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EAN 9783843612463
Goethe und der Koran: Texte von Johann Wolfgang von Goethe. Kalligrafien von Shahid Alam
Goethe und der Koran | Texte von Johann Wolfgang von Goethe. Kalligrafien von Shahid Alam | Kuschel
Bewertungen & Erfahrungen
4,7 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★5
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2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion06.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Diese Zusammenstellung von Goethes Texten und den kalligrafischen Arbeiten von Shahid Alam ist eine faszinierende und tiefgründige Reise in die Welt des Orients. Die Qualität der Drucke und die Tiefe des Inhalts machen dieses Buch zu einem unvergesslichen Klassiker.
Redaktion12.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Die Anordnung der Texte ist gut strukturiert und die Kalligrafien sind klar lesbar. Die Aufmachung des Buches ist ordentlich. Allerdings ist die Verpackung etwas zu groß für den Transport. Trotzdem ist die gesamte Präsentation für die Arbeit geeignet.
Redaktion04.07.2025
testmonster.de · Redaktion
Das Buch kam gut verpackt an und der Zustand ist in Ordnung. Der Einband ist ohne sichtbare Mängel. Die Seiten sind sauber und gut zu lesen. Die Lieferung war ohne Probleme.
Ein tolles Werk zur richtigen Zeit.Wichtige Botschaften im Sinne eines besseren, interkulturellen Verständnisses, fernab von politischen und pauschalen Klischees
In our current world situation where the challenges of climate change and the threat of both present and future pandemics require an unprecedented degree of international collaboration, the publication of Goethe und der Koran (Goethe and the Qur’an) by the renowned interfaith scholar Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel and the acclaimed interfaith calligraphic artist Shahid Alam is a multiple gift. The world is now made aware, more systematically than ever before, of the deep affinities between German’s greatest poet (author of Faust) and Qur’anic culture. Goethe’s West-East Divan (1819), a collection of wordsongs inspiring Schubert, Schumann, and hundreds of other composers, amounts to an intercultural dialogue between Goethe and Muhammad Shemseddin Hafiz, revered medieval pub poet in the Islamic-based Sufi tradition whom the German bard called his “twin brother.” Goethe appended to the book a note observing a rumor had circulated stating the book’s author was himself a Muslim; Goethe replied that he was disinclined to deny the report! Therefore, Kuschel’s comprehensive biographical survey and analysis of Goethe’s response to Islamic tradition in general and the Qur’an in particular is a gift to lovers of exemplary verse: “You in a thousand forms yourself may hide,” a supremely beautiful love lyric, is also a perfect Persian-style ghazal, in which Goethe depicts his ladyfriend in terms of the 99 Qur’anic attributes of God. The Kuschel-Alam book is also a gift to humanity as a whole in its love for peace, for we recall that the Qur’an aims to be a unifying guidebook: Allah reminds us that he gave both the Torah and the Gospel “as a guidance and a light” (Qur’an 3:3, 5:46). Shahid Alam’s illustrative art for the Kuschel text embodies the delight of this inclusivity, as Goethe himself loved doing exercises in Arabic script calligraphy. Part I offers a complete transcription and analysis of Goethe’s Islam-related texts – a tremendous favor for the researcher as for the present-day poet. Part II traces the young Goethe’s Quranic study, and it then clearly explains the problems confronting the poet when his employer asked him to translate a Voltaire play about Muhammad which involved some problematically distortive appraisals by Voltaire. Part III is a connoisseur’s treat: all the Qur’anic enhancements of Goethe’s Divan are treated in wonderfully rich detail. Part IV sums up in balanced fashion the German poet’s attitudes to the Qur’an, both enthusiasms and reservations, throughout the course of his life. The book closes with an epilogue on the present-day import of its findings, followed by a chronology of Qur’an-related events in Goethe’s life, and ending with a bibliography. In sum: an intercultural dialogue book of immense value. –Martin Bidney, Prof. Emeritus, Binghamton U.
Eine umfassende Darstellung des im Titel angebenen Themas von einem katholischen Theologen, Religions- und Literaturwissenschaftler. Sämtliche auf den Islam bezogene Äußerungen Goethes werden chronologisch aufgeführt und kommentiert , inklusive Briefstellen, Entwürfe zu einer Mohammed-Tragödie und Goethes eigenhändige Auszüge aus dem Koran (natürlich aus der ihm vorliegenden ersten deutschen Übersetzung). Zeitbezüge werden hergestellt, mögliche Quellen genannt, Goethes West-östliche Divan-Gedichte interpretiert. Besonders aufschlussreich waren mir Goethes Bezugnahmen auf den Koran, auf Religion und Christentum überhaupt in seinem autobiografischen Werk Dichtung und Wahrheit. Leser, denen philologische Details der Goethe-Forschung weniger wichtig sind, kommen besonders in dem vierzigseitigen, die politische Aktualität miteinbeziehenden Epilog: „Herausforderungen heute“ auf ihre Kosten. In diesem Buch wird ein Islam sichtbar, der heute leider von terroristischen Anschlägen und Drohgebärden übertönt wird. Goethe, dessen Zeit noch unter dem Eindruck der Türkenkriege stand, betonte hingegen die Verbindungen zwischen den Religionen und bezog Stellung gegen die Verleumdung des Islam. Denn damals galt Mohammed überwiegend als „Antichrist“ und „falscher Prophet“ und der Koran nichts als ein „Lügenbuch“. Für Goethe dagegen waren der Koran wie das Alte Testament einzigartige Sprachdenkmäler, hervorgegangen aus einem gemeinsamen orientalischen Kulturraum. Kuschels Text überzeugt, wenn er uns Goethes durch Koranlektüre gewonnenes, gelassenes Geltenlassen von Glaubensüberzeugungen nahelegt. - Wunderschön die Kalligraphien des aus Pakistan stammenden Künstlers Shahid Alam. Kalligrafien haben im Arabischen liturgische Bedeutung: es gilt, der Schönheit Gottes in der Schrift nachzuspüren. Besonders hat mir die Kalligrafie zu Goethes berühmten Vierzeiler („Gottes ist der Orient, Gottes ist der Okzident…“) gefallen, die auch von Kuschel besonders erläutert und gewürdigt wird. Die volle Schönheit der Kalligrafien erschließt sich wohl nur dem Kenner des Arabischen ganz, d.h. dem, der die buchstäblichen Wort- und Sinnspiele durchschaut und dem auch die kalligrafische Tradition vertraut ist, als Filigranwerk aus vorgegebenen Formen. Mögliche Anspielungen müssen allerdings dem, der arabisch nicht lesen kann, verborgen bleiben.
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Letzte Aktualisierung: 26.09.2026 18:17 Uhr.