Werde ich jemals gut genug sein?: Heilung für Töchter narzißtischer Mütter
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Werde ich jemals gut genug sein?: Heilung für Töchter narzißtischer Mütter

Hersteller: G.p. Probst Verlag  ·  MPN: 1110266
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

Hersteller
G.P. Probst Verlag
EAN
9783944476162
Hersteller-Artikelnr.
1110266
Kategorie
Familie & Erziehungshandbücher
Durchschnittsbewertung
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Produktbeschreibung

Narzißtische Mütter bringen ihren Töchtern bei, daß sie nur dann geliebt werden, wenn sie sich den mütterlichen Erwartungen und Launen entsprechend verhalten. Wenn diese Frauen erwachsen werden, fällt es ihnen oft schwer, ihre Gefühle der eigenen Unzulänglichkeit, ihre Enttäuschung, ihre emotionale Leere und ihre Traurigkeit zu überwinden, und manchmal haben sie auch Angst davor, verlassen zu werden. Deshalb beginnen sie oft dysfunktionale Liebesbeziehungen und entwickeln einen Hang zum Perfektionismus, zu unablässiger Selbstkritik oder zur Selbstsabotage und Frustration. Dr. McBrides schrit

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 03.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine sehr tiefgründige und bemerkenswerte Lektüre, die viele wichtige Gedanken über das väterliche und mütterliche Verhältnis aufwirft. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.
Redaktion 03.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Tiefgründig.
LaViv 10.07.2023 amazon.de
Zum Thema "Narzisstische Eltern" gibt es bisher noch nicht viele Bücher im Deutschen. Auch deswegen war ich gespannt auf "Werde ich jemals gut genug sein?" der amerikanischen Autorin Karyl McBride.In dem Buch wird das Aufwachsen bei einer narzisstischen Mutter und das seelische Leiden, dass sich daraus für die Töchter ergibt, sehr gut dargestellt. Ich habe viele Zusammenhänge erkannt und sah einige davon vielleicht zum ersten Mal so klar beleuchtet. Das ist nicht immer angenehm, nein, das macht und ist traurig und harte Arbeit. Sie schreibt so Wahres und stellt Zusammenhänge logisch und fein fühlend dar. Sie zeigt aber auch Wege, wie man sich von diesen destruktiven Mustern lösen und von dem erlittenen Trauma gesunden kann. Dieser Teil macht ungefähr ein Drittel des Buches aus. Ich fand dieses Kapitel besonders gut und hilfreich. Die vorgeschlagenen Strategien, wie man sich von den alten Denk- und Verhaltensweisen lösen kann, sind realistisch, gut und umsetzbar. Dazu muss man sich sehr mit sich, seinem Denken und Fühlen beschäftigen, was zum Teil auch unangenehm sein kann. Die Autorin gibt der Leserin Aufgaben, die von "in sich hineinfühlen und -hören" bis zu konkreten Ausarbeitungen von Listen und Aufstellungen gehen. Besonders in diesem Teil des Buches merkt man der Autorin an, dass sie denselben Weg gehen musste und deswegen weiß, wovon sie da schreibt.Was ich aber extrem nervig und störend finde, sind die unzähligen Filmzitate (!!!), Zitate von irgendwelchen Journalisten und die viel zu vielen Schilderungen ihrer Patientinnen. Was soll ich mit einem Zitat aus dem Film "Meerjungfrauen küssen besser" anfangen? Das kann man doch nicht ernst nehmen und auch nichts daraus lernen. Die Erlebnisse der anderen Frauen waren so individuell und auch speziell, da ließ sich wenig auf mein eigenes Leben übertragen. Die Zitate haben mir keine Antworten auf meine Fragen gegeben, sondern haben einfach nur genervt. Durch diese Einschübe wurde ich aus meinem Denkfluss und dem vorher dargestellten Zusammenhang gerissen. Deswegen habe ich auch einen Stern abgezogen.Beim zweiten Durcharbeiten des Buches habe ich dann nur noch die von mir gekennzeichneten Passagen gelesen und die Filmzitate und Berichte anderer Betroffener ausgelassen. Dann war das Buch