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In dem Buch geht es um Fern und das Ferienresort mit den romantischen Blockhütten am Ufer, Tretbooten auf dem glitzernden Wasser und den Sonnenuntergängen am See. Ihre verstorbene Mutter hat ihr das Ferienresort am kanadischen Smoke Lake vererbt. Hier erinnert sie alles an die Sommer ihrer Kindheit und an ihre Jugendliebe. Gleichzeitig aber auch an den größten Schmerz. Als hätte sie damit nicht genug zu kämpfen, betritt Will Baxter das Resort. Er ist der Mann, den sie vergeblich versucht aus ihrer Erinnerung zu verbannen. Mit ihm hat sie vor zehn Jahren einen Sommertag verbracht, welcher der aufregendsten ihres Lebens war. Dieser Tag endete mit einem Versprechen, das er nie eingelöst hat. Fern kann nicht glauben, dass er ihr helfen soll, das Resort finanziell zu retten. Er raubt ihr immer noch den Atem. Plötzlich sind all die Gefühle von damals wieder da. Doch Will kommt neun Jahre zu spät.Das Buch hatte einen sehr schönen, bildlichen Schreibstil, an den ich mich sofort gewöhnt habe. Die Umgebung, die für die Geschichte wohl auch mit am wichtigsten ist, wird wirklich gut beschrieben. Und so fühlt es sich an, als würde man neben der Protagonistin und den anderen Charakteren, im eigenen Ferienhaus übernachten und alles verfolgen. Die Protagonistin Fern ist sehr sympathisch und ihre Handlungen sehr nachvollziehbar. So erfährt man viel von ihrem Werdegang und wie sie mit Schwierigkeiten umgeht. Auch bei Will ist das so. Dieser ist jedoch viel zurückhaltender, weshalb er sehr geheimnisvoll bleibt - für Fern und den Leser. Wir erfahren die Geschichte der Beiden, indem abwechselnd die Gegenwart und die Vergangenheit beschrieben wird. Beides fand ich sehr gelungen. Es ist insgesamt eine sehr ruhige Geschichte, in der nicht so viel passiert, die dafür aber umso mehr Tiefe hat. Ich mochte sie insgesamt wirklich sehr gerne und habe mich in der Geschichte einfach jederzeit wohlgefühlt.Wer also ein Wohlfühlbuch, mit tollen und authentischen Charakteren für Zwischendurch sucht, ist hier genau richtig. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen.
Vor einem Jahr habe ich das Buch > Fünf Sommer mit dir< inhaliert, die Chemie zwischen Percy und Sam und den Schreibstil habe ich bewundert.Ich wusste sofort, auch die neue Geschichte von Fern und Will wird mich begeistern.Und jaaaa, was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht, auch dieses Mal entführt uns die Autorin, an einem idyllischen See in Kanada.Fern hat von ihrer Mom, das Ferienresort geerbt.Unvergessliche schöne Zeiten, hatte sie in ihrer Kindheit. Auch mit Will verbrachte sie einen Sommertag vor zehn Jahren. Der schönste in ihrem Leben. Und ganz viele traurige kamen danachEin Versprechen, das Will nie eingelöst hat, bricht ihr das Herz.Ein Wiedersehen mit Will im Resort und die Vergangenheit kehrt zurück.Ich mochte die Rückblenden. Stück für Stück erfahren wir, was geschah. Ausführlich wird von der ersten Begegnung erzählt.Ich habe die zweite Second-Romance-Chance in vollen Zügen genossen. Die heutige und vergangene Version, den See, Toronto, Fern und Will habe ich geliebt.Die Tagebucheintragungen von der Mutter waren sehr intensiv, ich mußte echt schlucken.Die Story ist chaotisch, romantisch, turbulent und voller Liebe.Wenn du auch an einem ganz besonderen Ort, an einem wunderschönen See in Kanada fliehen möchtest, dann kann ich dir, die Story von Fern und Will an Herz legen.
