Das Rätsel der Unsterblichkeit Schottland 1647: Der Highlander John Cameron verliebt sich in Madlen, die Mätresse einer zwielichtigen Lords. Fast vierhundert Jahre später forscht die Biologin Lilian Stahl über menschliche Gene. In einer Vision begegnet ihr der Highlander. Wenig später steht sie ihm leibhaftig gegenüber. Welches Geheimnis hegt der Schotte - und warum schwebt er angeblich in tödlicher Gefahr? Mystery pur - Martina André erzählt von einer geheimen Bruderschaft und dem gefährlichen Versuch, den Tod zu überwinden.
Bewertungen & Erfahrungen
4,7 von 5
6 Bewertungen
5 ★4
4 ★2
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion14.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absoluter Meilenstein und fesselnd erzählt, ich war von Anfang bis Ende total in die Geschichte von John Cameron und Madlen hineingezogen. Eine fantastische Lektüre für alle Liebhaber von historischer Romanze!
Redaktion14.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absolutes Highlight und fesselnd erzählt, ich war sofort in die Geschichte von John Cameron und Madlen hineingezogen. Die Atmosphäre und die Handlung sind einfach fantastisch!
Die Teufelshure von Martina André ist ein gekonnte Mischung aus Historie und Mystery gepaart mit Spannung, Action und Romantik, der seinen Leser kaum zur Ruhe kommen läßt.Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Wobei entgegen der allgemein üblichen Vorgehensweise die Autorin nicht permanent zwischen den Zeiten springt, sondern die erste Hälfte im Jahr 1647/1648 spielt und die zweite Hälfte in der Gegenwart. Mir hat dieser Stil sehr gut gefallen, da ich mich nicht dauernd umstellen musste, sondern erst die Vergangenheit aufmerksam verfolgen und dann in der Gegenwart genauso spannend weiter unterhalten werden konnte.Schottland 1647/1648:Während einer Hinrichtung trifft John Cameron auf Madlen MacDonald. Auf unheimliche und mysteriöse Art ist diese allerdings mit Lord Chester Cunningham verbunden. Ihm wiederum sagt man nach, dass er mit dem Teufel im Bunde sei und benutze sie um mit dem Teufel in Kontakt zu treten.Obwohl Madlen als Teufelshure verschrien ist, spürt John sofort eine tiefe Zuneigung zu ihr. Nach einer leidenschaftlichen Nacht plant John die gemeinsame Flucht nach Frankreich, doch Cunninghams Männer durchkreuzen seine Pläne. John wird des Landesverrats beschuldigt und gerät dadurch noch mehr in Cunninghams Fänge, der an ihm und seinen Freunden eine gnadenlose Prozedur unterzieht.Schottland 2009Die junge Lilian arbeitet als Molekularbiologin und testet mittels einem Selbstversuch einen Stoff aus Pflanzenextrakten. Ihre Analyse ergibt, dass die Möglichkeit besteht, Erinnerungen von Vorfahren mittels eines biochemischen Prozesses aus den eigenen Genen zu extrahieren und über Visionen ins Bewusstsein zu transferieren. Dies hat teuflische Folgen.Unverkennbare Charaktere machen das Lesen ebenso zu einem Genuss, wie die innige und alle Zeiten überstehende Liebe zwischen John und seiner Madlen.Ich habe mit den Charakteren gelitten und mich mit ihnen gefreut und sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren waren liebevoll beschrieben.Der Schreibstil von Martina André hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist sehr flüssig und zielgerichtet führt sie die Erzählung von einem Höhepunkt zum anderen, ohne dabei zu seicht oder übertrieben zu wirken.Wie auch alle anderen Buch-Cover von Martina André finde ich auch dieses Cover sehr gelungen.Fazit:Wieder einmal hat Martina André es geschafft, mich total in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Absolut empfehlenswert!5 Sterne (aber nur, weil es keine 6 Sterne gibt)