richtig gut, lehr- und hilfreich für mich.Was mir leider noch negativ auffiel, war die teilweise holprig zu lesende Übersetzung.Kann ich das Buch empfehlen? Ja doch, sehr. Der Leidensweg und das Leidensbild der Töchter narzisstischer Mütter werden sehr klar dargestellt. In dem Kapitel, das sich auf die Genesung konzentriert, werden gut umsetzbare Strategien und Ratschläge gegeben, die einem helfen aus der Opferrolle heraus und in einen neuen Lebensabschnitt einzutreten. Wer unter einer narzisstischen Mutter gelitten hat, für denjenigen ist dieses Buch bestimmt eine Hilfe, ein Augenöffnen, eine gute Anleitung.
Anja 10.07.2023 amazon.de
Wegen der positiven Berichte, dachte ich, das Buch biete etwas Neues oder andere Inhalten als Werke mit ähnlichem Thema (Susan Forward, etc). Allerdings ist es eher noch oberflächlicher, hat eine ähnliche Struktur (ist wie die meisten amerikansichen Bücher hauptsächlich mit kurzen Fallbeschreibungen und Zitaten von Patienten gespickt). Gerade vom Selbsthilfeteil hätte ich mir mehr erwartet. Es wird etwa betont, wie wichtig es sei, die Trauerphase nicht zu überspringen; dazu die Kommentare von Patienten, wie schwierig diese Phase wäre und dann NICHTS. Außer einem kurzen Satz wird nicht beschrieben wie genau man diese Phase nun angehen kann, was man tun kann, woran man erkennt, dass man angemessen getrauert hat, oder was einem sonst helfen könnte zu wissen, ob man diese wichtige Sache nun richtig gemacht hat, überhaupt gemacht hat und wie man damit umgehen soll, wenn es nicht gelingt oder was auch immer. So geht es dann dahin.Außerdem ist die Autorin selbst eine Betroffene, was normal keinerlei Problem sein sollte. Es gibt viele gute Seiten und Bücher von Betroffenen. Aber bei der Sicht auf die Frage, warum eine narzisstische Mutter häufig verschiedene Rollen für ihre Töchter vorsieht, scheint sie stark von ihrer eigenen Erfahrung auszugehen. Das mag bei einigen Menschen womöglich ganz richtig sein, bei den Fällen, die ich kenne, jedoch nicht und da hat mir das Modell des goldenen Kindes und andere Aspekte, die bei fast allen anderen Büchern zu diesem Thema gebracht werden, sehr geholfen, die Dynamik zu verstehen. Das kommt mir persönlich hier zu kurz, wenn man sich nicht schon sonst mit dem Thema beschäftigt hat. Auch finde ich den Aspekt der "Vergebung" fraglich. Wenn es keine schweren Fälle von Narzissmus sind und die Gegebenheiten stimmen, mag das gut und entlastend sein. In unserer Kultur wird Vergebung und Heilung aber oft gleichgesetzt. Dennoch gibt es auch genug namhafte Autoren die eindeutig sagen, Vergebung sei für die Heilung nicht notwendig, mitunter sogar gefährlich. Manche Dinge müssen nicht vergeben werden und man sollte sich eher darum bemühen, unabhängig zu werden. Außerdem kann man am Vorhaben zu vergeben auch verzweifeln und deswegen sollte es weder in die eine, noch in die andere Richtung eine Forderung geben. Die Autorin scheint aber an sich selbt den Anspruch zu haben, ihrer Mutter zu vergeben und wirkt auch in der Art und Weise wie sie schreibt immer noch nicht sehr losgelöst. Das hat mich von der ersten Seite weg etwas erstaunt, wieso ich ein Buch von jemandem lesen sollte, der schon im Vorwort dermaßen zu erkennen gibt, wie sehr Handlungen und Denken noch von der Mutter und ihrer Reaktion abhängen.Ich persönlich hätte das Buch nicht mehr gebraucht, nachdem ich ein anderes, günstigeres Buch gelesen habe, dass mir einen besseren Einblick verschafft hat und war eher enttäuscht. Danach habe ich noch mehr dazu gelesen und muss sagen, ich hätte dieses auch dann sicher nicht vermisst. Vielleicht ist es aber ein guter Einstieg für Menschen, die sich noch gar nicht damit befasst haben. Dennoch würde ich dann Forward oder Halpern nehmen.
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