Mütter, die gehen
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EAN 9783351042196

Mütter, die gehen

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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Mütter, die gehen | Begoña Gómez Urzaiz | Buch | 320 S. | Deutsch | 2024 | Aufbau Verlage GmbH

Bewertungen & Erfahrungen

4,5 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★ 3
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.

Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.

Redaktion 31.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist sehr ansprechend und bietet interessante Einblicke, auch wenn ich einige Abschnitte als etwas zu dicht empfunden habe. Insgesamt empfehlenswert für alle, die sich für dieses Thema interessieren.
Redaktion 31.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absolutes Highlight und hat mich tief beeindruckt; die Geschichte ist fesselnd und die Perspektiven sind unglaublich aufschlussreich. Ich kann es jedem wärmstens empfehlen, der tiefer in die Welt der Mütter eintauchen möchte.
Redaktion 31.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Ich habe dieses Buch vielen Leuten geschenkt und sehe, dass es gut ankommt. Die Art, wie es gestaltet ist, ist für Geschenke passend. Die Lesbarkeit ist gut, man kann sich in die Texte vertiefen. Es ist ein Buch, das man gerne weitergibt.
Johanna Vedral 05.12.2024 amazon.de
Essays, die zum Nachdenken über die Mutterrolle anregen. Erfrischend,dies nicht nur aus der deutschen Rabenmutterperspektive zu lesen, sondern internationale PerspektivenBeispiele
Lucy Liu 05.12.2024 amazon.de
Der Titel dieses Sachbuchs hat mich sofort angesprochen, weil ich mir denken konnte, welche Problematik hinter dem Inhalt stehen könnte. Ich kenne viele Mütter, die gegangen sind. Und ich weiß, wie oft sie leiden und doch nicht anders konnten. Und wie gesellschaftlich ein Urteil über sie gefällt wurde ohne die Hintergründe auch nur annähernd wissen zu wollen.Diese Mütter bekommen in diesem Buch eine Stimme. Mütter, die aus finanziellen Gründen ihre Kinder beim Partner oder den Großeltern zurücklassen, um im Ausland andere Kinder oder Senioren zu betreuen. Sie nehmen in diesem Buch allerdings nur einen kleinen Teil ein. Mütter, die der Liebe wegen die Kompatibilität ihres bisherigen Familienlebens nicht unter einen Hut bekommen und sich Zeit ihres Lebens fragen, ob sie einen Fehler gemacht haben.Mütter, die der Freiheit wegen ihrer Familie verlassen, um sich selbst verwirklichen zu können. Und sich immer wieder dafür rechtfertigen müssen, etwas getan zu haben, was bei Männern als relativ naturgegeben angesehen wird.Die Autorin hat es geschafft Beispiele aus der Vergangenheit mit Aktualität und Zeitgeist zu verknüpfen. Doris Lessings Mutterschaft wird genauer unter die Lupe genommen, genauso wie die Rollen der Meryl Streep. Maria Montessori, die ihre Rolle in der Wissenschaft gut ausfüllte, ihre Mutterschaft aber aus Gründen, überkompensierte und Ingrid Bergmann, die nur glücklich war, wenn sie Männern folgte, sind weitere Beispiele, die wir uns genauer anschauen. Ganz nebenbei beschäftigt sich die Autorin aber auch mit Müttern, die blieben, „Regretting Motherhood“ , oder dem Phänomen, dass Müttern, schon in der Schwangerschaft, die Schuld für Missbildungen, Krankheiten oder Hyperaktivität ihrer Kinder aufgeladen wird („ das darfst du nicht essen, sonst passiert deinem Baby dieses oder jenes“). Sie spart dabei nicht mit Eigenreflektionen.Die Aufteilung des Buches ist ihr sehr gut gelungen. Selbst Personen, die ich nicht kannte, weil sie aus dem spanischen Kontext kommen, fand ich interessant es ist leicht zu lesen.Ich hab ein großes Herz für Mütter die gegangen sind, weil ich finde, dass sie gesellschaftlich oft ungerecht betrachtet werden. Deshalb war es leicht, mich für dieses Buch zu gewinnen. Wenn ihr für einen literarischen und kritischen Perspektivwechsel zu haben seid, dann sei Euch dieses feministische Buch sehr empfohlen.Am Ende sei noch angemerkt:Weder das Buch noch die Rezension sind ein Plädoyer dafür, seine Kinder zu verlassen. Aber ein Appell die, die es tun nicht pauschal zu verurteilen, ist es schon.
pharmacy 05.12.2024 amazon.de
„Was für eine Mutter verlässt ihr Kind? Bestimmt nur eine der allerschlimmsten Sorte.“Auf der Rückseite von „Mütter, die gehen“ sind die folgenden Fragen abgedruckt: „Was für eine Mutter verlässt ihr Kind? Und warum dürfen Väter eigentlich jederzeit gehen, Mütter aber nicht?“Begoña Gómez Urzaiz betrachtet die Gründe, die Mütter dazu zwingen oder veranlassen, ihre eigenen Kinder zu verlassen. Dabei orientiert sie sich vor allem an berühmten Frauen aus der Popkultur und der Literaturwelt, wie zum Beispiel Doris Lessing oder Ingrid Bergman. Urzaiz bespricht diese Umstände und reflektiert dabei auch ihre eigene Mutterschaft und hinterfragt die Schuld, die Müttern auferlegt wird.So gut ich das erste Drittel des Buches fand, so wenig hat mich leider der Mittelteil erreicht. Zu sehr hat sich die Autorin an Nebensträngen aufgehangen und damit den roten Faden verloren, auch wenn diese Essays interessant waren (Beispiel Momfluencer). Auf den letzten Seiten beschäftigt sich Urzaiz mit dem, was ich eigentlich aufgrund des Klappentextes erwartet habe: sie lässt Mütter, die ihre Kinder verlassen haben, zu Wort kommen. Es ist sehr emotional, die Beweggründe dieser Frauen zu lesen, auch wenn sie hauptsächlich finanzieller Natur sind, um dem Kind später eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin hier eben diese Beweggründe tiefer analysiert und die gesellschaftliche Struktur der Mütter eingebettet hätte, das ist ihr leider nur zu einem geringen Teil gelungen.Ich finde Urzaiz’ Buch trotz der strukturellen Abstriche unfassbar wichtig, denn diesem Tabuthema sollten wir unbedingt mehr Aufmerksamkeit widmen.„Mutter sein bedeutet letztlich, eine Sammlung verschiedener Versionen von Schuld anzuhäufen, die sich ohne Rücksicht auf Widersprüche überlagern. Im Universum Mutter ist die Schuld, ein Kind vorübergehend verlassen zu haben, perfekt mit der Schuld kompatibel, es zurückgeholt zu haben.“
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