Stephen King - GEBRAUCHT Der Dunkle Turm Band 4 Glas - Preis vom 02062023 050629 h
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EAN 9783453875593

Stephen King - GEBRAUCHT Der Dunkle Turm Band 4 Glas - Preis vom 02062023 050629 h

Hersteller: King, Stephen  ·  MPN: 8613
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Der dunkle Turm 4. Glas | Stephen King | Taschenbuch | Der Dunkle Turm | 992 S. | Deutsch | 2003

Bewertungen & Erfahrungen

4,0 von 5,0
2 Bewertungen
5 ★ 0
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Verteilung basiert auf 2 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Branwen 09.06.2023 amazon.de
Äußerst unterhaltend - das ist das Buch zweifellos. Dass Rolands Jugendgeschichte erzählt wird, war mehr als überfällig - es hat ja zahlreiche Andeutungen gegeben, und die Geheimnistuerei darum, was nun genau passiert ist, verliert nach ein- oder zweitausend Seiten doch so allmählich an Glaubwürdigkeit: Roland hat die neuen Freunde aus New York als Partner anerkannt, also muss er irgendwann den Mund aufmachen. Dass das ein Wagnis ist, ist auch klar - weniger für Roland, meine ich, als für den Erzähler. Denn die wahre Spannung liegt im Schweigen, und um ansatzweise dem gerecht zu werden, was man sich als Leser inzwischen so alles über Susan und darüber, wie Roland zu dem Mann geworden ist, der er jetzt ist, zurechtphantasiert hat, muss S.K. jetzt schon ganz gewaltig vom Leder ziehen. Das weiß er natürlich auch und tut es auch - im Zweifelsfall eher zu sehr als zu wenig. Wenn man über den seltsamen Porno, mit dem Susans Geschichte anfängt ("Ehrbarkeitsprüfung"), mal großzügig hinwegsieht, ist es wirklich spannend und auch bewegend. Die Schilderung der ersten Liebe finde ich gelungen - ohne den Zynismus des erwachsenen Autors, mit dem man bei diesem Thema fast sicher rechnet. Etwas quälend zu lesen, weil man weiß: Egal, welche Hoffnungen zwischendurch auch immer wieder (geschickt) geweckt werden, es endet böse. Aber es gibt zwei Dinge, die mich etwas enttäuscht haben.1. die Charakterzeichnung: denn Roland ist als Vierzehnjähriger schon genauso wie später als Erwachsener, egal wie oft die Erzählung es anders behauptet. Der spätere Revolvermann schimmert nicht nur durch, sondern ist voll da: nicht nur die ganze (unglaubwürdige) Geschicklichkeit mit den Waffen bei allen drei Jungen, sondern auch Rolands Geschick als Taktiker, seine Autorität als Anführer, eine Kenntnis von Menschen und Politik, die Erfahrung voraussetzt - nicht nur den Scharfblick der Pubertät; da ist auch die Wortkargheit und auch bereits die ganze Skrupellosigkeit beim Töten. Mit seinen zwei gleichaltrigen Freunden deckt der Vierzehnjährige im Alleingang Betrug und Verrat einer ganzen Provinz auf und bringt es ganz schön weit darin, diesen zu vereiteln. Die Geschichte mit Susan, so eng sie damit verwoben ist und so ergreifend sie geschildert wird, bleibt der Figur irgendwie äußerlich - so als würde Roland, wie er selbst sagt, zwei Leben leben, eines als Verliebter und eines als Haudegen; die eine Existenz erklärt die andere nicht, berührt sie kaum. --2. Rolands Welt. Ich habe mir die untergegangene Welt viel schöner, glänzender und exotischer vorgestellt - aber egal, wo es anfängt, irgendwann landet man mit King anscheinend immer in der amerikanischen Provinz, dort, wo sie am provinziellsten ist. Die Westernlandschaft von "Schwarz" hatte die Erhabenheit der Wüste, postapokalyptisch, und die zwei Folgebände führten das fort und steigerten es in mancher Hinsicht noch. Mit "Glas" aber landet man - nach einer atemberaubenden Fahrt mit Blaine, dem geisteskranken Zug - ziemlich unsanft in Kansas. Die Bewohner sind zwar glücklicherweise tot (tut mir leid, dass ich das so sagen muss, aber sonst wäre es halt überhaupt keine Fantasy-Welt mehr) und die Burger-Kings haben bis auf weiteres geschlossen, aber der Müll unserer Zivilisation verstopft und banalisiert die Landschaft. Hofft man nun, mit der Erzählung von Rolands Jugend in ein märchenhaftes oder irgendwie