Gänsehaut: Roman (Privatdetektiv Lew Archer)
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Gänsehaut: Roman (Privatdetektiv Lew Archer)

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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Gänsehaut | Ross Macdonald | Taschenbuch | Privatdetektiv Lew Archer | 432 S. | Deutsch | 2014

Bewertungen & Erfahrungen

4,8 von 5,0
4 Bewertungen
5 ★ 3
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 05.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Super!
aus-erlesen 03.03.2024 amazon.de
Es ist keine verführerische Blondine, die dieses Mal Lew Archers Büro betritt und ihn um einen (gut bezahlten) Gefallen bittet. Lew Archer hat gerade vor Gericht einer Frau ein wasserdichtes Alibi gegeben und da fängt in Alex Kincaid ab. Seine Frau Dolly ist seit ein paar Wochen verschwunden. Nicht mal einen Tag nach der Hochzeit hat sie sich aus dem Staub gemacht. Der Verlassene verliert fast die Fassung als Archer ihm rät die Ehe annullieren zu lassen. Das sagte man ihm bereits im Sheriffbüro, entgegnet ihm der derangierte Heißsporn. Lew Archer sieht, dass hinter den Donnerwolken ein sanfter Kerl steckt und schlägt in den Deal ein.Im Honeymoon Hotel soll Dolly oft mit einem Bärtigen gesehen worden sein. Hat Chuck Begley was damit zu tun? So heißt der Brummbär, der in Dolly seine verschollene Tochter gesehen hat. Doch Dolly ist nicht Begleys Tochter und so hatte er auch keinen Grund mehr Dolly zu belästigen. Doch das Treffen mit ihm muss Dolly einen Stoß versetzt haben.Archer findet Dolly, doch die lässt Alex ausrichten, dass sie und er niemals zusammen sein werden. Alles aus, futsch, vorbei! Fall gelöst. Alles in Butter. Zeit sich ein bisschen auf dem Campus umzusehen, den Dolly studiert. Prof. Helen Haggerty wartet schon auf Archer. So scheint es. Mit einem Trick – der Name Dolly Smith, eigentlich Kincaid, geborene McGee zieht bei dem Schnüffler immer noch – lockt sie ihn in ihr Appartement. Will sie ihn verführen, oder will sie …? Sie will ihm nur sagen, dass sie bald ermordet wird. Mehr nicht.Helen Haggerty soll Recht behalten. Am Ende des Tages sind ihre Tage gezählt. Und auch Chuck Begley, der eigentlich einen ganz anderen Namen hat, tritt noch einmal aus der Dunkelheit hervor. Jetzt ist Lew Archer richtig gefordert.Alex Kincaid hat in den wenigen Wochen, in denen er und Dolly zusammen waren, nur wenig über ihr Leben erfahren. Lew Archer holt diese binnen weniger Tage und Stunden nach. Vor ihm öffnet sich ein Höllenschlund, der ihn erschaudern lässt. Dolly fand als Kind ihre Mutter erschossen vor. Unter diesem Eindruck gab sie zu Protokoll, dass es ihr Vater war, den sie im Dunkeln davon stapfen sah. Mit einem rauchenden Revolver in der Hand. Jetzt ist Helen Haggerty tot. Und Dolly könnte als Täterin in Frage kommen. Sie befindet sich wieder in psychiatrischer Behandlung. Sie selbst kann erstmal nicht befragt werden.Helen Haggerty hatte ein ähnliches Trauma erlebt. Ihr Vater war Polizist und ihrer Meinung nach entscheidend daran beteiligt einen Mord zu vertuschen. Weswegen sie ihre Heimat verließ. Das ist zwanzig Jahre her.Lew Archer fühlt sich wie ein Zeitreisender. Alle zehn Jahre ein Drama, zwei Frauen, drei Morde, ein gehörnter Ehemann und ein Muttersöhnchen, das ein echtes Multitasking-Talent ist bis … ja, bis Lew Archer einfach nicht aufhören kann Fragen zu stellen.
CustomerX 03.03.2024 amazon.de
Drei Morde, gefälschte Geburtsurkunden und Todesanzeigen, eine Universität, die keine Dozenten findet - und Detektiv Lew Archer, der sich eher zufällig in der Gegend auffällt und von einem jungen Mann, der sich auf dem Weg ins Gerichtsgebäude ebenfalls eher zufällig in einem Gerichtssaal verirrt, mit der Suche nach seiner jungen Frau beauftragt wird. Das alles, Verbunden mit der intellektuell angehauchten Eloquenz verschiedener Charaktere macht summa summarum nicht nur eine sehr spannende Geschichte, die erst zum Schluss kulminiert, aber vor allem eine sehr genüssliche Lektüre aus.
Manfred Orlick 03.03.2024 amazon.de
Während eines Gerichtstermins wird Lew Archer, Ross Macdonalds Detektiv und Serienheld, von dem jungen Alex Kincaid um Hilfe gebeten. Seine hübsche Frau Dolly hat ihn nach der Hochzeitsnacht verlassen. Es war eine Spontanhochzeit, daher weiß Kincaid fast überhaupt nichts über seine Braut, vor allem über ihre Familie schwieg Dolly stets. „Die sind tot“, hatte sie immer gesagt. Nun ist sie plötzlich nach einem Gespräche mit einem bärtigen Mann spurlos verschwunden.Nur widerwillig übernimmt Archer den Fall, denn er hält Kincaid und seine Geschichte nicht für sehr glaubwürdig. Mit seiner Spurensuche hat er jedoch bald Erfolg und findet die Verschollene als Studentin an einer Privathochschule. Außerdem findet Archer heraus, dass Dollys Mutter vor zehn Jahren ermordet wurde und ihr Vater aufgrund ihrer Aussage als kleines Kind für schuldig befunden wurde.Eigentlich geht Archer diese Familienvergangenheit nichts an und sein Auftrag mit dem Auffinden von Dolly erledigt, doch da geschieht ein weiterer Mord: Dollys Hochschullehrerin. Hysterisch beschuldigt sich Dolly selbst. Auch für die Polizei ein klarer Fall, schließlich hat Dolly Blut an den Händen und die Tatwaffe wird in ihrer Wohnung gefunden, wahrscheinlich dieselbe Waffe, mit der ihre Mutter vor zehn Jahren ermordet wurde. Archer glaubt jedoch an ihre Unschuld und setzt seine Ermittlungen fort. Da stößt er auf einen dritten Mord, doch der liegt schon zwanzig Jahre zurück …„Gänsehaut“ ist kein Action-Krimi, eher ruhig mit Tiefenwirkung. Nun liegt er im Diogenes Verlag in einer neuen Übersetzung von Karsten Singelmann vor. Komplettiert wird die Ausgabe mit einem Nachwort von Donna Leon, die das Verhältnis von Lew Archer zu den Frauen etwas näher beleuchtet.
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