"Switch" benutzt die Metapher des Elefanten und seines Reiters um die verschiedenen Ebenen zu adressieren auf denen Veränderungen auf Widerstände stoßen können. Der Reiter, ein kalter analytischer Geist und im Gegensatz dazu der Elefant, ein behäbiges Tier das möglichst auf bekannten Wegen unterwegs sein möchte und für neue Wege einen besonderen Anreiz braucht."Switch" ist ein außerordentliches Buch, da es sozusagen das Prinzip Hoffnung zelebriert. Die Autoren beschreiben viele Fälle in denen man meist nur das was schief geht sehen würde, zeigen aber auf, dass mit der Suche nach den guten Dingen im Schlechten der Grundstein zu einem Wandel gelegt werden kann.Insgesamt ein empfehlenswertes Buch, auch wenn es an manchen Stellen sehr länglich erscheint. Die Beispiele sind schöne einprägsame Geschichten wie die von "Attila the accountant" und der Leser erfährt zudem viel über psychologische Studien die manchen "Aha-Effekt" auslösen.Mir persönlich half das Buch schon bei einem Kundenbesuch den ich hatte, kurz nachdem ich die ersten Kapitel gelesen habe. Dank "Switch" änderte ich mein Vorgehen von der streng analyitsichen Fehlersuche beim Kunden hin zu einer Lösung, die dem Kunden hilft. "Switch" weist explizit darauf hin, dass zuviel der Analyse manchem Projekt eher schadet als es nützt. Mit diesem Wissen im Hinterkopf verlief der Kundenbesuch für alle Seiten sehr zufriedenstellend.4 Sterne von mir, Punktabzug wegen der diversen "Längen" die es nicht gerade zum "Pageturner" machen. :-)