beeindruckendes Land entführt zu werden, so wird man abermals enttäuscht. Über Gilead erfährt man nicht viel, und Mejis, wo Susan lebt und die Geschichte spielt, ist einfach nur miefig. Die dumpfen und schmuddeligen Rancher dieses Nests, gerissen und stupide zugleich, deren Interessen sich neben ihren Pferden auf das Saufen und Vögeln in einer schmierigen Provinzkneipe beschränken, die vernachlässigten und aus Zurücksetzung bösartigen Frauen, die bigotten Sitten, der völlige Mangel an innerer wie äußerer Schönheit (mit Ausnahme von Susan, natürlich, und der Kulisse eines ländlichen Sommers) - all das treibt einem jedes Bedauern über den Untergang dieser Welt aus. Schade.
Domas 09.06.2023 amazon.de
3/7 der Reihe geschafft und immer noch nicht wirklich überzeugt. So ging es mir nachdem ich "Schwarz", "Drei" und "tot" gelesen hatte. Mit "tot" kam zwar zum ersten Mal echte Spannung ins Geschehen, trotzdem war ich mir weiterhin unsicher, ob ich die Reihe schnell beenden könnte oder sehr lange dafür brauchen würde. Zum Ende kommen wollte ich aufjedenfall, ohne den Turm, das ultimative Mysterium, hätte ich wohl schon bei "Drei" aufgehört. Zu sehr haben mir die massenhaften Pausen zugesetzt, die King auf dem Weg zum Turm immer wieder einlegt."Glas" ist nun auf den ersten Blick die ultimative Pause, da es hier um Rolands Vergangenheit geht. Dennoch, das, was sich in der Gegenwart abspielt, ist super gelungen. Zwar ziehen sich die ersten 100 Seiten wieder etwas, doch wird man auf viele neue Mysterien aufmerksam, wie den scharlachroten König und das Glasschloss am Ende des Highways. "Glas" ist tatsächlich auch eine der wenigen deutschen Turm-Titelübersetzungen, die gut gelungen ist. Mir erschließt es sich einfach nicht, warum die deutschen Bücher statt "Der Revolvermann", "Das Ziehen der Drei" und "Das wüste Land" anders benannt wurden, aber wie auch immer.Wie gesagt, in "Glas" geht es hauptsächlich um Rolands Vergangenheit, was die wichtigen Ereignisse in der Gegenwart rasanter passieren lässt. Weiterhin gefallen mir die anderen Welten immer besser als die New York-Stories und hier bewegen wir uns nur in den anderen Welten.Nun aber zu dem, was das Buch zum Großteil ausmacht: Rolands Vergangenheit. Ich hatte mir, als ich mir die Dicke des Romans angesehen habe, leider zu viel erhofft. Ich hatte vermutet es ginge um den Fall Gileads, Rolands erste Liebe, das Ende seines alten Ka-tets und den Grund zur Suche nach dem dunklen Turm. Davon wurden aber nur zwei Dinge erfüllt.Die Geschichte schließt an die Vergangenheitsereignisse aus "Schwarz" an und dreht sich hauptsächlich um eine mysteriöse Glaskugel, Rolands erste Liebe und dessen Ka-tet. Schön und gut. Leider lässt der Roman jedoch das Epische vermissen, was man bei einer solch großen Hintergrundgeschichte hätte einbauen können. Das Ende Gileads oder das Ende von Rolands Ka-tet kommen gar nicht vor und der Grund für die Suche nach dem Turm ist viel zu kurz erzählt!Trotzdem schafft King es eine grandiose Atmospähre aufzubauen und eine Geschichte innerhalb der Geschichte zu erzählen, die fasziniert. "Glas" habe ich tatsächlich verschlungen, nur blieb ich am Ende (auch aufgrund eines im Verhältnis sehr kurzen Showdowns) etwas ernüchtert zurück. Ich habe einfach einen größeren Rahmen erwartet.Die letzten Geschehnisse um Rolands neues Ka-tet und das Glasschloss werden dann rasant und spannend zu Ende geführt. So soll es sein."Glas" ist sicherlich das beste der ersten vier Turm-Bücher. Normalerweise würde ich auch 5/5 Sterne geben, da die Atmospähre stimmt, die Geschichte schön und interessant ist und man das Buch verschlingen kann. Doch ging ich mit falschen Erwartungen ran und erhoffte mir eine epischere Geschichte anstatt eines 3-Monate-Abrisses.Wie auch immer: "Glas" führt uns zwar nicht so viel näher an den Turm ran, hat jedoch eine gute eigene Geschichte zu bieten und kann damit als das atmosphärischste und beste Buch der ersten vier Bücher bezeichnet werden.
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