Es ist genauso schwer die passenden Worte für dieses unglaubliche Album zu finden, wie es ist, The John Butler Trio Musikstilen zu zuordnen. Diese drei talentierten Musiker spielen eine Mischung aus Rock, Blues, Reggae, Roots und noch so einigem mehr. Bass (sowohl Kontra- als auch E-), Schlagzeug, Gitarre und der Gesang John Butlers sind perfekt aufeinander abgestimmt. Die Songs sind sehr abwechslungsreich und man entdeckt noch beim zwanzigsten Hören immer wieder Neues, was einem vorher so noch gar nicht aufgefallen war.Die Songs kritisieren und sind doch fröhlich, sie sind von einer Leichtigkeit, Energie und Spielfreude gefüllt, dass sie einen einfach mitreißen. Sie sind musikalisch anspruchsvoll und vermitteln ständige Ohrwürmer, wie z.B. der Song "Zebra", der in JBTs Heimat Australien ein No.1 Hit ist.Es ist das neueste Werk des Trios, das auch vor kurzem ein paar Gigs in Deutschland gegeben hat.John Butler gibt hierauf vieles von sich preis, was sowohl sein privates Leben, als auch seine Einstellungen, Werte und Meinungen zu Politik und vielem mehr betrifft. Es ist von grundauf ehrliche Musik, die die Freude beim Hörer aufkommen lässt, die diese Jungs beim Spielen haben.Auf dem Album gibt es auch viele Soli, die erneut die musikalische Klasse und das Talent von jedem einzelnen Musiker aufzeigen. Es ist nicht verwunderlich das JBT Stars in Australien sind, sie sind faszinierend und geben das, was die weitestgehend restliche Musikszene seit langem vermissen lässt.Es ist nicht nur mein Favourit, was JBTs Alben angeht (obwohl die anderen auch sehr gut sind, insbesondere das Live-Album), sondern meine absoluter Favorit von allen Alben, die ich jemals gehört habe.John Butlers Gitarrenspiel übertrifft noch bei weitem das des Jimi Hendrix.Mir gefällt jeder Song von Anfang bis Ende und es gibt nichts, was ich an diesem Album auszusetzten hätte (im Booklet sind alle Lyrics vorhanden).Um die Vielfalt des Albums an Hand von ein paar Stücken aufzuzeigen, Anspieltipps: "Treat Yo Mamma", "Peaches & Cream" (ein wunderschöner Song für/über/an seine noch sehr junge Tochter), "Betterman" (der in einer anderen Version auch schon auf dem Album "Three" vorzufinden ist), "Damned To Hell", "Hello", "Zebra", "Mist" (rein instrumental).Der Kauf dieses Albums ist absolut empfehlenswert und sollte in keiner Sammlung fehlen.
Ja, wer The Black Keys als Favoriten hat, der findet John Trio Butler zuerst etwas "sanft". Nach öfterem Hören gefällt sie mir inzwischen aber sehr gut und deshalb finde ich die investition im Nachhinein o.k.