Im zweiten Teil der Trilogie befindet sich Captain Una, Spocks Vorgängerin auf der Enterprise, in dem fremden Universum der schneckenartigen Jathor und sucht ihre Mannschaftskollegen, die sie vor 18 Jahren dort zurücklassen musste. Kirk hatte ihr zugesichert, nach ein paar Wochen nach Usilde zurückzukehren, um das dortige Portal in dieses Universum erneut zu öffnen und sie mit den Verschollenen einzusammeln, wäre da nicht der unglückselige Vorfall gewesen, bei dem ein romulanischer Spion den Portalschlüssel aus Kirks Besitz gestohlen hatte.Die Enterprise wird derweil ins Centaurus-System beordert, wo Friedensverhandlungen zwischen der Föderation und den Klingonen unter der Leitung von Spocks Vater Sarek zu kippen drohen, nachdem der Delegationsleiter der Klingonen, Ratsmitglied Gorkon, spurlos verschwindet und zwei verschiedene unbemerkte Parteien versuchen, die beiden Verhandlungspartner gegeneinander aufzustacheln.Im Mittelpunkt stehen die diplomatischen Bemühungen, den Konflikt zwischen der Föderation und den Klingonen nicht eskalieren zu lassen, damit die Drohung der Organier sich nicht verwirklicht und beide Kontrahenten waffentechnisch in die Steinzeit versetzt werden sowie das Bemühen der Romulaner, mit Hilfe des erbeuteten Transferschlüssels genau dieses zu erreichen.Auf einem Nebenschauplatz spielt sich ein Vater-Tochter-Konflikt ab, der Schiffsarzt McCoy immerhin eine Rolle in dem Roman zuteil werden lässt, ohne die er in der Handlung viel zu kurz gekommen wäre.Ansonsten stellt das Treiben auf dem romulanischen Kreuzer und dem Machtpoker zwischen Militär und dem Geheimdienst Tal Shiar die diplomatische Auseinandersetzung um Botschafter Sarek beinahe in den Schatten und auch das Abenteuer, das Captain Una bei den Jathor zu bestehen hat, wird dann wohl erst im dritten und letzten Teil ereignisreicher geschildert.Da die Zukunft des verschwundenen Klingonen Gorkon ein Fixpunkt im Star Trek-Kontinuum ist, ist sein Schicksal in der Trilogie im Grunde genommen ohne Bedeutung, wie eigentlich auch der gesamte Vorfall auf Centaurus. Aufgrund des professionellen Schreibstils von David Mack, bei dem es selten Längen zu überbrücken gibt, kommt jedoch keineswegs Langeweile auf und es ist für gute Unterhaltung gesorgt, die darüber hinweg hilft, dass das Ende des zweiten Teils vielleicht ein kleines maues Gefühl zurücklässt, was den Beitrag der Geschichte zum Star Trek-Kanon angeht.