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Intuition Pumps And Other Tools for Thinking | Daniel C. Dennett | Taschenbuch | Englisch | 2014
Bewertungen & Erfahrungen
3,7 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★1
4 ★3
3 ★1
2 ★1
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
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Redaktion15.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine faszinierende Zusammenfassung der tiefgründigen Gedanken von Daniel C. Dennett und bietet eine brillante Perspektive auf die Wissenschaft und das Denken. Ich empfehle es jedem, der sich für philosophische und kognitive Fragen interessiert.
Redaktion15.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet eine tiefgehende und anspruchsvolle Perspektive auf die Fragen der Wissenschaft und des Denkens, die Daniel C. Dennett so lange beschäftigt. Obwohl es sehr informativ ist, erfordert das Material eine gewisse akademische Grundlage, um alle Nuancen vollständig zu erfassen.
Redaktion15.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch hat ein gewisses Gewicht in der Hand. Die Papierqualität ist gut und die Seiten sind gut lesbar. Die Bindung ist in Ordnung und es ist ein Buch, das man gerne weitergibt.
Dennets „Intuitionspumpen“ sind faktisch Analogien und Gedankenexperimente, mit denen Philosophen seit jeher die Validität philosophischer Argumente zu überprüfen versucht haben. Entsprechend Dennets Schwerpunkten stellt er hauptsächlich „Intuitionspumpen“ zu den Themen Philosophie des Geistes (gibt es nur Materie oder Geist oder beides und wenn ja, wie interagieren sie) vor, anders gesagt zur Frage, was ist Bewusstsein und gibt es das überhaupt, außerdem zu Fragen der Evolutionstheorie und der Freiheit des Willens. Wer Dennet kennt, kennt auch seinen Standpunkt. (Er ist ein atheistischer Materialist, der trotz Determinismus an die Willensfreiheit glaubt, eine Position, die man Kompatibilismus nennt.)Aus den zitierten Fachbegriffen ergibt sich bereits: Das Buch ist meines Erachtens nichts für bloße Neugierige, die sich noch nie zuvor mit Philosophie beschäftig haben, und das, obwohl Dennet sehr verständlich und anschaulich schreibt, ja oft geradezu amüsant. Er selbst hat das Buch wohl als Material für Einführungskurse an seinem Philosophie-Lehrstuhl geschrieben, es richtet sich also nicht explizit an ein Laienpublikum. Inhaltlich enthält es Material, das er entweder schon über die Jahre in Fachaufsätzen oder Büchern veröffentlicht hat, wie in „Darwins Dangerous Idea. Evolution and the Meanings of Live“. Dieses Buch würde auch jedem als Einstieg empfehlen, der sich einen ersten Überblick über Dennets Philosophie verschaffen möchte.Hat man schon die eine oder andere Einführung in die Philosophie hinter sich, vielleicht auch speziell in die Philosophie des Geistes (empfehlen kann ich hier Ansgar Beckermann), dann bietet einem das Buch sinnvolle Ergänzungen, Vertiefungen und Wiederholungen, und das von einem der scharfsinnigsten und einflussreichsten zeitgenössischen Philosophen. Dennet entwickelt nicht nur eigene Gedankenexperimente und Analogien, von denen einige inzwischen zu Klassikern geworden ist (z. B. sein „Two Bitser“ oder der „philosophische Zimbo“), er kritisiert auch einige ebenso berühmte Gedankenexperimente von Kollegen, zum Beispiel Searles „Chinesisches Zimmer“ und Jacksons „Mary, die Farbwissenschaftlerin“, beides zur Frage, ob sich Bewusstsein auf physikalische Vorgänge reduzieren lässt. (Laut Dennet ja.)Insgesamt ist das Buch eine spannende und geistreiche Fundgrube für die, die sich schon ein wenig damit beschäftigt haben. Ich selbst bin auch Dank des Buches jetzt davon überzeugt, dass es sich bei der Frage nach dem Bewusstsein um ein Scheinproblem handelt. Bewusstsein ist kein (Dennet) „wonder material“, keine nicht auf physikalische Vorgänge reduzierbare „Seele“, sondern schlicht die Summe unserer geistigen Fähigkeiten, die sich, das beschreibt er sehr schön durch eine Analogie zu Computern, aus völlig dummen untersten Bausteinen zusammensetzen, die sich wiederum zu schon etwas schlaueren Modulen zusammensetzen etc., bis sich viele Ebenen weiter oben ganz von selbst etwas sehr Schlaues ergibt, das man nicht mehr von „echtem“ Bewusstsein unterscheiden kann. Dieser Teil ist für mich auch der stärkste des Buches, danach der (mir schon von „Darwins dangerous Idea“ vertraute) Teil über die Entstehung intelligenten Lebens, eher schwach fand ich den Teil über den freien Willen, da habe ich die letzte Überzeugungskraft seiner Argumente etwas vermisst.Empfehlen kann ich das Buch also allen, die sich schon ein wenig mit Philosophie und Dennet beschäftigt haben, anderen nur mit Einschränkung, denn manches wie das „Chinesische Zimmer“ wird meines Erachtens nicht so erklärt, wie man es bräuchte, hätte man noch nie davon gehört. In Kauf nehmen muss man auch Dennets anekdotischen und ab und zu leicht zusammenhangslosen Stil, auch manches Eigenlob. Aber im Vergleich zu Kant Lesevergnügen pur und gedanklich nicht unbedingt schlechter.
Mh. Ich hab mir eigentlich was anderes erwartet. Beim Großteil des Buches handelt es sich um Abhandlungen die das Denken von Daniel Dennet beschreiben und nicht um die Beschreibung von "Intuitions-Pumpen".Den Anfang und das Kapitel über COmputer fand ich aber sehr gut, weil dort de facto "Intuitions-Pumpen" vorgestellt werden.
Ich habe häufiger versucht, meine naturwissenschaftliche Ausbildung durch philosophische Texte zu ergänzen. Allerdings beschlich mich jedesmal das Gefühl, dass der Mehrwert für die Diskussion von biologischen Fragestellungen eher gering ist. Die Grenzen von Modellsystemen, Arbeitstechniken und insgesamt den verwendeten Experimenten sind dem Biologen sehr bewusst. Und sie werden auch viel tiefergehend untereinander diskutiert, sodass auf mich die Diskussion in Philosophiebüchern zur gleichen Thematik oberflächlich wirkt.Vielleicht liegt dies an der Tatsache, dass der Philosoph immer ein interessierter Laie bleibt. Natürlich kann die Perspektive des Fachfremden sehr erfrischend sein. In diesem Buch fand ich in dieser Hinsicht nicht viel für mich.
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Letzte Aktualisierung: 15.10.2026 18:19 Uhr.