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Star Trek - The Original Series | In Gefahr | David Mack | Taschenbuch | 464 S. | Deutsch | 2023
Bewertungen & Erfahrungen
4,4 von 5,0
5 Bewertungen
5 ★3
4 ★1
3 ★1
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion05.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses neue Star Trek-Abenteuer ist fantastisch und lässt die Spannung perfekt aufrechterhalten. Ich bin total begeistert von dieser Fortsetzung und kann es jedem empfehlen.
Redaktion05.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieser Roman ist fantastisch und lässt die Spannung hochkochen, da er die Geheimnisse der Star Trek-Geschichte wunderbar weiterführt. Ich habe die Geschichte sehr genossen und kann es jedem empfehlen!
Die Enterprise bekommt den geheimen Auftrag nach einem vermissten Wissenschaftlerteam zu suchen und erhält von der Vanguard-Raumstation 47 als Unterstützung das Forschungsschiff Sagittarius. Ein Landetrupp aus beiden Mannschaften, der von Spock angeführt wird, muss mit einem Shuttle durch die unruhige Atmosphäre, die das Beamen verhindert.Sie werden schnell fündig, doch droht ein Konflikt mit den Klingonen, da sich der Planet in einernrutralen Zone befindet. Kirks klingonischer Widersacher Kang schickt ebenfalls ein Team auf die Oberfläche des Planeten, um der Sternenflotte zuvor zu kommen. Zu der feindlichen Umwelt kommt hinzu, dass die Bewohner, eine frühzeitliche humanoide Spezies, von einem gottähnlichen Wesen angeführt werden, die sogleich Jagd auf die Eindringlinge macht.Nachdem vor rund 20 Jahren die großartige Romanreihe um die Raumstation Vanguard mit den Shedai einen beinahe unbezwingbaren Gegner geschaffen haben, wurde die Thematik um das Shedai-Meta-Genoms in geheimen Archiven der Sternenflotte versenkt.Dieser Roman spielt in einer Zeit, nachdem Commodore Decker in der TOS-Folge "Planetenkiller" die Doomsday-Maschine mit allen Mitteln zerstören wollte, während die am Rand der Föderation zu den Klingonen und den Tholianern gelegene Station 47 Vanguard - noch nicht den brutalen Angriff der Shedai erlebt hat.David Mack schreibt gekonnt flüssig und spannend, lässt es auch nicht an Action mangeln, doch geht es der ersten Hälfte des Buches nur mehr um den Überlebenskampf der Mannschaften und das Katz-und-Maus-Spiel mit den Klingonen. Der Querverweis zur Operation Vanguard dient m.E. mehr dazu, die 8 bzw. 9- bändige Buchreihe ins Bewusstsein der Leser zurückzuholen und neue Leser zu generieren. Denen, die diese Romane noch nicht gelesen haben, kann ich nur empfehlen, das nachzuholen.Der vorliegende Roman indes ist unterhaltsam, und erinnert etwas an den Kurzroman "Miasma". Wäre auch als einzelne TV-Episode durchgegangen.