Eigentlich kann ich weder mit Mystery noch mit Wissenschaftsthrillern viel anfangen und liebe vor allem "reine" Historienschmöker. Dann bekam ich dieses Buch geschenkt und war zunächst skeptisch. Aber jetzt bin ich vollauf begeistert und werde mir gleich noch die anderen Bücher der Autorin besorgen! Welch tolle Idee, Vergangenheit und Gegenwart zu mischen, ein bisschen Fantasy-Elemente und hoch aufregende Wissenschaftsdetails mit dazugeben. Von der ersten Seite an hat mich das alles in Bann gezogen - meisterhaft!Dabei habe ich nach Ende des ersten Teils ein bisschen gezögert, weiterzulesen. Madlen und John waren mir zu sehr ans Herz gewachsen, die Ereignisse in Schottland 1648 haben mich richtig gepackt, das alles wollte ich nicht hinter mir lassen und in die Gegenwart wechseln. Die Atmosphäre ist sehr dicht, man steckt mitten drin in den Highlands und riecht förmlich das nebelnasse Gras, die feuchte Erde, die Schafe . Gleichzeitig erleben Madlen und John eine aufregende Liebesgeschichte. Und dann ist da noch diese ewige Sehnsucht der Menschen nach Unsterblichkeit - grandios, wie Martina Andre das in diese Geschichte einflechtet.Wenn das Ganze dann in die Gegenwart übergeht, steckt man plötzlich auch wieder mittendrin. Jetzt gibt es natürlich mehr wissenschaftliche Details. Molekularbiologie, Hightech und Drogen spielen eine Rolle. Dann aber merkt man, so weit ist das alles gar nicht von der Vergangenheit weg. Ist das nicht auch ein wenig erschreckend? Es klingt sehr gut an, dass sich in den letzten 350 Jahren zwar natürlich die äußeren Rahmenbedingungen verändert haben, aber die Grundkonstanten, die Sehnsüchte und Fehler der Menschen sind leider alle gleich geblieben: Liebe, Neid, Hass sind die Antriebe, damals wie heute. Die armen Männer, die das jetzt schon 350 Jahre miterleben, wie gefrustet müssen sie eigentlich sein? Und trotzdem treibt sie weiter der Wunsch an, für das Gute zu Felde zu ziehen und das Böse endlich zu besiegen. Auch das kommt wunderbar heraus. Ich kann das Buch nur empfehlen!!!!
Die Teufelshure ist eine Mischung aus historischem Roman, Mystik und zeitgenössischem Roman. Man erfährt viel über Schottland, die damaligen Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Presbyterianern. Zeitweise hat mich das Buch an die Serie "Der Highländer" erinnert, in der Menschen reihenweise geköpft werden, da sie ansonsten unsterblich sind. Die im 17. Jahrhundert üblichen Grausamkeiten vor allem Frauen gegenüber und der Aberglaube dieser Zeit sind in einem nicht übertriebenen Maß eingeflossen. Dass die Schauplätze im historischen Teil so häufig wechseln, mag dem einen oder anderen störend erscheinen, allerdings habe ich schon deshalb mit Genuss zugehört, weil mich die Orte an meine eigenen Reisen durch Schottland erinnert haben. Wer also einen Bezug zu Schottland, insbesondere den Highlands hat, kann sich auf ein Wiedersehen freuen. Auch das Gälisch, das immer wieder zu hören ist, hat mich in den Bann gezogen.Ein wirkliches Hörvergnügen - im wörtlichen Sinne - ist das Hörbuch allerdings nicht. Zum Einen ist es der Autorin nicht gelungen, eine gute Textmelodie (Wechsel zwischen kurzen und langen Sätzen) zu erzeugen, sodass manche Passagen abgehackt klingen. Zum Anderen hat die Leserin zwar eine sehr angenehme Stimme, mit der sie durchaus in der Lage wäre, noch mehr Spannung zu erzeugen, aber ihre Lesung ist eher die einer Märchentante: immer derselbe Rhythmus, die Tonlage wird kaum verändert, zum Teil wird die Stimme sogar an völlig falscher Textstelle gehoben. Deshalb gibt es von mir nur 4 von 5 Sternen.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.