Ferns Mutter ist überraschend bei einem Autounfall gestorben und hat ihrer einzigen Tochter ihr geliebtes Ferienresort vermacht. Fern, die von der Eröffnung eines eigenen Cafés geträumt hat, kehrt notgedrungen an den Ort ihrer Kindheit und Jugend zurück, dem sie bewusst den Rücken gekehrt hatte. Dort trifft sie nicht nur ihre Jugendliebe Jamie wieder, sondern auch Will Baxter, den ihre Mutter vor ihrem Tod als Finanzberater engagiert hatte. Mit Will hat Fern vor zehn Jahren einen Tag in Toronto verbracht. Aus einer zufälligen Begegnung wurde ein Tag voll knisternder Spannung mit einem idealistischen Künstler. Ein Jahr später wollten sich die beiden im Resort von Ferns Mutter treffen, doch Will kam nicht. Die Zurückweisung hatte Fern getroffen und zehn Jahre später sind all die verwirrenden Gefühle für Will wieder da.Fern steht vor schwerwiegenden Entscheidungen. Nimmt sie das Erbe ihrer Mutter an? Gibt sie Will und sich eine zweite Chance?Der Roman handelt auf zwei Erzählebenen. In der Gegenwart muss sich Fern entscheiden, ob sie dauerhaft an den Ort ihrer Kindheit zurückkehrt und das Lebenswerk ihrer Mutter und Großeltern übernimmt, das inzwischen marode ist. Die Kapitel der Vergangenheit geben einen Rückblick auf den 14. Juni vor zehn Jahren, als Fern Will kennenlernte, nur einen Tag mit ihm verbrachte und sich verliebte. Doch der Zeitpunkt war der falsche, Fern fest liiert und kurz davor, ihre Zelte in Toronto abzubrechen.Die Vergangenheit ist aufregend geschildert. Die Emotionen zwischen Fern und Will sind spürbar. Man taucht wie sie rauschhaft in einen Strudel aus Kunst und Musik, spürt die zeitweise Unbeschwertheit, an nur einem Tag einfach alles machen zu können, aber auch die Aussicht auf ein bittersüßes Ende.In der Gegenwart sind Fern und Will erwachsener und haben ihre Erfahrungen mit dem Leben gemacht. Fern trauert um ihre Mutter und spürt die Last ihres Erbes und die Angst vor der Verantwortung. Will steht ihr wegen der Zukunft des Resorts beratend zur Seite, wobei sehr schnell klar wird, dass ihre Beziehung nicht auf einer beruflichen Ebene bleiben wird.Doch bei all der zaghaften Wiedersehensfreude steht immer noch die Frage zwischen ihnen, warum Will Fern vor neun Jahren so enttäuscht hat und welches Geheimnis er birgt, denn über sein Leben hält er sich bedeckt und gibt nur zögerlich Details preis.Der Roman handelt vom Erwachsenwerden, von Lebensentscheidungen, von zweiten Chancen und einer verloren geglaubten Liebe. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Musik ein Ausdruck des Lebensgefühls von Fern und immer wieder Songs erwähnt werden, die die Geschichte und die Stimmung perfekt untermalen.Die Geschichte wird gleichförmig ruhig erzählt. Es gibt keine ausgetragenen Konflikte, Gefühlsausbrüche oder lauten Worte. Auf beiden Erzählebenen nähern sich Fern und Will nur sehr allmählich an und halten sich mit Gefühlsbekundungen zurück. Dass Fern sowohl in der Vergangenheit als auch der Gegenwart vor ähnlichen Entscheidungen steht, lässt die Geschichte etwas monoton erscheinen.Die Trauer um ihre Mutter wird dabei vernachlässigt, ihre Tagebücher spielen eine so untergeordnete Rolle, das sie genauso gut unerwähnt hätten bleiben können und auch den Nebencharakteren wie Ferns Freundin Whitney und ihrem Ziehvater Peter hätte mehr Raum gegeben werden können, um die Geschichte abwechslungsreicher und lebendiger zu gestalten. Für mehr Atmosphäre hätten das Ferienresort und seine Probleme, die schöne Landschaft am See und die Aktivitäten in der freien Natur gerne einen engeren Bezug zur Geschichte haben können. So schöpft "Nächsten Sommer am See" sein volles Potenzial nicht ganz zufriedenstellend aus.Es ist eine sehnsüchtige Liebesgeschichte, in der die Gefühle der Protagonisten authentisch vermittelt werden, in der ich jedoch die Erklärungen und Entschuldigungen für Will nicht nachvollziehen konnte. Seine Geheimniskrämerei macht die Geschichte unnötig dramatisch, insbesondere da am Ende eine wirkliche Enthüllung ausbleibt. Das Nachwort der Autorin trägt dagegen viel zum Verständnis bei, was der Roman nicht vermittelt.
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Letzte Aktualisierung: 28.09.2026 10:14 Uhr.