„In Gefahr“ ist ein neuer TOS-Roman aus der Feder von David Mack, der nicht nur an der Vanguard-Reihe mitgewirkt hat, sondern mit „Destiny“ auch einen bedeutenden Beitrag zum alten Litverse von Star Trek geleistet hat.Dementsprechend spielt dieser Roman zwar kurz nach der Folge „Planetenkiller“ aus der zweiten Staffel, nimmt aber jede Menge Bezug auf Vanguard bzw. ist genau genommen ein Crossover. Denn man arbeitet hier mit dem Stationsschiff zusammen und hat auch das ein oder andere bekannte Crewmitglied zu bieten. Natürlich kann man sagen, dass dies ein Versuch ist, Vanguard auch im „neuen“ Litverse zu etablieren, wobei genau genommen die Reihe ja noch gar nicht aus der Kontinuität getilgt wurde, wie es viele andere Bücher nach „Coda“ getroffen hat. Mit Vanguard startete übrigens auch in Deutschland 2009 bei Cross Cult wieder die Star Trek-Bücherreise.Dementsprechend konnte man bei dem Roman auch gespannt sein, und das Grundsetting ist auch gar nicht mal so schlecht. So muss man sich nach Kolasi III begeben, weil ein Notruf die Enterprise (und auch die Kllingonen um Kang) dorthin führt. Wobei sich bei Kang und seiner Frau natürlich ein kleines Problem ergibt, denn eigentlich treffen er und Kirk sich erst in der dritten Staffel, wo mit keinem Wort erwähnt wird, das sie es auch schon früher taten. Um das zu kaschieren, hat man Kangs Rolle etwas heruntergefahren.Überhaupt findet die meiste Action auf dem Planeten selbst statt. Das Katz- und Maus-Spiel im Weltraum ist zwar stellenweise auch interessant zu verfolgen, leidet aber wie erwähnt darunter, dass man am Ende nur mehr die Enterprise-Seite zeigt, während Kang eben etwas untergeht. Demzufolge finden die besten Charakterszenen auch auf dem Planeten statt.Denn hier sind die Sternenflottler und die Klingonen damit beschäftigt zusammenzuarbeiten. Nach früheren Animositäten wird hier der sich langsam etablierende Zusammenhalt ganz gut beschrieben und nicht nur Spocks Zweifel werden angebracht sondern auch Mara, Kangs Frau, darf am Ende (zusammen übrigens mit Kang selbst) erkennen, das die Menschen vielleicht gar nicht so übel sind.Dem entgegen steht allerdings, das man auch eine Menge Redshirts im Gepäck hat, die Erfahrungsgemäß das Zeitliche segnen dürfen. Bei den Hauptcharakteren und Mara ist ja klar, das sie überleben müssen (dritte Staffel und so), vor allem aber das die Klingonen dann – Achtung Spoiler – alle hops gehen, ist wieder so typisch arrangiert, das man sich wünscht, das hätte man besser gelöst.Vor allem gegen Ende leistet sich Mack dann storytechnisch ein paar weitere Schnitzer, die doch recht störend sind. Zum einen stürmen die vereinten Teams den Tempel und werden zurückgeschlagen. Nur um im Anschluss den Tempel nochmal zu stürmen (nur diesmal mit Shuttleunterstützung). Das wirkt doch etwas einfallslos und langweilig, wenn man quasi zweimal den gleichen Plan umsetzt, auch wenn man vielleicht keine großen anderen Optionen gehabt hätte.Zudem können die Helden nur gewinnen, in dem sie ein Massaker anrichten. Ja, es wird versucht, auch hier darauf zu pochen, das die Sternenflottler nur mit Betäubung feuern und das Hauptmassaker auf Seiten der Klingonen angerichtet wird, das schmälert es aber nur marginal. Vor allem weil hier halt wirklich Hundertschaften der primitiven Einwohner über den Haufen gemäht werden. Man mag argumentieren, das man kaum eine Wahl hatte, ich hätte mir am Ende da aber eine durchaus kritischere Auseinandersetzung mit dem Thema gewünscht. Vor allem die Befehle, die Shedai um jeden Preis und mit tödlicher Gewalt aufzuhalten, kann man dann auch schonmal hinterfragen. Aber immerhin gibt es noch eine schöne Rettungsaktion mit Sulu am Wasser.Durch dieses repetitive Handlungsmuster verpasst die Geschichte aber halt leider auch ganz knapp die 3.5 Sterne.Die Grundhandlung wird durchaus interessant aufgebaut und auch die Zusammenarbeit zwischen Klingonen und Sternenflotte vermag zu gefallen. Leider verzettelt man sich am Ende etwas in einer repetitiven und unnötig brutalen Handlung, bei der man sicher einige andere Lösungspunkte hätte finden können. Abgesehen davon, wäre das vielleicht noch durchgegangen, wenn es am Ende eine gute moralische Auseinandersetzung mit dem Thema gegeben hätte, doch die folgt leider nicht. Daher verpasst dieser Roman leider auch knapp eine höhere Wertung.
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Letzte Aktualisierung: 28.09.2026 06:17 Uhr.