtzufinden. Was wahrscheinlich daran lag, dass die Spannung recht spät einsetzt, da wir anfangs sehr viel über die Bücher erfahren, denen sich Malcolm für seinen Beitrag bedient hat. Als dies dann aber beendet war, nahm die Story an Fahrt auf und konnte mich fesseln. Der Fall wurde von Seite zu Seite immer bizarrer, was meine Neugier ins Unendliche katapultiert hat.Malcolm war mir sofort sympathisch. Logisch, denn wir haben ja auch das gleiche Hobby: Bücher! Er wurde sehr authentisch gezeichnet, und da die Handlung ausschließlich aus seiner Sicht geschildert wird, erhält der Leser sehr viele Einblicke in Malcolms Gedankenwelt. Gerade nach dem Tod seiner Frau hat er ziemlich gelitten. Die Arbeit im Buchladen tat ihm sichtlich gut, und ich beneidete ihn, dass er die Zeit hatte, ein Buch an (nur) einem Nachmittag zu verschlingen.Der Schreibstil war gewohnt flüssig und eloquent. Swanson kann es einfach. Durch die bildhafte Beschreibung habe ich mich – wahrscheinlich, weil ich selbst Buchliebhaber bin - sowas von wohl und aufgehoben gefühlt. Ich konnte schon fast den Geruch des Buchladens riechen! Außerdem hat unser Protagonist Malcolm seine Bücher mit so viel Liebe behandelt und sie in den Himmel gelobt, so dass es völlig um mich geschehen war.Der Schlussteil hat mich dann nochmal richtig aus den Socken gehauen. Mit dieser Wendung hätte ich niemals gerechnet und war absolut überrascht. Ein krönender und gelungener Abschluss einer gut konstruierten Story!Fazit: Swanson zeigt hier eine ganz andere Seite von seinem Können und sorgt für spannenden Lesegenuss. Ihr sucht nach einer Lektüre, die euch zum Fingernägelkauen animiert? Hier ist sie!
Ich habe das Buch am Strand gelesen und war insgesamt enttäuscht. Der Titel klang vielversprechend, aber die Story zog sich aus Sicht des Buchhändlers dahin
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.